Montag, 19. März 2018

Die Neue ist da! Und sie ist Scheisse.

Meinung und Ausblick
Die Klöckner: Notre Dame.
Die neue Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft.


So isser halt - weg, der Schmidt.
Der Ankündigungsminister, Verschlepper, Lobbylover, Kükenschredderer, Weinköniginnenküsser und Käswürfelchen-Stipfer Christian Glypho-Schmidt ist weg.

Kein Abschied, keine Trauerreden, sang und klanglos verschwunden.


Endlich!

Zeit sich mal die Neue näher anzuschauen, also diese nette CDU-Dame von nebenan.

Die Einwechselspielerin vom unfähigsten Minister, den Deutschland je in ein Amt gehievt hat, ist seit vorgestern vereidigt. 


Und oh, kann die tolle Sachen sagen...:
"Das Landwirtschaftsministerium ist das 'Lebensministerium'", tönt sie.

Klingt das nicht klasse?

Naja, sie kennt sich aus, denn sie kommt ja "zurück".
Als Parlamentarische Staatssekretärin im selben Ministerium hat sie unter 
CSU-Ilse Aigner-artig gelernt, wie die Uhren so zu ticken haben, wenn die CSU das Lebensministerium im eisernen Griff behält. 

Und jetzt ist es ihres. Hurra!

Winzertochter. Ehemalige Weinkönigin. 

Aber Gottseidank noch vor Glypho-Schmidts Amtszeit. 
Hat sie nochmal Glück gehabt, kam davon. Ohne Küssen.

Und ab hier wird's jetzt auch schon ungemütlich...

Gelernt hat sie was man als junge Leaderin so wissen muss beim American Council on Germany, einem Partnerprojekt der... richtig Atlantik-Brücke

Das ist die Brücke, die jeder kennt, der das ZDF - ausser vielleicht für ein Sportereignis - nur noch einschaltet, weil er "Die Anstalt" schauen will. Denn wann werden schon mal Inhalte des Qualitätsfernsehens frühzeitig aus der Mediathek entfernt? Hast Du mitbekommen, oder?

Wenn nicht und Du diese Brücke nicht kennst, solltest Du Dir die 6 Minuten mal schnell Zeit nehmen um die Lobbyorganisation in dem Videoausschnitt mal eben kennenzulernen

Ich warte hier so lange...

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Willkommen zurück.

Also, spätestens jetzt sollte klar sein, dass die Dame perfekt auf amerikanische Interessen eingenordet ist. Oder sagt man "eingewestet"? 
Immerhin sind die Bosse ja im Westen. Ich weiss es nicht. Eingenestet.

Und was jetzt ebenfalls klar sein sollte ist, dass die Presse ihre Amtszeit vermutlich in steter Regelmässigkeit unkritisiert lassen wird. 
Eher andersherum werden die Hauptschreiberlinge, die man eben im Video sah, vermutlich brav das schreiben, was man ihnen aufträgt.

Wer jetzt ein bisschen Ahnung von Saatgut, Ackergift und Pestiziden - achja, das mag Julia nicht, das Wort. "Das heisst Pflanzenschutzmittel", findet sie... 

Wo war ich?! 

Ach ja... Ahnung von Pestizidherstellern hat, der wird sicher wissen, dass die gerade auf der anderen Seite des Atlantiks ziemlich mächtig sind. 
Behörden wurden unterlaufen, die Politik und sogar Richter gekauft und wenn man gerade mal wieder in ein Land einmarschiert, dann wird sich nicht nur Öl und andere Rohstoffe untern Nagel gerissen, sondern - zack - hat man auch schon den Fuss in der Tür und tauscht die landesüblich lästige "Normalsaat" gegen Gentechnik aus. 
Klingt wirr? Unglaubwürdig? 

Naja, ist aber so, war so im Irak, war so in der Ukraine.
Die einstige Kornkammer der Sowjetunion spricht jetzt Monsanto.
Einfach mal über den Tellerand nach Osten schauen...: Isso.


Also nochmal, die eingenordete US-Julia wird natürlich denen nicht in die Quere kommen, denen sie ihre Karriere verdankt. Soviel ist klar. 

Und so darf es nicht verwundern, dass sie schon vor dem Amtsantritt mit Geniestreichen wie diesem hier für vorfreudige Ruhe unter den Aktionären sorgt...


War schon im letzten Blog, ich weiss. Aber ich finde diese Aussage einfach dermassen bemerkenswert...


Genau, Julia! Nicht nur, dass bereits 45% der EU-Bodenfläche mit persistentem Glyphosat kontaminiert ist - nein, jetzt muss man auch noch an die letzten Reserven verbliebener guter Erde ran. Um die im Dienste der wahren Dienstherren auch noch zu besprühen.

Weil man mit dem VERLUST von Anbaufläche die wachsende Menschheit so viel besser ernähren kann. 

Um so mehr verwundert nimmt man zur Kenntnis, dass sich Frau Glyckner "vehement für den Ausstieg von Glyphosat" entscheidet.

Und? Werden die Aktionäre panisch? 

Ne, die wissen ja, wie das läuft. 

Opium fürs Volk, denn Julia bekennt Lippen, aber der Brezelbub steckt im Detail... 

Denn sie weiss ja noch nicht wann ausgestiegen wird. 
Was soviel bedeutet wie "daran festhalten so lange es geht und niemand wirklich ernsthaft protestiert, noch lieber natürlich nie... "

Und eigentlich - nur so unter uns - will sie das Mittel ja wirklich gar nicht loswerden. 

Nein!

"Glyphosat ist ein Mittel von PRofis" (*hust Monsanto-Papers *hust)
für Profis." - sagt sie.
"Glyphosat ist ein Mittel von Profis für Profis" - Julia Klöckner - 


Letztere Profis sind die, die ihre Infos bestens abgeschirmt ausschliesslich vom Bauernverband, Bauernverbandsblättchen, Giftverkäufern bekommen. Und von Influenzern aus den eigenen Reihen, 
von denen sie gar keine Ahnung haben, dass die gar nicht so unabhängig sind, wie sie vorgeben zu sein. Sondern - im Gegenteil, mit den 
überzeugtesten Lobbyisten unter einer Decke und ständiger Tuchfühlung stecken. 

Glyphosat ist ein Mittel für Profi-T-s, dann stimmts. Und zwar auf Kosten der Gesundheit der gesamten Bevölkerung mit noch nicht im Ansatz abschätzbaren Folgen für Mensch und Umwelt.


Aber die Landwirtschaft ist in Sachen Glyphosat ja auch gar nicht das Problem. 
Neeeein, meint die Julia.






Hausmeister Krause. Der mit der Flasche ausm 
Baumarkt. Der ist schuld!
Der mit spitzer Zunge den Löwenzahn vor der Garage wegspritzt, wenn gerade keiner zuschaut. DER ist der Übeltäter! Jawoll! 

Und natürlich der Dauerbauern-Sündenbock - die Bahn. 
Die Deutsche Bahn ist der grösste Einzelverbraucher... 
Ja, das stimmt sogar. Aaaaber...

Was uns die Julia nicht erzählt ist, dass die Hobbygärtner nur einen Bruchteil des Ganzen ausmachen, nämlich gerade mal 40.000 Liter.
Von einem krebserregenden Mittel immer noch dümmlich viel.

Aber nichts gegenüber dem Verbrauch der Bahn. 
Grösster Verbraucher... 
Mit 80.000 Litern. 

Auch das ist bei einem krebserregenden Totalherbizid immer noch sackdumm viel, aaaaber... 

Da sind ja dann noch die 6.000.000 Liter, die mehr oder weniger im direkten Kontakt zu unseren Lebensmitteln ausgebracht werden... Ja, die sind nicht der grösste EINZEL-Verbraucher, aber der grösste GESAMT-Verbraucher. Schicker Taschenspielertrick.
Man merkt, die Frau ist auch PRofi.





Aber jetzt muss mir die Profi-Giftsprit... die PRofit-Julia doch bitte mal erklären, wie Krauses Spritzer in meine schönen Lebensmittel kommt?!

Oder - da ich nur äusserst selten a
uf den Gleisen speise - wie das Gift der Bahn in meinem Brötchen landet... 

NA? Julia...? Nichts. Dachte ich mir.


Jetzt kommen die Influenzer und Lobbyisten und sagen (komisch die Bundes-Jule sagt das auch? Kennen die sich?!) - dass der Verbrauch ja in den letzten Jahren um 30% heruntergegangen sei... 

Zack... jetzt hab ichs aber besorgt bekommen... Volle Breitseite...

Ja. Nein. Nicht ganz. Denn was die Influenzas und die Jule uns vergessen zu erzählen ist, wie das mit den Pestizid-Statistiken so läuft. 

Die eigentlich letzten zuverlässigen Zahlen von offizieller Seite sind von 2012.
Die kann man noch einigermassen als offiziell durchgehen lassen. 

Auch wenn der Report schon damals recht halbgar ablief. 

In einer Kleinen Anfrage im Bundestag vom letzten Jahr hat die Bundesregierung den Abgeordneten und den Interessierten von uns recht umständlich versucht zu erklären, dass es jetzt eigentlich gar keine zuverlässigen Verbrauchszahlen mehr gibt. 

Man hat die Mittel so geschickt miteinander vermengt und zusammengefasst, dass es aktuell gemäss der offiziellen Auskunft vollkommen unmöglich ist, echte Vergleichszahlen zu produzieren.


Die Verbrauchszahlen von Glyphosat wurden dermassen geschickt kaschiert, dass nachvollziehbare Verbrauchszahlen überhaupt nicht mehr erhältlich sind.
mfg - Die Bundesregierung

Aber Julia weiss Bescheid. 30% runtergegangen. 

Das muss sie aus ner Glaskugel haben, die offenbar nicht einmal die Dauer-Kanzlerin hat.

Ja, ich glaube auch, dass der Verbrauch ein wenig zurückgegangen ist, denn es gibt offenbar noch ein paar Landwirte, die die Warnzeichen nicht ignorieren.


"3 Kollegen mit MS in der direkten Nachbarschaft, einer mit Parkinson..."
Der Ertrag geht zurück, Acker werden unbrauchbar.


Da wird man stutzig, wenn man nicht vollkommen in Bauernverbands-Sosse schwimmt.
Der Protest ist immer noch leise, weil man offenbar Angst hat. Und eingeschüchtert wird.
Aber er wird mehr. Und deutlicher. Gut so.


Aber die 30% glaube ich schon deshalb nicht, weil die durchschnittliche Belastung aus unserer Langzeitstudie im Urin langsam aber stetig seit 2 Jahren ansteigt. Auch nach 1200 Menschen, von denen 70%+ belastet sind, ist das nicht anders... Erst letzten Monat haben wir sogar einen neuen Rekord gemessen.

Frau Klöckner hat das gleiche Problem wie jede Figurine in dem grossen Spiel, die in der CDU gross werden will. 


Die Parteispenden gehen nicht dort hin, weil man die Nasen der CDUler besser findet. Oder sie sympathischer sind (*hust Jens *hust Spahn).

Sondern weil man sich ganz klar den Zugang zu den Entscheidern erkaufen will. Und da ist schon viel zu lange die CDU die Partei, für die die Konzerne den besten "return of invest" bekommen.


Wie schlecht diese langen Perioden einer Partei an der Macht für unsere Demokratie sind, sieht heutzutage an mehr Stellen, als und das lieb sein kann. So wird man sich selbst dann noch dunkel an den Milliardenbetrug der Automobilindustrie in Sachen Diesel erinnern, wenn man sich nicht grossartig mit den Hintergründen beschäftigt hat.



Ausblick und Julias PLAN B


Mit der Ernennung von Julia Klöckner ins "Lebensministerium" wird der längst überfällige Umbau der Landwirtschaft, wird die Agrarwende auch weiter von Stillstand geprägt sein.

Es werden weiter kleinere Betriebe den grossen konventionellen Industriebetrieben weichen müssen. 


Es werden weiter munter die Äcker in Sondermüll verwandelt und weiter wird der Bevölkerung eine wachsende Dosis an Pestiziden über die Lebensmittel zugemutet. 

Das Grundwasser wird auch weiter vergiftet werden, ebenso die Bäche, Flüsse und Seen. 


Die nötige Kehrwende in Sachen Insekten- und Vogelsterben wird vorerst ausbleiben, und auch in Sachen Bienen können wir nicht hoffen, dass da in naher Zukunft etwas besser wird.    

Mit Klöckner wird weiter viel zu viel Kunstdünger ausgebracht werden und die Nitratwerte in Böden und Wasser weiter ansteigen. Die waren zuletzt ja dermassen hoch, dass die EU Deutschland wegen der Grenzwertüberschreitungen verklagt hat.

Und wie schon ihr Vorgänger So-Isser-Halt-Weg-Der Schmidt schärfere Regeln für die Landwirtschaft verhindert hat, so wird das auch die Klöcknerin tun.
Die Geldstrafe, die das nach sich zieht werden wir dummen Bürger bezahlen und die Landwirte, die auf die vernünftige Führung einer ausgebildeten Atlantik-Brücklerin vertrauen mögen vielleicht sogar böse erwachen.

Denn was irgendwie noch keiner wirklich auf dem Zettel hat ist, dass die EU sogar so weit gehen könnte, in den Gebieten mit besonders hoher Belastung die Landwirtschaft ganz zu verbieten. Und dann lieber Bauer Schorsch, zieh mal um mit Deinem Betrieb... Nicht so einfach? Genau.
Aber Schorsch, wenn Du dann aufgewacht sein wirst, und zur Glocken-Jule rennst, dann wirst Du genauso ausgesperrt werden, wie die Milchbauern auf dem Milchgipfen.
Weil so isse dann nämlich, die Julia. 


Und was - wenn man die Julia für all ihr Handeln verantwortlich machen würde?
Dass ihr die Fähigkeit zur Selbstkritik vollkommen abgeht, das hat sie ja vor nicht allzulanger Zeit schon gezeigt. Da wars noch nicht so lange her, dass sie bei der Landtagswahl als Kandidatin krachend gescheitert war. 

Und was raten einem die Clinton-Wahlkampfberater in einem solchen Fall?

Richtig:




Nach den Beweisen gefragt kam eine verblüffend logische Antwort:
Sie hätten entsprechende Emails mit der Endung ".ru" erhalten.
Tja, das ist natürlich... 



Böse Zungen behaupten ja hinter vorgehaltener Hand, sie hätte sich von ihren Ami-Freunden eine US-Demokraten-Tastatur schicken lassen. Für den Fall aller Fälle. 
Da ist dann ein leider immer populärer werdender Knopf gleich mit eingebaut...





Diese Personalie ist eine Katastrophe.

Während Schmidt einfach nur untätig zugeschaut hat und sich von den Lobbyisten zu merkwürdigen Dingen treiben liess, so wird Julia Klöckner selbst ganz aktiv am Fortgang der Umweltkatastrophen mitarbeiten, die uns die industrielle Landwirtschaft beschert.

Und das Allertraurigste ist, dass sie jetzt nicht wie Schmidt mit Barbara Hendricks im Umweltministerium ein starkes Gegenüber verloren hat.

Dort wird sich die Neue erst einmal beweisen müssen. Ich hoffe, sie fährt auch nach Argentinien aufs Land. Das ist heilsam. Sehr heilsam.



Bis später.


Weiterführende Links:
Klöcker, die Konventionelle (Deutschlandfunk)
Glyphosatbelastung in der Bevölkerung
Insektensterben und die Folgen

Vogelsterben
Bienensterben
EU-Klage gegen Nitratbelastung
Der Russe ist schuld



Montag, 5. März 2018

Lohnt Bio?

KKwestschns
BIO - damals, heute, übermorgen
Ein Streifzug durch den Biodschungel.


Vor ein paar Tagen wurde ich wie folgt angeschrieben:


Lieber Nico,
ich hätte einen Artikel-Wunsch.

Und zwar geht es um das Thema "bio" bzw. "Bio-siegel"
Ich hab bisher immer auf Bio-Qualität geachtet. Ich höre in letzter Zeit immer mehr, dass es rausgeschmissenes Geld sei. Wie ist es jetzt? Ist bio =bio? Auf was muss ich achten? Wie erkenne ich wirklich gute Qualität (besonders wenn ich auf (super)Märkte angewiesen bin?)

Bin gerade total überfordert mit dem info-jungle.
Vielleicht kannst du mir weiterhelfen, wo du doch immer so tolle und leicht verständliche Artikel schreibst. Danke.




Zunächst einmal vielen Dank für die Blumen. Freut mich, wenn das genau so wahrgenommen wird, wie ich das bezwecke. Leicht verständlich.
Und raus aus dem Dschungel.

Und dann hast Du da auch gleich noch ein wirklich sehr aktuelles und spannendes Thema ausgesucht. Ich muss allerdings gleich zu meiner Schande gestehen, dass es in mir vollautomatisch eine gehörige Portion Zynismus erzeugt.
Und mir wohl der eine oder andere von Ironie triefende Satz entgleiten mag.
Seid also vorgewarnt. Here we go. Bio...


Damals
Damals liegt schon eine Weile zurück. Das war so ca bis in die 50er Jahre.
Damals war noch eigentlich alles "Bio".
Das war bevor die Ag(g)ro-Chemie-Industrie die grosse Gelddruckmaschine Spritzmittel für sich entdeckt und salonfähig gemacht hat. Und flächendeckend das wertvolle grünbraun mit "giftig" bespritzen liessen. Weil das modern sei.

Tomaten haben noch nach Tomaten geschmeckt. Und nicht nach holländischem Krachtenwasser. Die Milch hat die Laktose nicht intolerant gemacht und Soja gab es allenfalls fermentiert als Sosse beim Besuch im Chinarestaurant.

Und damals gab es auch noch keine ein-paar-Wochen-alte-Säuglinge, die schon mit Neurodermitis stolz ihre erste Diagnose beim Arzt abgeholt haben. Was natürlich reiner Zufall ist. Versteht sich.

Mehr gibt es eigentlich über Damals auch nicht zu berichten.
Ausser vielleicht, dass die, die sich heute noch an Damals erinnern und sich an das Verständnis von Landwirtschaft ans Damals halten merkwürdigerweise relativ unbelastet von den heute sehr typischen Zivilisationskrankheiten sind.
Die heute überall mit Schmackes auf dem Vormarsch sind.
Eigentlich ein merkwürdiges Wort. "Zivilisation"skrankheiten.
Oder?!


Dazwischen
Was folgte war eine Zeit, in der die Chemiegiganten mit unglaublich teuren PR-Kampagnen damit beschäftigt waren, den Menschen ihre natürliche Furcht vor Gift im Essen aus den Gehirnen zu entfernen.

Agrarchemie ist sicher. Nichts ist sicherer und mehr getestet als...

Lieder wurden gedichtet, wie "DDT is good for meeeee...." und ganze Seiten im Time-Magazine gebucht, mit Anzeigen wie dieser hier...





Wie wirksam das nach und nach war, zeigen diese alten Filmaufnahmen hier, in denen man sieht, dass die Eltern ihre Kinder nicht entsetzt aus dem DDT-Sprühnebel ziehen, sondern ihnen sogar noch ein Vesper mitgeben.







Wie das ausging?
Es gab 1962 einen ziemlich stummen Frühling. Und ein Buch. Das hiess auch so.
Stummer Frühling. Oder im Original "Silent Spring".

Darin hat die Biologin Rachel Carson freundlich darauf hingewiesen, dass die Vögel gerade ziemlich weniger werden. Und dass das nicht wirklich gesund für die Natur ist.

Und dann entbrannte ein wissenschaftlicher Kampf von "sicherstes Mittel" über "wahrscheinlich krebserregend", Studien und Gegenstudien, Diskussionen über aufgetretene Resistenzen, Kosten gegen Nutzen.

Kurz: alles, was einem halt so bekannt vorkommt, wenn man heute das eine oder andere kontroverse Pflanzenvernichtungsmittel zum Vergleich heranzieht.

Am Ende wurde DDT verboten. Naja, in vielen Ländern, zumindest. Und mit Ausnahmen. Selbstverständlich. Und nach Klagen gegen das Verbot.
Aber - es wird immer noch da eingesetzt, wo man Regierungen für ein paar Glasperlen kaufen kann, oder die Endanwender die Etiketten nicht lesen können.

Wirklich auf die Fresse bekommen hat dafür niemand.

Schon damals galt das Prinzip:
Den Schaden trägt die Gesellschaft, während sich durch die Hintertür die Geldsäcke mit den Scheinen davonstehlen. Und immer mächtiger werden, um weitere Anzeigen im Time-Magazine und die ihnen passende Wissenschaft zu kaufen.

In jedem Fall war für einen kurzen Moment so etwas wie Klarheit in den Hirnen, die dem Pestizidregen und dem Geldnebel ausgesetzt waren. Der Moment sollte allerdings nicht sehr lange anhalten... Deshalb heisst das ja auch "Moment".

-

Als ich noch jünger war, und das ist nun auch schon eine ganze Weile her, da war "Bio" der Inbegriff von teurer und dafür weniger ansehnlich.

Ich hatte mich zwar gewundert, warum die Hühner in Argentinien, an denen ich auf dem Schulweg vorbei lief (drehend auf einem Spiess, gewürzt mit Oregano) so viel grösser waren und hier nach meiner Rückkehr dann so klein. Aber wirklich nachdenklich hat mich das nicht gemacht. Ich war ja noch jung.

Schon damals in den 80er Jahren waren die Begriffe wie "grün", "Öko" und "Bio" sowieso etwas, das man gefälligst zu belächelt hat.

Naja, man wusste irgendwie, dass man in der Landwirtschaft Pestizide einsetzt und dass die irgendwie giftig waren. Aber das blieb ja nicht drin. Da achten die da oben schon auf uns. Dachte man. Und als dann die ersten Merkwürdigkeiten an Krankheiten auftauchten, da war man eher geneigt, der Luftverschmutzung und Tschernobyl die Schuld zu geben. Aber Rückstände von Landwirtschafts-Giften? Also bitte. Niemals...
Und wenn, dann wäscht man die ab...

Irgendwann begannen dann, die Allergien durch die Decke zu schiessen.
Ich erinnere noch recht genau, dass ich jedes Jahr immer mehr Patienten im Wartezimmer schniefen sah, wenn ich mein Heuschnupfenmittel abgeholt habe.

Und irgendwie wurden die allergischen Reaktionen auch immer fieser.
Und die Betroffenen immer jünger.

Und nach und nach begannen einige sich daran zu erinnern, dass eventuell doch etwas mit den Rückständen im Essen nicht ok sein könnte. Wer das allerdings laut gesagt hat, wurde weggelacht.

Und so gingen einige wenige - und die, die es kapiert haben - eher lieber nur heimlich Biowaren kaufen. Ich bin nicht sicher, ob ich das jetzt geträumt habe...,
aber ich erinnere an Türsteher vor diesen Läden, die einen ohne Birkenstock-Schuhe gar nicht erst reingelassen haben.

Aber je schwieriger das mit den gesundheitlichen Problemen wurde, desto lauter wurden die Stimmen, die einem sagten "Hey, probier doch mal Bio, das schmeckt nicht nur besser, sondern ich habe damit auch mein XY losgeworden...".

Und so wuchs sehr zum Unbill der Giftgeldscheffler eine immer grösser werdende stetig wachsende Gemeinschaft heran, die sich dem Diktat der Chemie nicht länger beugen wollte.

Heute
Heute stehen wir vor einem sehr ähnlichen Problem.

Allerdings ist es nicht der Frühling, der still ist. Nicht allein.
Nein, auch im Sommer summt nur noch ein Bruchteil der Insekten durch die Lüfte, und alle, die von ihnen lebten - auch Vögel - werden weniger. Und stiller.

Bienen finden ihren Stock nicht mehr und sterben völkerweise den Imkern unter den Händen weg. Und die, die noch übrig sind erzeugen jetzt Honig, der dermassen mit Totalherbizid belastet ist, dass selbst der hartgesottenste Imker sein Gewissen entdeckt, und das Klebegold lieber nicht unter die Leute bringt.

Ja. Es wird still.  Sehr still.

Und dazu kommen nicht nur eine deftige Anzahl an wirklich unangenehmen Krankheitsbildern, dazu kommt jetzt auch noch der immer spürbarere Klimawandel.
In Kalifornien mussten die ersten Walnuss-Plantagen zu machen, weil sie Los Angeles das Wasser nicht weiter abgraben durften.

Und die Leute spüren das.
Die Zahl der Leute, die sich heute von dem als "konventionell" getarnten Landwirtschaftsdings abwenden und sich auf die Suche nach Bio machen, wächst.
Und die Überzeugung wird vor allem dann besonders stark, wenn die Leute plötzlich bemerken, dass damit eine ganze Reihe von Wehwehchen oder schlimmeres auf einmal gar nicht mehr auftritt.

Das blieb natürlich den Geldsäcken nicht verborgen.
Nicht nur, dass das Wachstum stagniert, nein, es kommt auch weniger in die Kassen.
Vieles läuft jetzt sehr ähnlich ab.

Auch heute kauft man dann Wissenschaftler, dies wieder richten sollen, und statt Anzeigen im Time-Magazin lässt man Berichte von Reuters als "Nachrichten" getarnt veröffentlichen.
Und man gibt sehr(!) sehr(!) viel Geld aus für Lobbyismus.

Politiker werden im feinen Lokal zu Hobbybiochemikern ausgebildet, die ja nicht mehr wissen müssen ausser "es ist sicher", "das sicherste bestuntersuchteste Mittel" und "es ist vital - für die Wirtschaft".

Aber es funktioniert nicht wirklich.
Die Akzeptanz der aktuellen Praxis in Tier- und Pflanzenaufzucht wird immer geringer.
Die Diskussion um Glyphosat und die damit verbundenen Skandale hatten sicher auch ihren Anteil daran.

Und natürlich der moralische Aspekt, wenn mal wieder einer Fotos aus den Ställen in die Öffentlichkeit bringt. Hier hat der Bauernverband übrigens sofort reagiert.
Genauso, wie ihr es von ihm erwartet hättet. Man hat die Missstände abgestellt und - hahaha... das war ein Witz. Nein - die Tiere werden natürlich weiter genau gleich behandelt, aber die Fotografen sollen für den Einbruch schärfer bestraft werden.
Und genau dieser Mangel an Einsichtsfähigkeit wird ihnen bald um die Ohren fliegen.

Es ist wie wenn ein Automobilhersteller den einstigen Renner auf Biegen und Brechen immer noch produzieren will, obwohl die Kundschaft längst kein Interesse mehr daran hat.
Weil das Produkt Mist ist. Und nicht mehr zeitgemäss. Es fällt schwer, vorzustellen, dass das schief gehen kann, wenn man nur gross genug ist... Aber das hat schon ganz andere Grössen vom Markt gefegt, ich sage nur Nokia.
Für die, die sich daran heute noch erinnern, was das war...

Und ähnlich wie McDonalds, die halt die Restaurants aufhübschen und schönere Begriffe auf die Pappschachteln schreiben begreifen auch die Landwirte und deren Einflüsterer nicht, dass das Problem unansehnlich und vermutlich ungesund IN DER PAPPSCHACHTEL liegt, und nicht an der Aussenwirkung des Lokals.

Aber - man versucht diesen Sackgassenweg trotzdem - vermutlich weil beinahe überall die gleichen Leute und die selben PR-Agenturen dahinter stecken.

Man fährt jetzt zweigleisig:
Auf der einen Seite beginnen grosse Konzerne jetzt (in den USA), bekannte, ehrenwerte und eingesessene Bioerzeuger einfach aufzukaufen.
Und nach Wünschen der Kunden (hust Aktionäre) umzubauen auf "auch Scheisse".

Auf der anderen Seite läuft nach und nach eine ziemlich gut ausgestattete PR-Maschinerie an, die versuchen soll, den "müpfenden Galliern" das Bio auszureden.
Das ist auch bei uns schon angekommen.

In der Presse steht dann zum Beispiel nicht:
Von 23 getesteten Lebensmitteln waren 13 konventionell und 10 Bio.
Von den konventionellen waren 13 schadstoffbelastet, von den Bio 1.

Nein. In der Presse steht dann in riesiger Überschrift: "Auch Bio ist schadstoffbelastet."
Das beobachte ich jetzt immer häufiger, zuerst ist es mir Ende 2016 aufgefallen.

Und das scheint Methode zu haben.
Und wie man an der Fragestellerin, die diesen Artikel gefordert hat sieht, zeigt es wohl bereits erste Wirkung. Hier wird ein ganzer Landwirtschaftszweig bewusst und mit voller Absicht - und unlauteren Methoden versucht aus dem Weg zu räumen.
Oder mindestens erheblich zu schwächen.
Auch hier ist wieder sehr viel Geld im Spiel und die Spieler, die die Fäden ziehen sind nicht mehr nur die üblichen verdächtigen Konzerne und deren Verbände, sondern anscheinend investieren auch einige aus der Forbes-Reichen-Top-100-Liste ganz gezielt in diese Desinformation, die da stattfindet.


Was uns zu
Übermorgen
führt.

In den letzten 3 Jahren ist meine Überzeugung gewachsen:
Wir stehen an einem Scheideweg.

Entweder, wir lassen uns weiter von den selben Konzernen erklären, ihre Produkte seien sicher, obwohl sie das in ihrer Firmengeschichte fälschlicherweise schon von anderen Produkten zuvor erklärt haben.

Entweder, wir lassen die Geldsäcke weiter mit den Scheinen durch die Hintertür verschwinden - und anderen Geldsäcken in die Arme treiben, die mit unseren Krankheitsbildern weitere Scheine erzeugen.
Indem sie die Symptome streicheln anstatt zu heilen.

Entweder wir lassen sehenden Auges solche Monstrositäten wie das Vorhaben unserer designierten neuen Bundeslandwirtschaftsministerin Julia "WTF" Klöckner (CDU) zu:

Vom "So isser halt Glypho-Schmidt" in die Traufe... 


Es ist ja nicht so, dass 45% der EU-Bodenfläche bereits mit persistentem Glyphosat kontaminiert sind, oder? Oh - doch. Der Acker als Sondermüll-Deponie.
Naja, dann lass uns doch auch gleich die letzten Flächen noch mitkontaminieren, Julia.
Tolle Idee...!

-

Oder aber wir bekommen eine hinreichend grosse Masse zusammen, die die aktuelle Entwicklung kippt und rechtzeitig auf eine neue vernünftige Schiene bringt.

Das Genie Stephen Hawking  gibt uns noch 100 Jahre als Menschheit.
Ich meine sogar zu erinnern, dass er das nach der Trumpwahl nochmal halbiert hat.
Und was auch immer er damit als Auslöser gemeint hat...
Ich fürchte, das ist gar nicht so unrealistisch.

Denn wir hatten noch nie in der Geschichte einen derartigen Verfall von moralischen Ansprüchen in den Konzernzentralen, die unsere Welt in Schutt und Asche legen.
Und uns mit Scheiss-Produkten krank machen, weil sie "keinen Dollar verlieren können".

Noch nie gab es ein derart makaberes, ungünstiges Zusammenspiel zwischen Konzernen, Lobbyisten, der Presse und den gewählter Vertretern des Volkes, weder in der EU noch in Deutschland.

Das alles hat heute eine vollkommen neue unsägliche Qualität bekommen, die alles bisher dagewesene in den Schatten stellt. Und es ist kein Ende dieses Zustandes in Sicht, sondern nur eine stetige Beschleunigung, immer weiter in die falsche Richtung.


Der Workaround

Ich weiss, das war jetzt lang, und die eigentliche Frage ist immer noch gar nicht beantwortet. Aber ich finde es wichtig zu verstehen, woher der Info-Dschungel kommt.
Wie er gewachsen ist und wo er hinwächst.
Denn eines ist sicher: Von "oben" kommt da nichts. Keine Hilfe.
Aktuell ist sich jeder selbst der Nächste.
Und kann auch nur sich und seinem näheren Umfeld helfen.
Wenn es sich denn helfen lassen will, was auch nicht immer der Fall ist - ich weiss das.


Für wen lohnt Bio auf jeden Fall?
Wer mit Krankheitsbildern zu kämpfen hat, z.B. wie hier in der Liste in "Gift im Darm" beschrieben sollte die Sache selbst (zumindest MIT) in die Hand nehmen.
Und sich parallel zu laufenden Behandlungen mit vernünftigen Lebensmitteln versorgen.

Und eben nicht unbedacht 23 verschiedene Giftsprühmittel über einen schnöden Apfel aufnehmen. Ja, richtig, 23 sind es jetzt schon. Und abwaschen ist nicht wirklich, bei vielen davon. Das ist innen drin. Unabwaschbar. Selbst schälen hilft nicht mehr immer.

Das bedeutet, der Griff zu ECHTEM Bio kann bei dem Gesundungsprozess massiv unterstützen. Wir haben so viele in den letzten Jahren gehört und gelesen, deren Schübe und Co wesentlich weiter auseinander lagen oder sogar vollkommen verschwunden sind.
Und das geschieht, in dem man typisch belastete Lebensmittel weglässt.
Oder eben zu echtem Bio greift.


Was ist "echtes Bio"? 

Der Begriff Bio ist nicht geschützt.
So kommt es gelegentlich zu Possen wie dieser Unverschämtheit hier:





Nachdem ich das gesehen habe warte ich schon gespannt auf die erste Biozigarette. Und das erste Bio-Maschinengewehr. Oder die erste Bio-Drohne über Afghanistan.

-

Damit man Bio von Bio unterscheiden kann, sind auf den Verpackungen verschiedene Siegel angebracht. Diese sollte man kennen. Und unterscheiden können.

Sehr weit verbreitet ist das deutsche bzw das EU-Biosiegel:



Beide haben meiner Meinung nach ein grosses Problem: 
Der Einfluss der Lobbyisten hat diese Siegel derart verwässert, dass der normalsterbliche Bürger nicht im Ansatz glauben würde, was unter "Bio" dort alles erlaubt ist.
Unter anderem bis zu knapp 1% gentechnisch veränderte Organismen (GVO).

Ich würde ja zu gerne mal erklärt bekommen, wie jemand kontrolliert, ob jemand diese Grenze einhält, wenn mal wieder die Aktionäre nach MEHR, GEFÄLLIGST schreien. Das wäre mal spannend zu erfahren. Denn ich glaube daran keinen Meter. Entweder, etwas ist erlaubt, oder es ist verboten. Denn wenn ich mich darauf beschränken kann in einem Produkt zu schauen  "ist xy drin?", dann kann ich ein Produkt vom Markt nehmen oder das Biosiegel entziehen. Aber 0,9%? 3%? 7%? Wo Lebensmittel ohnehin nur sehr sporadisch überhaupt getestet werden?! Das MUSS schief gehen.

Deshalb sind diese Siegel allenfalls zweite Wahl. Höchstens.
Und fallen aufgrund der Ausnahmen in für mich sehr relevanten Bereichen einfach aus dem "echtes Bioraster".

Anders ist es mit den 3 Labeln "Bioland", "Naturland" und "Demeter".




Vor allem, wenn man das Totalherbizid Glyphosat im Körper meiden will.
Denn bei den 3 findet im kompletten Herstellungsprozess kein Tropfen Glyphosat statt. Niente, nada, nischta.

Und auch in den anderen Klassen wie "moralisch ok" und "nachhaltig" schwimmen die meiner Meinung nach vor allen anderen ins Ziel.
Und würde man den Menschen in der Fussgängerzone das EU-/DE-Biosiegel erklären und dann die Kriterien für die 3 - ich glaube ein überwältigend grosser Teil würde sagen:

"Ja, das ist, was ich unter dem Wort Bio eigentlich verstehe."

Es gibt da einen Punkt, der mich selbst mittlerweile überzeugt hat. Bio ist heute mehr als nur teuer und unansehnlich, wie man damals dachte...

Denn ich habe in meiner Tätigkeit nun schon ungezählte Male erlebt, dass es stimmt:
Man kann sich die eine oder andere gesundheitliche Beeinträchtigung sparen, wenn man zu echtem Bio greift.

Ich habe jetzt dermassen oft erlebt, dass Laktoseintolerante die Bioland-Milch völlig symptomfrei trinken konnten.

Und dass Glutenunverträgliche eine Bioland-Brezel vollkommen schadlos überstanden haben.

Dabei ist in der Milch die gleich Laktose und in der Brezel das selbe Gluten. Merkwürdig, nicht wahr?!

Es scheint wohl tatsächlich so zu sein, wie ich in meinem Film Gift im Darm damals schon vermutet habe:

Das Problem ist nicht die Laktose und das Problem ist auch nicht das Gluten.
Das Problem ist, was da heute an Giftstoffen mitgeliefert wird. Vor allem einer.

Und das Hauptproblem ist, dass wir Rachel Carsons mahnende Worte längst wieder vergessen haben.


Mögen wir uns bald mal wieder darauf zurück besinnen.
Bevor es wirklich zu spät ist...


Bis später.

Weiterführende Links:
Wiki Biosiegel - die Unterschiede erklärt
Achtung, immer mal wieder auch in die Versionsgeschichte schauen, hier werden ähnlich merkwürdig Textstellen verändert, wie ich das damals HIER schon festgestellt habe...


Update 06.03.2018:
Martin hatte eine sehr interessante Ergänzung zu diesem Blogpost:

"Erlaube mir jedoch eine Bemerkung: Du schreibst "Der Begriff Bio ist nicht geschützt.". Dies ist jedoch nicht wahr. Der Begriff "Bio" ist durch die Verordnung (EG) Nr. 834/2007 (Öko-Verordnung) geschützt.
Nur Produkte, die mindestens die EG-Öko-Verordnung erfüllen, dürfen die Begriffe Bio-, Öko-, biologisch, ökologisch, kontrolliert ökologisch, kontrolliert biologisch, biologischer Landbau, ökologischer Landbau, biologisch-dynamisch und biologisch-organisch verwenden. Klar, über die Schärfe dieser Minimal-Verordnung kann man diskutieren, da bin ich absolut bei dir."
Danke Martin für die wertvolle Ergänzung, auch für die Nummern der betreffenden Verordnungen. Das ist bestimmt auch für andere sehr hilfreiches Wissen! Thx, mate.

Sonntag, 5. November 2017

Wenn Essen wortwörtlich Angst erzeugt



Glyphosat
Wenn Essen wortwörtlich Angst erzeugt.
Der Angriff auf das zentrale Nervensystem


Ich glaube die meisten, die das nicht erlebt haben können sich das kaum vorstellen wie das ist. Inklusive mir. Ich kann nur Rückschlüsse ziehen aus dem was ich bei anderen sah und von Betroffenen hörte.

Aus heiterem Himmel und ohne jeden erkennbaren Anlass schlägt sie zu. 

Die Panikattacke. Macht handlungsunfähig und erzeugt in denen, die sie als Aussenstehende miterleben ungläubiges Erstaunen. 
Ist das jetzt echt? Gespielt? Was soll das? Was ist da los?

Und wie verdammt echt das ist! 


Das Herz schlägt schneller, kalter Angstschweiss, wenn es einen besonders hart trifft. 
Und nichts, das man in dem Moment tun kann. Ausser hoffen, dass es möglichst schnell vorüber ist.


Nun haben wir in der heutigen Zeit sehr viele Dinge, die Angst machen können:
Terror, Angst um den Job, vor den Vorgesetzten, Geldnot. Immerhin wurde im vergangenen Jahr 330.000 Haushalten der Strom abgestellt weil sie ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen konnten. Und diese Zahl steigt jedes Jahr. Kontinuierlich.

Aber das sind sehr bestimmte Gründe. Wenn der Kühlschrank und der Fernseher nicht mehr laufen und man ab abends bei Kerzenschein "romantisch" kalte Kost geniesst, dann weiss man sehr genau, wovor man sich fürchtet.

Tatsächlich trifft die Angst aber immer mehr Menschen, scheinbar vollkommen grundlos.
Und wer einmal dort war, will nie wieder hin. 

Doch leider können sie sich das nicht aussuchen.

In Deutschland trifft das mittlerweile mehr als man vielleicht denkt. 
Berichten von Wissenschaftlern, die an diesem merkwürdigen Anstieg forschen gehen aktuell davon aus, dass jeder fünfte in Deutschland davon betroffen ist.

Einen Grund kennt man nicht. Heisst es. Ein paar Experten führen das darauf zurück, dass diese Probleme weniger stigmatisiert seien als früher und man deshalb freier darüber reden kann. Ich glaube nicht an diese Begründung. Und stelle mir dabei gerade bildlich vor, wie ein Personalchef einer Aktiengesellschaft darauf reagieren würde, wenn er von einer solchen Störung Wind bekommt... 


Nun haben wir ja in 17 Monaten bei fast 900 Menschen getestet, ob sich Glyphosat in ihren Körpern findet. Und das ist bei rund 7 von 10 Menschen heute der Fall. 

Das bedeutet also, ~70% der Menschen in Deutschland haben den Unkrautvernichter in sich. Ob sie wollen, oder nicht. 

Wir haben zwischenzeitlich schon einige gesundheitliche Probleme ausgemacht, die mit diesem Phänomen eng zusammenhängen. Auch Angststörungen traten bei den positiv getesteten öfter vor als bei jenen, bei denen das Gift nicht nachgewiesen werden konnte.

Vor wenigen Tagen dann haben wir einen sehr wichtigen Hinweis erhalten.
Denn eine Studie an Glyphosat mit Mäusen stellt Beunruhigendes fest:


Den Mäusen wurde in Argentinien genau die Marke Glyphosat über Inhalation verabreicht, die typischerweise mit Flugzeugen vollkommen rücksichtslos auch in der Nähe von Siedlungen und Schulen ausgebracht werden. Parallel dazu hatte man eine Kontrollgruppe, der man diese Behandlung nicht ausgesetzt hat.

Dabei hat man bei den Mäusen nicht nur einen deutlichen Anstieg an Angstmarkern nachgewiesen, sondern parallel gleich auch noch Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis und motorische Störungen. 

Zurückzuführen sei das durch Einflussnahme auf unser zentrales Nervensystem. 

Wow. Und wir reden aktuell wirklich immer noch über eine 5 oder 10jährige Wiederzulassung in Europa?! Ist das nicht Wahnsinn?

Jetzt mag vielleicht jemand sagen: 

"Moment mal, die haben das eingeatmet. Wieso sollte das ähnlich sein, wenn man das in der Nahrung aufnimmt?" 

Legitime Frage. 


Mindestens die Milchbauern sollten hier jetzt dringend aufmerken:
Denn längst wurde nachgewiesen, dass die mit dem südamerikanischen Gensoja-Kraftfutter gefütterten Kühe beträchtliche Mengen von Glyphosat über das Urin ausscheiden und das Herunterprasseln auf den harten Boden dafür sorgt, dass die Rückstände des Giftes dann in der Luft aerosol nachgewiesen werden kann. 


Und nicht nur das: Eine weitere aktuelle Studie weist auch in Deutschland darauf hin, dass die kontaminierten Felder bei starkem Wind die Partikel ebenfalls in die Luft bringen.

Und kontaminiert sind heute bereits 45% der Böden in der EU. 

Denn Glyphosat ist persistent. Verbleibt also in der Natur, entgegen der  Herstellerbehauptungen, die ja zu Beginn sogar so weit gingen zu sagen, Glyphosat sei "biologisch abbaubar".

Das Wissen über Glyphosat in der Luft ist jetzt sogar gar nicht so neu. 

In den USA wurden bereits im August 2007 in Mississipi pro Kubikmeter Luft 2,5 ng Glyphosat in der Luft nachgewiesen. Bezogen auf eine erwachsene Person, der ja am Tag ca 11 Kubikmeter Luft einatmet wäre das alleine eine tägliche Belastung von 27,5 ng. Genau auf dem Weg aufgenommen wie die Mäuse in der aktuellen Studie.
27,5 ng sind beinahe sieben Mal mehr als der höchste von uns gemessene Wert im Urin der Testpersonen auf Glyphosat-Test.de.


Die Wahrheit ist jedoch, dass der Weg der Aufnahme kaum eine Rolle spielen wird.
Glyphosat kennt im Körper keine Barriere, wird es über den Verdauungstrakt in kontaminierten Lebensmitteln aufgenommen, dann gelangt es überall hin. 

In chaotischen Mustern, man kann nicht voraussagen, wo es landen wird. Auf jeden Fall ist das im Ergebnis wohl kaum anders als die nasale Aufnahme, der man die Mäuse ausgesetzt hat.

So düster das Bild jetzt ist, das wir da leider rund um das umstrittene Mittel erkennen müssen: Es birgt auch Hoffnung.
Hoffnung für jene, die von den eingangs erwähnten Betroffenen der unbestimmten Angst- und Panikattacken. Denn jetzt haben sie einen möglichen Ausgangspunkt für neue Wege.

Denn auch wenn Glyphosat leider viele bleibende Schäden erzeugt, ist das wohl einer, der tatsächlich rückgängig gemacht werden kann.

Ich sage das nicht aus einem lauen Bauchgefühl. 

Ich sage das, weil ich seit ich an diesem Thema arbeite deutliche Belege gesehen und Berichte aus erster Hand erhalten habe, dass man mit umsichtiger Auswahl nicht kontaminierter Lebensmittel tatsächlich nach einiger Zeit starke Verbesserungen bis hin zum völligen Ausbleiben der Symptome erreichen kann. 

Wie sollte man vorgehen um das bei sich selbst zu testen?
Zunächst sollte man versuchen, die andauernde Belastung möglichst nahe an Null zurückzufahren. Wie geht das?
Wir konnten in den letzten beiden Jahren schon eine ganze Menge an typischerweise belasteten Lebensmitteln identifizieren und hier in einer Liste zusammentragen. Aktuell hinzugekommen sind noch Gelatine-/haltige Lebensmittel wie Gummibärchen, Schaumküsse oder Tortenguss.

Diese Lebensmittel kann man nun entweder ganz vermeiden, 

oder sie in echter Bioqualität der Marken Demeter, Bioland oder Naturland einkaufen. Diese 3 Biolabels sind die einzigen, in deren kompletten Produktionsprozessen, sowohl bei der Nutztierhaltung als auch bei der Pflanzenaufzucht keinerlei Glyphosat angewendet werden darf.

Alles in allem kommt es mir der Gedanke sehr viel erträglicher vor, einfach ein paar Lebensmittel wegzulassen, anstatt sich womöglich mit Medikamenten zuzuschütten, die womöglich Nebenwirkungen haben oder gar süchtig machen. Das muss natürlich jeder für sich selbst wissen. Aber ich halte es tatsächlich für eine Alternative, die den Versuch mehr als wert ist.

Es würde mich sehr freuen, wenn ich das eine oder andere positive Feedback von Betroffenen erhalte, die das eine Weile konsequent für sich anwenden und mir berichten können, dass sich etwas verbessert hat.

Denn das ist der Zweck dieses Artikels.


Und wenn er auch nur einer Person hilft, aus der Angstspirale auszusteigen, von der so unfassbar viele zwischenzeitlich betroffen sind, dann war er jede Minute wert, die ich damit verbracht habe, ihn für Euch zusammenzustellen.



Bis später.



Weiterführende Links:
Selbst Glyphosat testen (D, AT, CH)

Liste typischerweise belasteter Lebensmittel
Erklärender Artikel zu der Studie, die einen Zusammenhang zur Angst darstellt (englisch)
Original-Studie (englisch)




Sonntag, 22. Oktober 2017

Glyphosat endlich am Ende?



Glyphosat-Wiederzulassung
Die historische Chance
Am 24. Oktober entscheidet das EU-Parlament, ob ein Ende in Sicht ist


Es ist kompliziert, das Ding mit dem weltweit meist angewendeten Unkrautvernichter.
Seit Jahren wird über eine Wiederzulassung gestritten, mehr und mehr wissenschaftliche Belege zeigen, dass das Mittel alles andere als harmlos ist und es wird in 70% der Bürger nachgewiesen.



Auf der anderen Seite stehen unser Bundesinstitut für Risikobewertung und zwei EU-Regulierungorgane, die alle 3 nicht nur ausschliesslich auf geschöntes Datenmaterial geschaut haben, das ihnen Monsanto angeliefert hat und das für ihre Bewertung teils 1:1 abgeschrieben haben (eine Überprüfung ist somit gar nicht erkennbar, falls sie stattfand). Und spätestens seit den Monsanto Papers wissen wir, dass das Datenmaterial, auf das sie geschaut haben an entscheidenden Stellen manipuliert wurde und die Behörden alle 3 wesentliche Tumoren in Tierstudien einfach "übersehen" haben. 



Das Kapitel Erbgutschädigend der "unabhängigen" Risikobewertung des BfR
- rot die Stellen, die 1:1 von  Monsanto übernommen wurden.

Der aktuell laufende Wiederzulassungsprozess läuft nun in 2 wichtigen Terminen ab:

23.10.2017 - Abstimmung der EU-Mitgliedstaaten für eine Wiederzulassung
Hier wird es sehr knapp zugehen, Frankreich, Italien und Österreich haben klar gesagt, sie werden der Wiederzulassung nicht zustimmen und es wird eine sogenannte qualifizierte Mehrheit benötigen, das heisst, Länder mit vielen Einwohnern haben praktisch ein höheres Stimmgewicht.
Deutschland wird sich stand heute enthalten. Die CDU/CSU mit dem Landwirtschaftsministerium ist dafür, die SPD mit dem Umweltministerium ist aus gutem Grund dagegen, denn die Einflüsse auf die Umwelt sind verheerend, das weiss Frau Hendricks nur zu gut.
Sollte es hier unentschieden bleiben, liegt die Entscheidung alleine in den Händen eines Mannes, auf den man nicht wirklich vertrauen kann, ich habe das hier mal erklärt: Vytenis Andriukaitis.

Unabhängig davon kann das überstimmt werden, und zwar am

24.10.2017 im Plenum des EU-Parlaments.
Vergangene Woche haben die EU-Parlamentarier im Umweltausschluss massive Anschuldigungen gegen die EU-Kommission erhoben, dass der komplette Wiederzulassungsprozess doch sehr merkwürdig ablaufe und man fast den Eindruck bekäme, die Kommission würde das gerne an allen Fakten vorbei durchsetzen. Sie gingen förmlich auf die Barrikaden und am Ende kam es zu einer Abstimmung, wo sie einer Verlängerung für 2 oder 3 Jahre (statt 10!) zustimmen würden, aber nur mit dem Zusatz, dass die Zulassung für das Umweltgift dann auch endgültig ausläuft ("phase out").
Sie beschlossen das dann mit sehr grosser Mehrheit.

Nun muss dieser Beschluss noch vom gesamten Parlament bestätigt werden, und diese Abstimmung findet eben am 24.10. statt.

Nun ist durchgesickert, dass Deutschland von höchster Stelle die eigenen EU-Abgeordneten auffordert, sich gegen das Phase out zu stellen.

Und das ist Eure Chance. 
Denn am Ende werdet es Ihr sein, die diese Abgeordneten wieder wählen oder nicht. 
Und ich persönlich finde, wer die Bevölkerung dermassen in Gefahr bringt hat meine Stimme auch nicht weiter verdient, vielleicht seht Ihr das ähnlich.

Ich setze daher unten einen Link, mit dem Ihr Eure EU-Parlamentarier findet, die die aus Eurem Bundesland kommen. (Klickt auf das Wort, nicht auf das Wappen)

Die freuen sich sicher auf Eure Post und Euren Anruf, sie geben sich ja alle immer sehr bürgernah.

Und Argumente gibt es nun wirklich genug:

- Glyphosat ist persistent und kontaminiert schon jetzt 45% der EU-Bodenfläche.

- Glyphosat ist an einer beträchtlichen Menge an Messstellen im Grundwasser gefunden worden.
- Glyphosat ist bioakkumulativ, es lagert sich im Körper ab

- Glyphosat wurde in der Nabelschnur und im Blutserum von Föten gefunden
- Glyphosat wurde in Impfstoffen und Medikamenten gefunden,
- und 16,9 mal über der EU-Trinkwassergrenze in der Ostsee.
- beinahe 80% der Insekten sind verschwunden, wofür Glyphosat mindestens mitverantwortlich ist, wenn nicht der treibende Grund.

Es wäre demnach unverantwortlich, wenn ein EU-Abgeordneter in der Abstimmung aufgrund des Dinners am Vorabend mit der Ag(g)ro-Lobby oder wegen des Drucks aus Berlin einem verantwortungsvollem Auslaufen entgegensteht.

Macht Euch laut. Schreibt alle EU-Abgeordneten in Eurem Bundesland an!

Das ist die historische Chance, dass dieses Umweltgift, das so verheerende Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat endlich aus unseren Lebensmitteln zu bekommen.
Damit wir in 3 oder 4 Jahren endlich wieder Spaghetti kochen oder in Restaurants essen gehen können, ohne fast sicher zu wissen, dass das Essen Unkrautvernichter enthält.


Weiterführende Links:
Die Liste der EU-Abgeordneten nach Bundesland sortiert

Freitag, 20. Oktober 2017

Neues Video: Ist Glyphosat bioakkumulativ?

Wissen
IST GLYPHOSAT BIOAKKUMULATIV?
Reichert sich der weltweit meistgenutzte Unkrautvernichter im Körper an?

Ich weiss gar nicht, wie oft ich in den letzten 16 Monaten gefragt worden bin...


Fast jeder, der mit uns über GTEST Glyphosat im Körper nachweisen konnte, und das waren immerhin 70%, oder auch 7 von 10 Menschen (Österreich sogar 80%) wollte gerne wissen, was das nun eigentlich bedeutet. 


Bleibt das im Körper? Wie lange? Wie viel?

Lange Zeit konnte ich leider nur das "Wie lange?" beantworten, denn die Halbwertszeit von Glyphosat im Körper ist relativ gut in Veröffentlichungen nachzuvollziehen.

Wer heute in ein kontaminiertes Weizenbrötchen beisst, wird die damit aufgenommene Menge mit einer Halbwertszeit von 7 - 14 Tagen im Körper behalten.
So lange bleibt die Hälfte des Pflanzenschutzmittels (wieso heisst eigentlich etwas "schutz", das alle Pflanzen vernichtet?) im Körper.

Und der Rest? Was ist mit dem? Es gab eine Menge Vermutungen, die wohl gar nicht so falsch liegen, die besagen, dass ein Drittel im Körper bleibt. Aber wirklich sicher konnte mir das niemand beantworten, selbst Experten waren vorsichtig.

Doch dann bekam ich Hilfe von jemandem, der in den USA einen enormen Datensatz über eine sogenannte "Freedom of Information Act"-Anfrage bekam.
Und ich hatte meine Antwort. Endlich.

Das hat jemand für uns herausgefunden, von dem man es kaum vermuten würde...

Gute Unterhaltung:





Ich werde in weiteren kommenden Veröffentlichungen noch ein bisschen näher darauf eingehen, was da geschieht, was es für Auswirkungen hat und vor allem, wie man sich schützen kann...

Meinem Schlusswort im Video habe ich kaum mehr hinzuzufügen.
Daran sollten wir alle arbeiten.

Bis später.


Weiterführende Links:
Film (Eigenproduktion), deutsch - 5:25 min 
Ist Glyphosat bioakkumulativ Lagert sich der Unkrautvernichter im Körper ab?


Dienstag, 29. August 2017

Wie Ehrlich ist Paul? Verunreinigte Medikamente und Impfstoffe durch Glyphosat - eine Odyssee.

SideKicKK
Gibt es Glyphosat-Rückstände in Medikamenten/Impfstoffen?
Warum es immer schwerer fällt, Behörden zu vertrauen und

- die Wahrheit über Milch.
(Keine Sorge, wer sich nur für Lebensmittel interessiert kommt auch hier nicht zu kurz)

Vor ein paar Monaten stolperte ich über etwas 

im Rahmen meiner immer noch andauernden intensiven Recherchen rund um die Frage: "Ist Glyphosat gesundheitsschädlich?" 

Ich stelle mir die Frage insbesondere deshalb so intensiv, da wir es in über 70% der Proben in den letzten 14 Monaten bei hunderten Menschen im Körper nachgewiesen haben.
Und - weil es offensichtlich mehr als regelmässig vor allem in einigen Lebensmitteln gefunden wird.


Ein paar Labors in den USA hatten da gerade Glyphosatrückstände in Medikamenten/Impfstoffen gefunden.

"Ist das auch bei uns der Fall?", habe ich mich spontan gefragt.


Bei dem was ich über die Schadenwirkung von Glyphosat bereits weiss, wäre das mehr als beunruhigend. Aber immerhin ist eines der Hauptargumente der Pharmaindustrie wenn es um "Billigprodukte aus dem Ausland" geht, diese solle man meiden, sie könnten verunreinigt sein. Von dem her sollten wir hier in Deutschland doch sicher sein. Oder?!

Ich begab mich also auf der Suche nach Antworten auf eine kleine Odyssee und fand unerwartet Erstaunliches heraus.



Zunächst einmal möchte ich eines vorweg klar stellen. 
Ich weiss, dass da draussen ein knallharter Kampf tobt rund um die Frage, wie wichtig Impfstoffe sind. Die einen halten sie für überlebenswichtig, die anderen sind gegen die Gabe von Impfungen...
In diesem Beitrag soll es mir aber ausdrücklich nicht um diese Frage gehen.
Es geht mir alleine darum: Sind Medikamente oder Impfstoffe möglicherweise verunreinigt? 

Und wenn ja, dann - was bedeutet es, wenn man diese Verunreinigung mit in unsere Säuglinge und Kinder schiesst? 
Ich denke das ist etwas, das beide Seiten, sowohl die Befürworter als auch die Gegner interessieren sollte, denn Verunreinigungen können beide nicht für gut befinden.

Das nun aus dem Weg lade ich Euch jetzt ein, meiner Odyssee bei der Beantwortung der Frage Schritt für Schritt zu folgen:

Zuerst musste ich erst einmal herausfinden, wer überhaupt für die Überwachung der Medikamente auf Rückstände zuständig ist. Das war mir nicht bekannt.
Die Rückfrage bei meiner Lieblings-Apothekerin ergab, dass dafür wohl das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte oder das Paul-Ehrlich-Institut zuständig seien. 
Ich dachte mir, ich will ja Antworten, dann versuchen wir es doch mal mit "ehrlich". 

Ich stellte also am 10.04.2017 eine offizielle Anfrage, in der ich beschrieb worüber ich bei meinen Recherchen gestolpert bin. Um einen Hinweis zu geben, warum ich das für relevant hielt wies ich auf den Umstand hin, dass das enthaltene Glyphosat (für das der Körper keine Grenzen hat) in seiner Eigenschaft als Chelator das in vielen Impfungen enthaltene Aluminium direkt in das Gehirn der Impfpatienten leiten kann.
Das könnte schwere Entzündungen, Symptome ähnlich MS oder direkt irreversible Hirnschäden provozieren. Also nichts, das man auf die leichte Schulter nehmen sollte.
Ein echtes Ding für die unsere Behörden in Sachen Sicherheit.


Die Anfrage
Ich fragte also: 
Gab es schon Untersuchungen? Ist man über den Umstand informiert? Und in welchem Abstand wird das kontrolliert? Den gesamten Schriftverkehr verlinke ich Euch übrigens komplett unterhalb dieses Beitrags, wer das mitlesen will kann die PDF ja parallel öffnen und es mitverfolgen.

Urlaubsbedingt gab es auf deren Seite eine Verzögerung, ich erhielt jedoch dann am 08.05.2017 eine Antwort. Auch diese könnt Ihr unten über den Link im Wortlaut verfolgen, ich fasse das hier aber mal mit meinen Worten kurz zusammen, was ich dort las:


Antwort 1
1) Wir wissen darüber

2) "Gremien" haben das untersucht, "Experten" gesprochen
3) Die EFSA findet Glyphosat harmlos
4) Das BfR findet Glyphosat harmlos
5) Glyphosat ist sowieso schon überall
6) Deshalb ist es wurscht, ob Medikamente verunreinigt sind oder nicht


Wow. Aha.
Nun haben aber die verlinkten (übrigens zwischenzeitlich mehr als umstrittenen) Einschätzungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA (Bestechung?) als auch die des Bundesinstituts für Risikobewertung BfR (wissenschaftlicher Betrug?) doch eigentlich nur eines angeschaut:

Wie wirkt das Pflanzen"schutz"gift, wenn es über den Verdauungstrakt aufgenommen wird?

Wie ist das also vergleichbar? Und wie ist es mit unserer Gesetzeslage 
vereinbar, die Verunreinigungen in Medikamenten gar nicht zulässt und für die es - Stichwort GMP - ganz klare Richtlinien gibt?

Und vor allem: Ist das dann nicht ein kleines bisschen ein Unterschied, ob man das in vielen Fällen - direkt mit Aluminium in einen 15 Monate alten Säugling jagt?!


Nachfrage 1
Ich hakte also nochmal nach, zumal diese Email ja auf ein paar meiner Fragen überhaupt nicht eingegangen war. 

Antwort 2
Nun wurde man pampig.

Jetzt warf man mir vor, ich würde nur inhaltliche Fragen stellen, die man mir nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) gar nicht zu beantworten habe, man habe mir ja schon (eine an den Fragen vorbeigehende) Antwort gegeben und als Krönung wurde ich "freundlich" darauf hingewiesen, dass man Impfstoffe ja in die Muskeln und nicht ins Blut spritzen würde. 

Ich wiederhole mich gerne: Glyphosat ist eine künstliche Aminosäure, einmal im Körper gibt es keine einzige Barriere, die eine Verteilung bremst. Keine. Und sie ist ein Transportvehikel für das enthaltene Aluminium. Überall hin.

So. Da stand ich also. Ich vermute einfach mal, dass sich zu diesem Zeitpunkt 80% oder mehr hätten entmutigen lassen und es darauf beruhen lassen. Ja, vermutlich ist das wohl sogar so, dass man genau darauf spekuliert, wenn man solche Emails verfasst.
"Geh weg, verp*ss Dich, wir müssen dir keine Antworten geben und geimpft wird in den Muskel" (der ja vom Blutkreislauf komplett abgekoppelt ist...)

Aber ich denke Ihr kennt mich nun schon länger, und wenn ich solche Antworten erhalte, dann zündet es den investigativen Teil in mir erst recht. Sind die Antworten dann auch noch pampig, ist das, als würde einer einen Blasebalg ins Feuer...


Nachfrage 2
Nun gut. Ich habe mich also ein wenig belesen und überlegt, wie ich die selben Fragen beantwortet bekommen könnte indem ich mich 1:1 am IFG orientiere und verfasste daraufhin also ein Einwurfeinschreiben, in dem ich - beruhend auf die Aussage mit den "Gremien", den "Untersuchungen" und den "wissenschaftlichen Diskussionen" über die darüber geführten amtlichen Schriftwechsel eine Antwort auf meine Fragen suchte.

Konkret verlangte ich dann am 24.05.2017 u.a. nach Kopien zu (behaltet den Umfang der Fragen für nachher bei der Antwort im Hinterkopf!)

- Nach amtlich bekannten Messwerten über Verunreinigungen von Impfstoffen

- Alle Schriftwechsel zwischen PEI (Paul-Ehrlich-Institut) und EMA (europäische Arzneimittel-Agentur) 
- Alle Schriftwechsel zwischen EFSA oder anderen zuständigen Gremien und dem PEI
- Schriftwechsel direkt zwischen Monsanto oder deren vorgeschobene Drittparteien
- Schriftwechsel direkt zwischen Bundesgesundheitsministerium, Impfstoffhersteller, deren Interessenverbände
- etwaigen Dienstanweisungen zur Frage der Kontamination von Medikamenten durch Glyphosat 


Der Übersicht halber dies jeweils begrenzt auf die letzten beiden Jahre.

Stille. Nichts. Keine Antwort.
Eine IFG-Anfrage hat normalerweise innerhalb eines Monats bearbeitet zu sein, ich hatte diese Frist auch schriftlich gesetzt und um eine Empfangsbestätigung gebeten.
Aber: Nichts. Gar nichts.

Ich beschäftigte mich also mit der Frage, an wen man sich in einem solchen Fall zu wenden hat. Und das mag für jene unter Euch, die sich auch einmal mit solchen Anfragen informieren wollen interessant sein:

Das ist in dem Fall der Bundesdatenschutzbeauftragte, der gleichzeitig auch den Titel trägt:
"für den Datenschutz und die Informationsfreiheit". Derzeit ist das eine Frau, Andrea Voßhoff. Ungünstigerweise vor der Aufnahme ihrer Aufgabe rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU, was jetzt in Sachen Glyphosat nicht unbedingt die beste Ausgangslage ist, aber - nun gut. Die kann man anrufen, wenn man das Gefühl hat, das Recht auf Informationsfreiheit sei nicht gewahrt. 


Nachfrage 3
Bevor ich diese Powerwumme zücken wollte, schrieb ich am 20.07.2017 nochmal eine Erinnerung, in der ich bis Monatsende eine Antwort einforderte und mich andernfalls an die BfDI wenden würde.


Antwort 3
Das zog. Pünktlich auf den letzten Drücker am 31.07.2017 erreichte mich dann eine Antwort vom ehrlichen Paul per Email. Geht doch, dachte ich.

Darin enthalten eine PDF mit einer Email und eine PDF gezogen von einer Powerpointpräsentation. Das wars. 

Das ist also Stand heute das einzige, was das PEI nach eigenen Angaben vorzuweisen hat in Bezug auf alle von mir angefragten Punkte:
Eine Powerpoint-Präsentation der Danish Medicine Agency (DMA).

Auf deren Basis wird also entschieden, dass man sich nicht weiter um etwaige Verunreinigungen durch Glyphosat zu kümmern habe. THATS. IT!


Ich frage mich ja, wie das PEI dann die Infos erhalten hat, auf die es sich in den ersten Emails zurückzog? All die Gremien... All die Experten...
Haben die denen in Langen das per Brieftaube direkt ins Ohr gegurrt?
Nun ja.

Aber weiter, es kommt noch wilder. (Ja, tatsächlich, das geht...)

Ich habe mir zuerst die Email angeschaut. Geschwärzt wurde der Name der Mitarbeiter, das ist gesetzlich so vorgeschrieben und zunächst auch in Ordnung. Ich komme darauf zurück.

Was mich von vorneherein stutzig gemacht war das jeweilige Datum.
Die Email ist datiert auf den 13.09.2016 11:50
Die Powerpointpräsentation allerdings auf den 24.07.2017, also 4 Tage nach meiner Erinnerung und 2 Werktage bevor man sie mir via Email übermittelt hat. 

Spannend. Nicht wahr?!

Aber dann hat es mir die Sprache verschlagen. 

Wortwörtlich, ich sass bestimmt 5 Minuten schweigend vor dem Schirm und starrte auf die Präsentation. Da stand, was ich immer schon vermutet hatte, von den Behörden stets bestritten war und was eigentlich gar nichts mit meiner Frage an sich zu tun hatte. Schwarz auf weiss. Weiss wie - Milch.

Ich fasse sie vor allem für die "Englisch-nicht-so-firm"-Leser zusammen:

- Jemand hat beim DMA die gleiche Frage gestellt. 

- Das DMA verteilt daher die Antwort für die anderen Kollegen in Europa, damit sie reagieren können, wenn es nötig sei. Inhaltlich könne man die Frage so beantworten:

Da in MILCH 181.000 ppb (parts per billion) enthalten sei, was ja bis 500.000 mal weniger als in Medikamenten wäre und weil Glyphosat zwischenzeitlich ohnehin überall sei, könne man halt nichts machen.

Und in Essen sei der akzeptable Wert ja ohnehin 100 ppb. In Essen.
Zur Erinnerung. In Medikamenten oder Impfstoffen war das bisher NULL für Verunreinigungen, soweit ich weiss.


Und dann ist da noch etwas. Da steht auf Seite 4 zu lesen (ich übersetze gleich):
"- Es wurde festgestellt, dass in 1:1000 verdünnter Kuhmilch 181 ppb enthalten seien. Unverdünnte hätte demnach 181.000 ppb." 





What the... F?!
Moment mal. Augenblick. Sekunde. Wenn der Bauer eine Soja-Kraftfutter-gefütterte Kuh melkt, dann ist die Milch unverdünnt. Soweit einig!?
Und bis sie in den Supermarkt kommt und dann ins Glas unserer Kinder, hat man 1000 Liter Wasser hinzugegeben? Soso... 


Einen Scheiss wird das verdünnt. 

Keiner der typischen Prozesse mit der Milch (nicht mal die Homogenisierung) fügt irgendwo auch nur einen Bruchteil von 1000 Liter Wasser dazu. Ein statistischer Trick, ohne jeden Sinn und Verstand, mehr war das 1:1000 nicht.

Und wo ist das BfR?!

Auf deren Seite steht auf die Frage zu Kuhmilch wortwörtlich nachzulesen:

Kann Glyphosat über tierische Lebensmittel wie Milch und Milchprodukte vom Menschen aufgenommen werden?
Der Übergang von Glyphosat aus Futtermitteln in die Milch von Kühen wurde bisher nicht nachgewiesen. In einer Fütterungsstudie an Kühen, bei der Glyphosat und der Metabolit AMPA (Aminomethylphosphonsäure) verabreicht wurden, ist selbst in der höchsten Dosis, die weit über den unter praxisrelevanten Bedingungen zu erwartenden Konzentrationen in Futtermitteln lag, die Ausscheidung über die Milch sehr gering.


"Gering" also. "Nicht nachgewiesen", also...
Wenn das DMA Recht hat, dann ist die Definition von "gering" selbst wenn man den neuen Phantasie-Grenzwert der EFSA heute schon anwenden würde, der noch gar nicht gilt auf die Rohmilch eine Grenzwertüberschreitung um das 362(!!!)fache. Bezogen auf den Augenblick, wo das BfR dieses Märchen auf seine Seite schrieb wäre das das allerdings der alte Wert und damit eine Grenzwertüberschreitung um das 1.810-fache.

So, wenn Ihr Euch noch eine Sekunde fragt, wieso immer mehr Menschen "laktose-intolerant" werden, dann habt Ihr hier Eure Antwort. Und das mal eben als Nebenbei-Produkt einer Anfrage, in der es nicht um Lebensmittel, sondern um mögliche Medikamentenverunreinigungen ging.

Hört auf Euch zu wundern, wenn Eure Säuglinge nächtelang brüllend in den Wiegen liegen oder Babys mit 2 Monaten schon auf Neurodermitis diagnostiziert werden, solange Ihr ihnen extra eingedampftes, hochkonzentriertes Milchpulver zu trinken gebt, das nicht nur mit solch hohen Werten kontaminiert ist, sondern womöglich zusätzlich noch mit Soja angereichert ist, von dem 90% der Weltproduktion nur so trieft von Glyphosat-Rückständen.

Was - wenn es eigentlich so gut wie gar keine Schrei-Kinder gibt? 

Nur arme kleine Seelen, deren ohnehin noch zarte und im Entstehen begriffene Darmflora einen Weg sucht, Euch klar zu machen, dass da was ziemlich dolle falsch läuft?! 
Probiert doch einfach mal die gleiche in Demeter-Qualität und schaut, ob sich etwas bessert. Ich würde wetten, dass das einen Unterschied macht.
Und das kann ich, weil ich die Unterschiede bereits bei mehreren sah.



Aber Moment... es wird NOCH wilder (ja, das geht). 

Zur Untermauerung der These, diese Rückstände seien komplett harmlos zitiert das DMA in seiner Präsentation eine Webseite, das sogenannte Genetic Literacy Project. 





Und das ist jetzt mal richtig spannend, denn dazu wissen Kenner der Monsanto-Papers folgendes:



Ja genau.
Unser steuerfinanziertes Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel aka Paul-Ehrlich-Institut, zuständig für die Sicherheit unserer Medikamente und Impfstoffe begründet die eigene Untätigkeit mit dem Sicherheitsversprechen auf einer von Monsanto finanzierten Plattform und dem Umstand, dass wir in Milch ja 500.000 mal mehr Glyphosat-Rückstände hätten. 

Das Dokument ist übrigens aus Gerichtsunterlagen in Kalifornien, der Umstand zum Sponsoring des GLP ist dort nach diesem Vorhalt von Monsanto unbestritten geblieben.

Und aufgrund dieser "Fakten" bringen unsere Behörden damit unsere gesamte Gesellschaft in Gefahr. Vor allem aber unsere Kinder, denn die sind die verletzlichsten, vor allem wenn sie diese ganz offensichtlich vorhandenen Verunreinigungen direkt mit Aluminium in den Körper geschossen bekommen.

Das ist mit dem Wort inakzeptabel nicht einmal annähernd beschrieben.

Und das sollte nicht nur mich beunruhigen: 
Aus Amerika gibt es Tausende von Meldungen, nach denen 15 Monate alte Kinder direkt nach dem Impfshot bereits erlangte Fähigkeiten wie "erste Worte reden" oder "laufen" im Anschluss verloren haben. Und schlimmer noch: Tausende die mit Autismus diagnostiziert werden, was nicht einmal zwingend die zutreffende Diagnose sein muss, denn es reicht ein Hirnschaden. Und dass das Gehirn der Kleinen nach einer sehr hohen Fieberattacke jeweils massiv anschwillt und sich entzündet ist nicht einmal von den impfgebenden Ärzten dort bestritten.

Hört Euch um, vielleicht geht es Euch wie mir:
Vielleicht findet Ihr auch bei Euch in Eurem Umfeld Schilderungen von Kindern, denen es nach Impfungen nicht gut ging, die ähnliche Symptome entwickelt haben.
Schaut mal ins Internet. Da sind eine ganze Reihe von Schilderungen von Erwachsenen, die sich (wohlgemerkt im bereits fraglichen Zeitraum, wann das mit der Kontamination begann) z.B. eine Hepatitis-Impfung geben lassen haben, die dann sehr zeitnah im Anschluss mit MS-Verdacht in Behandlung gingen.

Nein. Ich bin nicht gegen Impfungen per se. Das Thema ist mir momentan gleichgültig.
Aber ich bin gegen die Hilf- und Tatenlosigkeit unserer Behörden, die uns damit alle in Gefahr bringen. Und ich bin gegen offensichtlich verunreinigte Medikamente und Impfstoffe, die unsere Minimenschen direkt ins Blut... Verzeihung... in den Muskel gespritzt bekommen.



Aber Moment... es wird NOCH wilder (ja, das geht tatsächlich):
Ich finde es in Ordnung, wenn Menschen, die ihre reguläre Arbeit machen geschützt werden. Für solche Momente ist schwärzen von Namen in Emails mehr als in Ordnung.


Aber wenn jemand wie die Person, die in der DMA ihre europäischen Kollegen mit Material von Monsanto zu beruhigen sucht, dann macht mich das extraneugierig. 


Und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht herausgefunden hätte, wer denn nun die Person war, die diese Info an ihre europäischen Kollegen verteilt.

Ihr Name ist Nanna Aaby Kruse. Und das ist relevant. 

Denn diese Dame hat auch bei der EMA (European Medicines Agency), also nicht nur bei der DMA Rang und Namen.
In ihrer Erklärung zu Interessenskonflikten ist sie absolut sauber...


Bis auf einen Punkt (Seite 2 der Erklärung):
Ihr Ehemann ist Direktor im "Advisory Board der NDA". 


Die NDAreg ist eine kommerzielle Organisation, die mit der Beratung von Pharma- und Biotech-Firmen bei Fragen zu Zulassungsprozessen und mit Regulierungsbehörden und der "Unternehmenskommunikation" ihr Geld verdient.

Pharma mit B wie Bayer, und Biotech mit M wie Monsanto oder auch M wie Glyphosate Task Force.

Ob da wohl der Ehemann seiner Ehefrau in Sachen Genetic Literacy Project mit einem Link auf die Sprünge half? Wir werden es wohl nie erfahren...
In jedem Fall hat die NDA in Verbindung mit der europäischen EMA schon länger eine Historie
Und dann spielt es eine Rolle, ob der Sack in Dänemark umfällt und wer ihn dort anschubst. Es wäre naiv an Zufälle zu glauben, wenn Ihr mich fragt. 


Schluss:

Wir werden mit dem Glyphosat sehr bald an einen Punkt kommen, an dem die Schäden an Mensch und Umwelt nicht mehr rückgängig zu machen sind. Die Konzentration überall in der Umwelt steigt ständig weiter an, entgegen aller Versprechen, das Mittel würde sich verflüchtigen. 

Und wenn unsere Sicherheitsorgane für Medikamente nur noch schulterzuckend dabei stehen und feststellen 

"‒ Glyphosate is not actively added to the vaccine and should not be there. ‒ However, glyphosate seems, unfortunately, to be part of our environment now a days. The glyphosate found in the vaccines is expected to come from the environment (e.g. water). ‒ The environmental glyphosate level in US vs. EU is unknown."

"Glyphosat wird nicht aktiv den Impfstoffen zugefügt und es sollte nicht dort sein. Es scheint jedoch unglücklicherweise der Fall zu sein, das Glyphosat dieser Tage ein Teil unserer Umwelt ist. Das Glyphosat, das in Impfstoffen gefunden wird (wird hier nicht einmal mehr bestritten!) scheint aus der Umwelt zu kommen (z.B. aus dem Wasser). Der Gesamtpegel an Glyphosat in den USA verglichen mit Europa ist uns nicht bekannt."


dann ist etwas falsch, und zwar nicht nur im Staate Dänemark.

Es ist überfällig, dass es uns allen bekannt wird, wie hoch der Pegel in unserer Umwelt bereits ist. 
Und dann bleibt nur noch eine Lösung:
Nicht noch einmal 10 weitere Jahre dieses Gift in die Umwelt zu blasen und hoffen, dass es sich möglichst bald wieder abbaut und möglichst wenige bis dahin umbringt oder krank macht.

Im September ist Bundestagswahl.
Und jeder, der seine Stimme der CDU/CSU oder der FDP gibt, hat meiner Meinung nach kein Recht, sich je darüber zu beschweren, sollte es zu einer Wieder-Zulassung durch ein "Ja" von Deutschland kommen. Denn diese Parteien werden erklärtermassen alles tun, dass Glyphosat in Europa für weitere 10 Jahre alles verpestet, was nicht niet und nagelfest ist.

Auch die Impfstoffe. Und die Milch - sowieso.

Es ist diesmal im wahrsten Sinne des Wortes - Eure Wahl.


Bis später.




Weiterführende Links:
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Der komplette Schriftverkehr inklusive der PPT des DMA