Dienstag, 16. Oktober 2012

Rezept: Das DaVinci-Avocado-Brot

Ok, wer beim Titel staunt: Ich habe Verständnis dafür.
Denn wer rechnet schon mit Avocado in einem Brot?
Ich.


Müsst Ihr unbedingt versuchen!




Mein DaVinci-Avocado-Brot



Warm und kalt ein exklusiver Brot-Genuss

Zutaten
1 reife Avocado

1/2 Zitrone
2 Eier
175 gr gemahlene Mandeln

125 gr geschrotete Leinsamen
1 EL Sesamkerne
1 Schnapsglas Olivenöl

2 TL Backpulver
Salz, Pfeffer nach Geschmack
Optional ein paar Kürbis oder Sonnenblumenkerne


Ergänzung 30.01.2013:
Verdoppelt man die Menge und fügt 1 Ei Extra hinzu scheint es sich besser schneiden zu lassen.


Zubereitung
Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und mit einem Messer Streifen einschneiden. Mit einem Löffel aus der Schale lösen und in einen Blender (oder eine Schüssel, wenn Ihr einen Pürierer verwenden wollt) geben. Die beiden Eier dazu und das Olivenöl. Dann den Saft einer halben Zitrone.
Gut durchmixen bis Ihr eine Paste erhaltet, die keine Stückchen mehr hat. Kurz ruhen lassen.

In eine weitere Schüssel die Mandeln, die Leinsamen, die Sesamkerne, das Salz, den Pfeffer und das Backpulver geben und verrühren. Dann die Avocadopaste unterheben bis sich ein guter, zähflüssiger Teig ergeben hat.
Die Ränder und den Boden der Backform mit einem Pinsel mit Olivenöl ausstreichen, sonst backt das Brot an der Form an und lässt sich nicht leicht herausnehmen.
Den Teig in die Backform geben, ich habe eine Silikonbackform für Kastenbrot verwendet.
Mit einem Löffel glattstreichen, bis der Teig am Boden der Form schön verteilt ist.

Das Ganze in den vorgeheizten Ofen bei 180°C geben und 35 Minuten backen.
Nach der Backzeit die Form gleich aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Dann vorsichtig das lauwarme Brot herausnehmen und geniessen.

Lässt sich hervorragend warm und kalt geniessen.

Was gibts dazu?
Ich kann mir einfach nur frische Butter, jede Art von Wurst und Schinken, ein Rührei oder auch frische Tomaten hervorragend dazu vorstellen. Der Avocadogeschmack ist wenig prominent, aber kommt sehr fein durch und gibt dem Brot eine ganz exklusive Geschmacksnote.

Meine Empfehlung!
Wie immer bei Mandeln nicht übertreiben, auch wenns schwer fällt.
3 bis 4 Scheiben am Tag sollten je nach Grösse sehr gut gehen ohne negative Erfolge auf den Abnehmerfolg. Lässt sich wunderbar in einer Vesperbox zur Arbeit mitnehmen...

Fröhliches Nachbacken!


Bis später

Rezept: Leichter Tomatensalat an der Putenbrust

Manchmal kann man nicht so viel essen, wie es das KK-Programm vorschreibt: 3 bis 4 mal am Tag.

Dabei kommt es gar nicht so auf die Menge, sondern auf das Ob an.

Gerade nach den Pause-Tagen will man gerne oft ein wenig kürzer treten.

Die ideale Bühne für das folgende Rezept für den Abend:

Leichter Tomatensalat an der Hühnerbrust



Leichter Tomatensalat mit Zwiebelchen an der Hühnerbrust

Zutaten:
1 Packung Hühnerbrust in Scheiben
(ich verwende Dulano Hähnchenbrust gegart hauchdünn geschnitten von LIDL)

2 grosse Tomaten
1 mittelgrosse Zwiebel
etwas Olivenöl
heller oder dunkler Balsamico, ich habe hier hellen verwendet.
etwas Butter
Basilikum
Salz
Cayennepfeffer
Optional: Etwas Parmesan für den Kick, wer mag etwas Knoblauchpulver

Zubereitung:
Die Pfanne mit Butter gut vorheizen
Parallel die Tomaten und die Zwiebeln in kleine Würfelchen schneiden
Die Hühnerbrustscheiben flach in die Pfanne legen, warten, bis sie beginnen leicht zu bräunen, dann wenden.
Wenn beide Seiten schön angebraten sind, die Hühnerscheiben auf dem Teller auslegen.
Den Vorgang mehrmals wiederholen, bis alle Scheiben gebraten und ausgelegt sind.

Tomaten und Zwiebeln in eine kleine Schüssel geben, einen Schuss Olivenöl und den Balsamico dazugeben.
Mit Salz, Basilikum und dem Cayennepfeffer abschmecken und gut durchmarinieren.

Den Salat in die Mitte des Tellers auslegen.
Optional etwas Parmesan und/oder Knoblauchpulver (nur einen Hauch) über den Salat geben

Fertig

Schnell gemacht super lecker.

Der Clou an diesem Gericht:
Die Hühnerbrust erhält durch das Braten wieder die typische Biss-Konsistenz vom Hühnerfleisch zurück. Vom Geschmack her ist sie nahe bei dem, was die meisten am Liebsten am Huhn mögen - es schmeckt wie die knusprige Haut.


Unbedingt versuchen!

Guten Appetit


Bis später.










Rezepte-Time in Sicht...

Ihr habt danach gefragt, und ich konnte wieder ein paar Rezepte aus meiner Experimentierküche freigeben...

Freut Euch in Kürze auf z.B. leichten Tomatensalat an Hühnerbrust und ein Brot mit einem sehr aussergewöhnlichen Bestandteil. In Bälde kommen dann noch ein paar Rezepte mit einem Gemüse hinzu, das  die wenigsten von Euch auf dem Schirm haben werden...


Bleibt also gespannt... :)

Bis später.




Montag, 15. Oktober 2012

Zucker-Süss - und doch nicht erlaubt...


Seit ich mit dem Programm begonnen habe und die Facebook-Gruppe ins Leben gerufen habe, bemerke ich immer wieder, dass die Benutzer mit abenteuerlichen Mitteln versuchen, den Süssjieper zu stillen. 
Dabei wird nach Ersatzprodukten wie Stevia, oder gar Xucker, Xylitol und anderen seltsam klingenden chemischen Gebilden gefragt.
Deshalb möchte ich jetzt einmal etwas dazu schreiben.

Auch wenn die Nachricht keine gute ist:
Es gibt derzeit kein einziges Mittel, das keine negativen Auswirkungen auf Euren Abnehmerfolg hat. Ich würde aktuell auch keines davon empfehlen.
Oder doch - ein Mittel gibt es: Weglassen!



©iStockphoto.com/Arthur Carlo Franco


Warum so ein hartes Urteil?
Während der Abnehmphase behindert uns Zucker massiv.
Deshalb ist es für den maximalen Erfolg unerlässlich, dieses Gift wegzulassen.
Die, die an ihrem Pausetag zuschlagen werden am gleichen und am Folgetag entsprechende Nebenwirkungen nach dem Genuss von übermässig Industriezucker verspüren.
Das sollte für sich genommen schon nachdenklich machen.

Was aber passiert, wenn man sich mit Ersatzstoffen behilft?
Der Körper erwartet ab dem Augenblick, in dem oben "Jetzt kommt süss" gemeldet wird, seine versprochene Ration Zucker. Und setzt entsprechend den Signalen einiges in Gang.
Leider kommt aber bei den Ersatzstoffen dann doch nicht das an, was er erwartet.
Er dankt es uns mit Heisshunger und dem Drang nach mehr.
Wir quälen ihn und damit uns also unnötigerweise.

Ausserdem gibt es zu den Ersatzstoffen auch teilweise alarmierende Meldungen zu Langzeitwirkungen. Und wenn wir schon gesunder leben wollen, dass sollte man diese auch zumindest mit ins Kalkül einbeziehen.

Zu Stevia sehe ich die Lage so:

Stevia ist ein pflanzlicher Stoff, der schon relativ lange in Südamerika zwischen Paraguay und Brasilien zum Süssen genutzt wird und über China und Japan langsam seine Verbreitung in der Welt gefunden hat. Seit Ende 2011 ist Stevia auch in der EU zugelassen.

Stevia - ein Ersatz für Zucker?


Als ich zum ersten Mal Stevia probiert habe, hatte ich das gleiche ungute Gefühl wie bei anderen Süssstoffen.
Dieser komische, künstliche Nachgeschmack hat mir nicht zugesagt.
Leider habe ich keine Ahnung, ob es an dem beigefügten Trägerstoff des Granulates (der übrigens eine grosse Menge Kohlenhydrate beinhaltet, deren Herkunft nicht wirklich klar auf den Herstellerseiten deklariert ist) liegt, oder ob das flüssige "reine" Stevia diesen Nachgeschmack ebenfalls hat. 

Vielleicht können mir die, die das flüssige Stevia benutzt haben oder immer noch nutzen, über die Kommentare einmal berichten, ob dort auch dieser Süssstoff-Nachgeschmack zu bemerken ist.

Der gescheiterte Eigenversuch:
Vor der Umstellung habe ich ein paar Wochen versucht, alle Süssgetränke auf Light umzustellen und habe nur noch Cola light, Spezi ohne Zucker und vergleichbare getrunken.

Die Quittung war neben null Erfolg bei der Abnahme ein äusserst unangenehmer Juckreiz.
Und tatsächlich andauernd Hunger.
Als ich alles gleich gelassen habe nur die Getränke für eine Woche weggelassen hatte war dieser und der Juckreiz verschwunden, beides kam jedoch sofort wieder, als ich in der darauf folgenden Woche testweise wieder zuckerfreies Spezi zu mir genommen habe.

Möglicherweise bin ich mit diesem Phänomen alleine und ganz sicher hat mein "Experiment"  auch keine wissenschaftliche Aussagekraft.
Trotzdem habe ich keine Lust mehr auf den Juckreiz, und wenn das Weglassen mich vor demselben bewahrt, dann ist der Entschluss leicht zu treffen.

Da Stevia nun sehr ähnlich schmeckt, will ich das für mich gar nicht weiter riskieren.

Ich glaube zwar, dass viele der negativen Informationen, die über Stevia nachzulesen sind ihre Berechtigung vor allem aus der Tatsache ziehen, dass hier "jemand" versucht, seine eigenen wirtschaftlichen Interessen mit Verunsicherung zu schützen, dem das Stevia Marktanteile abluchsen könnte.

Aber ausserdem ist dann ja noch die Reaktion des Körpers auf  "Jetzt kommt süss - nein doch nicht". Und der Hunger, den ich für mich bestätigen kann.

Ganz egal, ob irgendwas an Nebenwirkungen dran ist, ob Steviol tatsächlich mutagen ist oder nicht. Dem setze ich mich persönlich nicht aus.

Hier werde ich allenfalls gespannt nachlesen, wie es den Menschen, die es als Ersatz in ihre Ernährung beifügen in ein paar Jahren geht.

Und was man bei allem nicht vergessen darf: Der Indio in Paraguay, der seinen Matetee mit Stevia süsst, ernährt sich sonst vollkommen anders als wir in Europa oder den anderen Industriestaaten. Den können wir daher kaum als Vergleich heranziehen wenn gesagt wird es sei ok. Wir essen hier "Kram", den der weder schon einmal im Leben gesehen hat, noch jemals in den Mund stecken würde, wenn man es ihm anbieten würde.

Zusammengefasst:
Lasst während Euer Abnehmphase Stevia und den anderen Mist bleiben.  

Ob es schadet, sei dahingestellt.
Aber 
es hilft nicht...
Alternativen/Abhilfen:
Wenn Ihr unbedingt "süss" wollt, verschiebt es auf den Pausetag, wenn es wirklich kaum auszuhalten ist, dann schnuppert an einer Vanilleschote, esst seine Gewürzgurke oder trinkt etwas frischen Zitronensaft mit Zimt. Habt Ihr noch ein bisschen Nüsse von der zugelassenen "Hand voll per Tag" frei, dann kaut die langsam, oder esst eine Karotte, ebenfalls lange gekaut.



Der Süssjieper lässt sich übrigens mit sauer tatsächlich ganz gut "wegprogrammieren".
Probiert das mal für Euch aus...





Donnerstag, 11. Oktober 2012

Rezept: Die DaVinci-Schokomilch

Neues aus der DaVinci-Küche...

Heute mal etwas ganz abgefahrenes:


Die DaVinci-Schokomilch



Links mit Mandelmilch, rechts mit Kokosmilch

Eines Vorweg: Wer hier erwartet, das Rezept für einen Industrie-Kaba zu bekommen, wird derb enttäuscht sein. Das hier ersetzt natürlich nicht ein Milch-Mix-Getränk, das normalerweise fast zu Hälfte aus reinem Zucker besteht. Und es ist nicht süss!

Dennoch: Wer unglaubliche Lust auf Schokolade verspürt und sich nicht zu helfen weiss, den könnte das Getränk vor dem unerlaubten Griff zur Tafel bewahren.

Und es ist ein Alternativgetränk um mal aus dem Tee-Wasser-Tee-Kaffee-Wasser-Alltag herauszukommen.

Der Grund, warum auf der Abbildung 2 Gläser sind ist, weil ich 2 Alternativ-Varianten getestet habe.

Zutaten - Variante 1: mit Kokosmilch
Ein halbes Glas Kokosmilch
Ein halber Esslöffel von dem weissen auf der Kokosmilch
Eine halbe Zitrone
Ein Esslöffel Backkakao
Ein Schubser Zimt
wer mag etwas Vanille
Und jetzt, ganz wichtig! Pfeffer. Ja Pfeffer...

Zubereitung - Variante 1
Kokosmilch in eine Glas geben, einen halben Esslöffel von dem Weissen der Kokosmilch dazu geben und kräftig verrühren. Den Saft einer halben Zitrone zufügen und den Backkakao dazu geben. Wer es etwas kräftiger mag kann mit dem Kakao in der Menge ein wenig experimentieren, ein nicht allzugehäufter Esslöffel hats für mich am Besten getan.
Zimt und Vanille dazu und dann eine Prise Pfeffer. Der Pfeffer wird vermutlich alle ein bisschen verwundern, aber ich hatte das zunächst ohne probiert und es hat "irgendetwas" gefehlt.
Als ich den Pfeffer dazugegeben habe war das ein echter Kick!


Zutaten - Variante 2: die Hrtmnn-Variante ohne Kokos, mit Mandelmilch
Ein Glas Wasser
ca 50 gr Mandelblättchen / Mandelstifte / geschälte Mandeln
Eine halbe Zitrone
Ein Esslöffel Backkakao
Ein Schubser Zimt
wer mag etwas Vanille
Und jetzt, ganz wichtig! Pfeffer. Ja Pfeffer...

Zubereitung - Variante 2
Das Glas Wasser zusammen mit den Mandelblättchen in den Mixer geben und gut auf hoher Stufe zerkleinern. Die Rohmandelmilch durch ein Sieb in das Glas geben, bei mir tats am besten ein Papierkaffeefilter als Sieb. Ist angenehmer als Tuch, weil man es einfach entsorgen kann und es nicht in die Waschmaschine muss.
Ab da ist die Zubereitung gleich:
 Den Saft einer halben Zitrone zufügen und den Backkakao dazu geben. Wer es etwas kräftiger mag kann mit dem Kakao in der Menge ein wenig experimentieren, ein nicht allzugehäufter Esslöffel hats für mich am Besten getan.
Zimt und Vanille dazu und dann eine Prise Pfeffer. Der Pfeffer wird vermutlich alle ein bisschen verwundern, aber ich hatte das zunächst ohne probiert und es hat "irgendetwas" gefehlt.
Als ich den Pfeffer dazugegeben habe war das ein echter Kick!

Bestimmt ist das ein streitbares Rezept, bei dem der eine oder andere sagen wird, dass er es nicht mag. Aber die Abfolge von dem Sauren, Frischen der Zitrone, dem Scharfen des Pfeffers und am Ende der Kakaogeschmack, der sich am Gaumen anhaftet ist wirklich einen Versuch wert.

Für mich ist das ein sehr, sehr passabler Weg, sowohl den Milch- als auch den Schokoladenjieper in den Griff zu bekommen, mit erlaubten Lebensmitteln.

Und - die DaVinci-Schokomilch ist relativ schnell zubereitet.



Viel Spass beim Nachmachen und experimentieren.


Bis bald!


Inspiration: Karottennudeln mit Zwiebeln auf Rindersteak

Kleine Kochinspiration für Euch:

Meine Karottennudeln passen auch sehr gut zusammen mit Zwiebeln, Grilltomate aus der Pfanne mit etwas Basilikum und dazu ein gutes Rinder-Steak. Wohl bekomms.




Dienstag, 9. Oktober 2012

Neue Umfrage: Ist die neue Ernährung teurer?

Während einer kurzen Diskussion heute in der Gruppe kam die Frage auf, ob wir eigentlich mehr, oder weniger Geld für Lebensmittel ausgeben, seit wir die Ernährung umgestellt haben.
Die Antworten waren querbeet, von viel mehr bis viel weniger.

Was Ihr bei der Antwort berücksichtigen solltet, ist das die Knistertütchen Süsskram und die Knusperchips wegfallen, auch wenn die vielleicht nicht jeder täglich gegessen hat (hoffe ich zumindest)...
Nicht jeder behält die Einkaufszettel auf, ich hoffe, dass trotzdem möglichst viele die Rubrik "sicher mehr" oder "sicher weniger" eher klicken können als "gefühlt mehr" und "gefühlt weniger".

Wer die letzte Frage anklickt, hat das Ernährungs-Prinzip nicht verstanden, den Hunger erzeugt leider auf Dauer entweder die Totalabnahme oder das genaue Gegenteil. ;)


Die Umfrage findet Ihr auf der rechten Seite durch Herunterscrollen unterhalb des Suchfensters.

Über den Ausgang der Umfrage bin ich sehr gespannt. Denn ich habe keine Ahnung, was da wohl bei rauskommen mag...

Bis später.

Samstag, 6. Oktober 2012

Ende Woche 11. Es geht weiter...

Sophie: Ich liebe Dich!

Minus 10kg nach 11 Wochen, erstes grosses Ziel erreicht!

Nach dem Übertrag des Wertes, den mir Sophie heute morgen zugeflüstert hat, war in meinem Erfolgstool der obige Wert in der Grafik abzulesen.

Die 3% entsprechen 200gr, das vernachlässige ich, zumal ich mich ja aufgrund einiger privater Vorhaben morgen einen Tag früher gewogen habe.

Das erste grosse Etappenziel ist erreicht.

Jetzt mache ich mich an mein ganz persönliches Ziel, das wären noch einmal 5kg.
Dann wäre ich wieder dort, wo ich selbst meine fittesten Zeiten einschätze: Meine Bundeswehrzeit.

Bleibt es bei den durchschnittlichen 1,x kg die Woche, wäre das Ziel in weiteren 5 Wochen in greifbarer Nähe. Da mir bewusst ist, dass es gegen Ende ein wenig langsamer geht mache ich mir aber keine Sorgen, wenns 1, 2 Wochen länger dauert, ok.

Wünsche Euch ein schönes Wochenende und fröhliches Loaden!


Bis bald.


Freitag, 5. Oktober 2012

Rezept: KK-Highspeed-Flammküchlein



Flammküchlein für Kilokegler




Zutaten:
1 Ei
2 Esslöffel weiche Butter

1/2 Teelöffel Backpulver
2 EL Leinsamen
2 EL geriebene Mandeln
etwas Salz
etwas Cayenne-Pfeffer
1/2 oder kleine Zwiebel
1 TL Katenschinken

Zubereitung:
Die Zwiebel in kleine Würfelchen schneiden/hacken.

Alle Zutaten in eine kleine Schüssel geben und gut miteinander vermengen.
Wenn die Butter noch ein paar Klümpchen hat, ist das nicht weiter schlimm, aber sie sollte schon gut verteilt sein.


Die Masse in mikrowellengeeignete Gefässe (ca halbvoll, das Backpulver treibt!) geben und für 2-3 Minuten in der Mikrowelle backen. Fertig.


Das ist ein sehr schnelles Gericht, das für alle Tageszeiten gut geeignet ist, wegen des hohen Eiweiss/Proteinanteils auch abends. Kann warm und kalt gegessen werden.

Weiterer positiver Nebeneffekt:
Bei Datingproblemen mit dem Herzchenhaus verhelfen die Leinsamen gerne zum gewünschten Erfolg.

Guten Appetit!


Bis später


Umfrage Loadtag-Probleme archiviert.


In der vorletzten Umfrage hatte ich Euch gefragt:

HATTEST DU AM LOADTAG AUCH SCHON ÖFTERS


... Bauchschmerzen?   40 (68%)
 ... Übelkeit?   20 (34%)
 ... Verdauungsprobleme?   25 (43%)
 ... Durchfall?   36 (62%)
 ... Schwindelgefühle?   6 (10%)
 Ich mache keinen Loadtag   0 (0%)
Was ist ein Loadtag?   1 (1%)

Es waren Mehrfachantworten erlaubt, da ja mehrere Probleme auftreten können.

Klar ist, dass der Pausetag, der ja sehr wichtig für uns ist, weniger Probleme verursachen sollte,

denn wer freut sich schon auf seine Belohnung, 6 Tage durchgehalten zu haben, wenn es dann
doch mit solchen unguten Dingen belastet wird.

Ich gehe der Sache mal mit unserer Spezialistin durch, und versuche eine Lösung für das Problem 

zu erarbeiten.

Bis dann...

Ein neuer Name für Altbewährtes...

Nachdem ich das eine Wort 10XXX momentan immer noch nicht gerne wieder sehe, es sind schon wieder seltsame Dinge geschehen in diesem Zusammenhang (technische Probleme in deren Forum, auf das ich vertraglich für das bezahlte Geld noch Anspruch habe), habe ich ein paar Entscheidungen für mich getroffen.

(1)
Ich mache noch ein bisschen weiter mit dem Programm, ein paar Kilos möchte ich noch loswerden. Hier wird es dementsprechend so weiter gehen wie bisher.


(2)
Da ich das Wort 10XXX nicht mehr gerne benutzen oder ansehen möchte, werde ich ab sofort in Anlehnung an meine wunderbare Facebook-Gruppe alles, was ich diesbezüglich schreibe in Kilokegeln umwandeln.

Wenn Ihr also künftig irgendetwas im Zusammenhang mit dem Namen Kilokegeln lest, dann ist das auf Basis von dem, was ich in den letzten 11 Wochen dazugelernt habe, wobei ich einige Dinge mit neuem Wissen, das ich mir angeeignet habe, ergänzen werde, um eine noch höhere Effizienz und Qualität zu erreichen.

Ich hoffe, das ist ok für all die vielen Leute, die hier vorbeischauen.
Ich bin immer noch platt. Wahnsinn. Ein Autocomplete-Eintrag bei Google. :)

Bis später.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Leute, Ihr seid ja verrückt...

Leute, Ihr seid ja verrückt...

Da arbeite ich nun schon seit Jahren in der Branche und IHR sorgt dafür, dass ich zum ersten Mal in Googles Autovervollständigung auftauche! Ihr seid der HAMMER! Dank Euch recht schön!














Ich bin dann mal Freudentanzen...

Bis später :)

Bald geht es hier weiter...

Wow, ich sehe an den Zugriffszahlen, dass Ihr hier am Ball bleibt und weiter reinschaut.
Bitte haltet das auch weiter so.

Zum einen bin ich immer noch etwas "müde", zum anderen arbeite ich gerade 
an etwas, das Euch sehr freuen dürfte.

Entfernt Euren Bookmark also noch nicht, sondern schaut weiter rein, es wird hier hilfreich weitergehen, auch mit Rezepten, wenn auch definitiv ohne 10XXX, denen ich nach einem Tag reiflicher Überlegungen endgültig den Rücken kehren möchte, nach all den seltsamen Dingen, die die letzten Tage passiert sind.

Sonntag, 30. September 2012

Ende Woche 10: Die Endabrechnung

Bevor ich angefangen habe mit 10WBC war ich skeptisch, ich dachte 10 Wochen sind lang, schaffst Du das diszipliniert durchzuhalten?

Heute sind diese 10 Wochen zu Ende. Und sie waren kürzer, als ich dachte...


Ich habe 8,9 Kilo abgenommen, fühle mich wohl und werde vermutlich kaum mehr in alte Muster zurückfallen, die schädlich sind. Und der Bio-Airbag ist nahezu weg. Und ich bin tatsächlich auch ein kleines bisschen stolz, dass ich es geschafft habe, in den gesamten 10 Wochen nicht einmal einen Ausrutscher gehabt zu haben.

Das waren die guten Nachrichten zum Thema 10WBC.






Zu einer ordentlichen "Endabrechnung"  gehören aber auch noch die Erfahrungen, die ich lieber nicht gemacht hätte. Und das wird jetzt leider ein bisschen länger...


Für 79 Euro ist das Konzept, das man an die Hand bekommt doch etwas dürftig. 


Dafür bekommt man:


Eine Liste von sogenannten erlaubten Lebensmitteln, die für 10 Wochen nicht gerade lang ist. Und unvollständig.

Eine Rezeptdatei als PDF, die für die 10 Wochen nicht ausreicht.
Ein paar Kochvideos mit D, die ich ab der dritten Woche eher zur Unterhaltung denn als Lehrstoff angeschaut habe.

Ein paar Workoutvideos, die Spass machen, keine Frage, die aber von der Anleitung her nicht unumstritten sind. Sie sind der beste Teil des Programms, danke D, wer jedoch ein wenig auf YouTube stöbert findet eine Unmenge an Workouts von anderen Anbieter - ohne dafür zu bezahlen. Die Videos liefen letzte Woche nicht, ich konnte kein WBC-Workout machen.

Eine Software, um die Erfolge wöchentlich festzuhalten, die von Anfang an nicht richtig funktionierte und die für einige Mitteilnehmer teilweise 7 von 10 Wochen nicht lief. Als Entschädigung bekam die Teilnehmerin 2 Wochen Verlängerung - des nicht laufenden Tools. Ein Lacher - Ausser für sie.

Ein unübersichtliches Forum, in dem ein paar mehr oder weniger engagierte Laien als Moderatoren fungieren, die sich in den Aussagen teilweise widersprechen, und die - mit Verlaub - teilweise weniger Wissen über das Programm bzw die Ernährung haben, als ich mir in den 10 Wochen selbst angelesen habe. Es wird andauernd kommentarlos gelöscht, wobei es keine Rolle spielt, ob man gegen die Forenregeln verstossen hat oder nicht. Es ist pure Willkür von ein paar Moderatoren mit Allmachtsphantasien.

Eine Facebookseite, die regelmässig mit Nacktbildern bespamt wird, auf der Mitglieder fragen stellen und keine Antworten bekommen und auf das obigen unübersichtliche Forum verwiesen werden um dort zwischen hunderten wenn nicht tausenden von Beiträgen die Antwort auf ihre Frage selbst zu finden oder zeitweise mehrere Stunden auf eine Antwort  zu warten. Tagsüber, wohlgemerkt. (Das schien in meiner 10ten Woche allerdings ein wenig besser geworden zu sein)

Das ist alles was man für die 79 Euro bekommt..........  Alles.

Der grösste Schwachpunkt an dem Programm ist die Kommunikation.
In entscheidenden Augenblicken wird man alleine gelassen, so z.B. am Anfang.
Du hast das Konzept, jetzt fang an. Aha? Und wie? Alle ganz normalen Befürchtungen und Ängste der Teilnehmer werden ignoriert. Und auf das mangelhafte Forum verwiesen.

Technische Probleme? Schreib eine Email an die 10wbc-Email-Adresse. Dort kommt tagelang keine Antwort. Das haben viele moniert, ich habe es selbst so erlebt, auch wenn das vor 3 Tagen einmal erfreulich schnell lief.
Im Übrigen habe ich vor ca 6 Wochen auf Sicherheitslücken auf deren Webseite hingewiesen. Diese Lücken sind heute noch offen... Und das, obwohl der Eingang meiner Mail über eine Rückantwort bestätigt wurde.

Und die Kommunikation ist teilweise arrogant, von oben herab und unfreundlich.
Nicht das, was ich als zahlender Kunde von einem Unternehmen erwarten würde.


Ich selbst habe sogar noch schlimmere Erfahrungen gemacht.
Zugegeben, ich mag unbequem sein, wenn ich sachlich auf Missstände hinweise. Statt diese zu verbessern, werden sie dort totgeschwiegen. Und totgelöscht. Fortlaufend werden Beiträge gelöscht. Wenn aber Mitglieder, die nach ihren 10 Wochen ihre Vorher-Nachher-Bilder zur Veröffentlichung auf der Facebookseite zu Werbezwecken freigeben, und diese dann mit ehrschneidenden Kommentaren unter der Gürtellinie zutiefst beleidigt werden - DIE werden nicht gelöscht. Und ich selbst wurde sogar auf der Facebookseite komplett gesperrt und für das Forum habe ich einen Maulkorb bekommen.

Ist DAS ein professioneller Umgang mit zahlenden Kunden? Ich denke nicht!


Ich wurde persönlich von Verantwortlichen angerufen und "freundlich gebeten, bestimmte Inhalte in meinem Blog, im Forum zu löschen und auf der Facebookseite nicht weiter zu schreiben." Da ich mir den Mund nicht verbieten lasse, wenn ich sachlich meinen Standpunkt äussere, war ich das schwarze Schaf der 10WBC-Community. Interessanterweise haben die Teilnehmer selbst aber genau anders reagiert. Sie fanden meine Beiträge hilfreich, und es hat nicht nur einmal einen Sturm der Empörung ausgelöst, wenn die Betreiber wieder einmal selbstherrlich "durchgegriffen" haben.
Zur Erinnerung: Ich bin ein mündiger Bürger, vor allem aber ein zahlender Kunde!


Als die Stimmung kippte - der Powerday in Berlin
Als ich gestern dann Material und Informationen vom Powerday in Berlin bekommen habe, bin ich nach dessen Sichtung dann doch recht ernüchtert gewesen. Bis dahin hatte ich eher das Gefühl, dass es an der Kommunikation hapert. Und das die Technik nicht stimmt. Heute denke ich, dass die schnöde Penunze das einzige ist, was diese Leute interessiert. Dort wurde Tee für 6 Euro verkauft, Zuckerfleisch und ... ach lest einfach den Beitrag darunter.
Das hat mir jetzt die letzte Illusion genommen, dass das irgendwann einmal anders, irgendwann einmal besser wird dort.

Die Löschfixe, äh, Moderatoren sind die kleine Armee, die Krieger mit gespitzten Speeren, die die bekämpfen, die etwas gegen das Programm sagen.

Nur leider lieber D kämpft Deine kleine Armee aber auch - gegen Deine zahlenden Kunden. Schade, dass Du das nicht weisst...






Trotzdem: Ich habe diesen Startschuss gebraucht. 

Und es gibt viele Wegen, diesen zu bekommen, 10WBC war nun mal meine Wahl.

Würde ich es wieder machen? 

Ja, aber nicht bevor die Mängel beseitigt wären. Und das scheint mir bei dem Schneckentempo, das hier vorgelegt wird leider noch ein sehr langer Weg.
Und ich glaube nach dem Powerday nicht mehr daran.

Würde ich es einem Freund oder einer Freundin weiterempfehlen? 

Klares NEIN. Nicht weil es nicht funktioniert, das ist ja der Fall.
Sondern vielmehr, weil ich Menschen, die ich gerne habe, den Umgang, den die Betreiber mit ihren Kunden pflegen, schlicht und ergreifend nicht antun wollte.

Kann man es besser machen? Ja


Habe ich irgendwelche Anzeichen gesehen in den 10 Wochen, die eine Besserung versprachen? Nein.
Und da sind dann 10 Wochen doch wieder eine lange Zeit. Eine zu lange.

Allen, die hier mitgelesen haben danke ich für die Aufmerksamkeit, Stand heute habe ich 27.593 Leser auf dieser Seite gehabt.

Denen, die das Programm anfangen: ich wünsche Euch Stärke und Kraft, die ersten Tage zu überstehen und viel Spass in der darauf folgenden Zeit mit Euren Erfolgen.

Die, die noch dabei sind - hey, Ihr seid toll, ich kenne so viele von Euch... - Ihr schafft das!
Ich bin froh, Euch kennengelernt zu haben!

Und die, die sich gerade überlegen, was in der Zeit danach ist lade ich ein, bei meinem eigenen Konzept für die Zeit danach teilzunehmen.

Ich brauche jetzt erst einmal ein paar Tage Pause, komme aber wieder.
Schaut in 2, 3 Tagen wieder rein... Es wird weiter Rezepte und andere tolle Sachen geben.

Wir sehen uns.

Schon bald.






Hier noch ein paar Daten in der Auswertung aus meinem Erfolgstool:



Entwicklung des Gewicht und BMI während der 10 Wochen

Zielerreichung nach 10 Wochen 10WBC: 87%


Samstag, 29. September 2012

Der Powerday in Berlin - ein bisschen familiär, ein bisschen Kaffeefahrt




Das war er also, der Powerday in Berlin!


Geschätzt waren etwa 200 bis 250 Leute da.
Die Hälfte Teilnehmer, die andere Schnuppergäste...
D hatte natürlich alles fest im Griff. Alle haben echt gepowert
Die Frauen haben z.B. jeder 50 Liegestütze gemacht
und die Kerle sogar 100 und alle 200 Situps... 
also motivieren kann er, der D.




Ein paar Verkaufsstände dürfen bei einer
Sportveranstaltung natürlich nicht fehlen...

Je mehr, desto besser...
Interessante Sachen gabs da zu Kaufen...

Zum Beispiel getrocknetes Rindfleisch...

...in verschiedenen Geschmacksrichtungen. 25gr für 2 Euro.
Von vorne sieht das so aus... Links unten steht 100% 10 WBC






... und von hinten so. Was zur Hölle hat Zucker in einem 10WBC "pure Food" verloren?!





Ah, und Nüsse gabs. Für "nur" 4 Euro das Becherlein...




Da ist ein bisschen der Lack ab, bei den 175gr für 4 Euro... ^^


Tatsächlich hat D eigentlich nicht wirklich Ahnung, wie es hinter den Kulissen läuft. Auf die Frage nach den Problemen mit dem Erfolgstool sagte er, das sei ja schnell gelöst gewesen. Auf das Nachhaken, dass es aber 4 Wochen nicht lief, wusste er dann auch nicht mehr viel zu sagen. Und von meinem Erfolgstool hat er in dem Zug auch zum ersten Mal gehört. Mit dem Hinweis, dass der Vertrag storniert worden wäre, wenn es das nicht gegeben hätte. Das wenigstens hat ihm nicht so sehr gefallen... Vielleicht gibts da ja mal PamPamPam endlich...


Ah und unsere Mods waren auch dort und haben sich feiern lassen...
Sorry, dass der Film noch auf der Seite liegt. Ich werd den nachher drehen.
Bitte hört Euch an, was D sagt... Die kleine Armee...



Die Moderatoren sind übrigens doch angestellt. 
Und sie verdienen nach eigenen Angaben ganz ordentlich. 
Genaue Zahlen wollten sie allerdings nicht sagen.




Ein bisschen verstehe ich schon, dass es für einige nach einer Mischung von Kaffeefahrt ausgesehen hat. Oder etwas sektenartig...Auf jeden Fall gingen eine Menge DVDs über den Ladentisch.






Und hier mal ein paar Daten aus berufenen Munde. Die Angaben zur Anzahl der Teilnehmer ist "interessant". Der Durchschnitt der Abnahme sind 10,2 Kg.


Und die 3 IPads wurden endlich verlost.... Der Verlosungsmodus ist dann doch interessant... Aber schaut selbst...






Ich will das alles gar nicht weiter kommentieren, macht Euch einfach Euer eigenes Bild...


Bis später.



Die leidige Kaugummi-Frage

Wenn man wie ich 10 Wochen bei dem Programm war, kann man die Menschen nicht mehr zählen, die die Frage stellen, ob Kaugummi erlaubt ist.

Auf die Antwort nein kommt meistens die Rückfrage:
"Aber warum nicht, die sind doch zuckerfrei?"

Und wieder ist die Antwort ein nein, trotzdem nicht.
Warum ist das so?


Ein Irrtum, dem wir aufsitzen ist, dass wir dem Marketingversprechen "Zuckerfrei" vertrauen wollen. 

Das ist doch nicht gelogen, oder? 
Nein. Nicht wirklich. Es ist eine Frage der Definition.

Zuckerfrei heisst ohne Zucker.
Leider gibt es eine Unzahl von Ersatz-Süssstoffen, die die Werbeaussage "zuckerfrei" erlauben. Und dennoch Folgen auf den Abnehmerfolg haben.

Viele der Süssstoffarten stehen im Verdacht, das Hungergefühl zu unterstützen.
Und setzen uns somit in den Zustand, dass wir anfälliger auf Verlockungen werden oder mehr essen, als wir eigentlich sollten.

Wikipedia sagt über den Kaugummi:
"Heute wird der größte Anteil der Kaugummibasis aus petrochemischen Grundstoffen erzeugt, sie besteht aus Kunststoffen, vorwiegend Polyisobutylen. 50 bis 70% des Kaugummis sind Zucker, der Rest sind Füllstoffe, wie Aluminiumoxid, Kieselsäure oder Zellulose. Ebenfalls enthalten sind Weichmacher, Feuchthaltemittel, Antioxidantien, Aromen, Säuren, Farbstoffe und Emulgatoren


Kurz gesagt heisst das: Kaugummis werden aus Petroleum hergestellt, und niemand käme auf die Idee, das zu kauen, wenn die Hersteller keine Hilfmittel wie Zucker oder Süssstoff einbringen würden.

Warum kommt aber diese Frage ständig?
Weil die Menschen nicht wissen, woraus Kaugummi hergestellt wird, 

weil sie süchtig sind nach der über einen längeren Zeitpunkt im Mund abgegebenen Dosis Zucker und - 

weil wir mit dem WBC-Programm öfters ein seltsames Gefühl oder einen seltsamen Geschmack im Mund verspüren, der durch den Verbrennungsprozess der Fettzellen in Form von Aceton über die Atemluft abgeatmet wird. Das Gefühl und der Geschmack sind unangenehm.

Da der Kaugummi diskussionslos gestrichen ist, empfiehlt es sich für Ersatz zu sorgen. 

Das Beste ist viel und regelmässig trinken, was wir ja ohnehin tun sollen.

Öfters Zähneputzen, ein Minzeblatt kauen oder mit Kaisernatron gurgeln sind weitere Alternativen. Nein, auch TicTac nicht. Weil Zucker. Ebenso diskussionslos.


Bis später.


Donnerstag, 27. September 2012

Über die Schwierigkeiten genug zu trinken und was man da tun kann...

Wiederholt habe ich nun gelesen, dass viele WBC-Teilnehmer Schwierigkeiten damit haben, die empfohlenen 3 Liter am Tag zu trinken. Und je mehr ich die Teilnehmer verglich, um so sicherer wurde ich, dass es offensichtlich einen Zusammenhang mit dem aktuellen Gewicht und der Menge zu tun hat. So waren Menschen, die unter 95 kg wogen meistens mit den 3 Litern überfordert.

Also habe ich weiter geforscht und habe für Euch hier meine Erkenntnisse zusammengetragen.

1) Die benötigte Aufnahme von Flüssigkeiten sind für den Erfolg sehr wichtig.
2) Die empfohlene Menge von 3 Litern ist zu pauschal. Sie berücksichtigt nicht, dass

3) Die tatsächlich benötigte Menge sehr wohl in den Zusammenhang mit dem Körpergewicht zu setzen ist.
4) Bei der Menge ist neben den Getränken auch die Wasseranteile in den zugeführten Lebensmitteln mitzurechnen.

5) Die pauschale 3-Liter-Empfehlung bei einigen zu hochgegriffen ist und unnötig Stress verursacht, das "Ziel" nicht täglich erreichen zu können.

Jetzt habe ich für Euch etwas Tolles!

Einen von mir programmierten Wasserrechner - basierend auf den Ergebnissen meiner Recherchen und Empfehlungen eines renommierten Sportmediziners.

Mit dem könnt Ihr Euch - bezogen auf Euer tatsächliches Gewicht - eine individuelle Empfehlung ausrechnen, die präziser auf Euch zutrifft und jenen unter 95 Kilo einiges an Stressdruck nehmen sollte.

Berechnet hier Eure persönliche Empfehlung selbst:





Wie ist diese Empfehlung zu verstehen? Sie gilt für gesunde Menschen, die Sport in einem für das Programm vorgesehenen Rahmen betreiben. 
Teilnehmer mit Nieren- oder ähnlichen Bewerden sollten sich mit ihrem Arzt abstimmen.
Sie ist die untere Grenze. Man KANN mehr Flüssigkeit zu sich nehmen, muss aber nicht.
Solltet Ihr Saunengänge oder mehr Sport u.ä. machen, ist der Bedarf für diese Tage natürlich entsprechend höher.

Achtung: Nach oben ist nicht alles offen!
Auch hier gibt es eine wichtige Grenze zu beachten, denn ab 5 Litern wird es sogar gefährlich!

Wer sich nun mit der oftmals reduzierten Menge an Flüssigkeit immer noch schwer tut, kann folgende Tipps und Tricks für sich ausprobieren:

- Bei den Getränken variieren. Nicht immer das gleiche, damit keine Langeweile aufkommt.
- Immer ein Getränk in Sichtweite aufstellen, wenn möglich im Glas oder einer Tasse (ohne Deckel macht's leichter)
- Zum Essen immer mindestens ein Glas trinken
- immer mal wieder ein Süppchen kochen, gerne auch als Vorspeise zum Hauptgericht
- auf stilles statt gesprudeltes Wasser ausweichen - die Kohlensäure macht mehr Trinken schwer
- stets für genügend Vorrat sorgen, damit Einkäufe nicht zum Hindernis werden

Ich hoffe, ich konnte einigen mit diesen Tipps weiterhelfen.

Wer weitere Ideen hat, wie man es sich leichter machen kann, schreibt mir gerne über die Kommentare oder per Mail über nico@nicodavinci.de mit dem Betreff "Wasser".

Bis später.

Dienstag, 25. September 2012

Umfrageergebnis: Schummeln bei WBC

Hier mal wieder ein Umfrageergebnis konserviert:
Die Frage: "Wie oft hast Du geschummelt?" wurde diesmal von 63 Menschen beantwortet.

Die Ergebnisse lauteten:

Nicht ein einziges Mal haben 16 geklickt, das sind mit 25% ein Viertel.
Einmal und nicht wieder haben 6 gewählt, also 9%.

Öfters als 1 Mal aber weniger als 5 Mal haben 22 gesagt, was mit 34% die häufigste Antwort war.

Ich kann es nicht mehr zählen sagten 7, das sind 11%, und gleich viele sagten, sie schummeln täglich.

Die Scherzantwort ob man Schummeln kochen kann hat 5 so gefallen, dass sie ihre Stimme daran verschwendet haben. :)




Fazit: Mit 36 ehrlichen Antworten von Teilnehmern, deren innerer Schweinehund wiederholt stärker war als die Disziplin muss man sich fragen, woran das liegt

Meine Empfehlung an jene: Achtet darauf, dass Ihr immer satt seit, denn Hunger macht die Verlockungen für Euch offensichtlich zu stark, als dass Ihr widerstehen könntet. Packt die Lockmittel griffsicher weg oder schafft sie aus Eurem Umfeld. Teilnehmer, deren Familienmitglieder um sie herum nicht mitmachen sollten versuchen, von ihnen mehr Unterstützung zu bekommen, es reicht schon, wenn das Nutellabrot nicht offen auf dem Tisch liegt und auch nicht im Scherz immer wieder aufgezogen wird mit Dingen, die nicht hilfreich sind.

Die 6, die einmal "gesündigt" haben und dann nicht mehr haben ebenso meinen Respekt wie die ehrgeizigen 16, die das Programm durchziehen, ohne auch nur einmal schwach geworden zu sein. Ich gehöre zu Euch und weiss, dass es schwer, aber machbar ist. Weiter so.

Von den 7, die täglich schummeln kenne ich mindestens 2, und verstehe, warum sie das tun. Bei den anderen 5 hoffe ich, dass sie einen ebenso guten Grund dafür haben, denn warum macht man bei einem Programm mit, wenn man sich nicht daran hält?

Und wegen der Schummeln, ich mach mich mal ans Rezept ^^


Die nächste Umfrage ist diesmal auf den Loadtag bezogen.
Da ich nun schon öfters gelesen habe, dass auch andere wie ich regelmässig Bauchschmerzen und ähnliche Probleme haben interessiert mich diesmal, wie sich da die Zahlen wohl so verteilen. Dieses Mal sind Mehrfachantworten erlaubt. 



Bis später.



Warum ich Loadtage immer besser finde...

Anfangs haben mir die Loadtage als Lichtschimmer am Horizont während der 6 Tage gut geholfenIch habe am Tag davor alles einkauft, was mir wichtig erschien um es dann doch nicht zu essen, weil ich ausgerechnet darauf dann keine Lust mehr hatte, oder ich viel zu viel eingekauft habe.

Während der 9 Wochen hat sich das mit den Loadtagen gewandelt.
Als ich verstanden hatte, dass sie ausserdem noch eine sehr wichtige Funktion haben, nahm ich sie sehr ernst und statt dem Süsskram wurden Dinge wie Reis, Nudeln oder Kartoffeln wichtig. 
Ein Brötchen mit Nutella war der einzige Luxus und als Wahlschweizer war letztes Wochenende noch ein Becher Ovomaltine dabei. Standardmässig habe ich auf die Inhaltsangaben geschaut und dachte - wow, über die Hälfte davon ist Zucker... Gut geschmeckt hat es trotzdem, auch wenn süss nicht mehr wichtig ist.

Und dann ist noch etwas anderes wichtig geworden. Früchte. Die frische von Früchten ist derzeit das Einzige, dass ich auch während den 6 Tagen vermisse. Trauben. Ananas. Kiwi. 

So sah dann mein Sonntagsfrühstück auch dementsprechend aus:

Ananas-Kiwi-Teller, lecker zum Loadtagmorgen

Von den Trauben hatte ich ungefähr ein halbes Kilo und konnte dann nicht mehr eine einzige essen, auch wenn noch genug da gewesen wären...

Was ich leider an den letzten 3 Loadtagen auch hatte, haben andere auch schon berichtet: 
Bauchweh, Bauchgrimmen, das eine natürliche Reaktion auf das Ungewohnte zu sein scheint. Es kommt schnell und ist bei mir Gott sei Dank auch immer ebenso schnell wieder vorüber. Aber es ist unangenehm.

Der positive Effekt ist, dass ich während der 6 Tage nicht sehr regelmässig aufs Herzchenhaus gehen kann. Am Loadtag ist das kein Problem, so als ob ein Stöpselchen gezogen werden würde.

Das Gewicht am Morgen nach dem Loadtag kann teilweise erschreckend sein. Die offizielle Empfehlung, da nicht zu wiegen ist daher nachvollziehbar.
Ich habe es trotzdem gemacht, weil ich nicht auf der einen Seite empfehlen will, am Loadtag ordentlich "schlechte" Kohlenhydrate zu loaden, und es nicht selbst verifiziert habe.

Die Gewichtsschwankungen waren zum Morgen des Folgetages zwischen 1,6 und 2,2 kg plus.
Das hat kurz erschreckt, aber ich wusste ja Bescheid, dass mich das nicht beunruhigen sollte.

Statt dessen habe ich in Ruhe die folgenden Tage auch noch gemessen und siehe da, nach 2, spätestens 3 Tagen war die ungewünschte Differenz wieder ausgeglichen und ab da ging es um so schneller abwärts mit den Kilos.

Für mich nach wie vor nicht nachvollziehbar ist, warum 10WBC an den offiziellen Stellen die Menschen lobt, die den Loadtag auslassen. Um sie dann 2 Wochen später mit ihrer Frage nach dem bösen Plateau alleine zu lassen. Hätten sie mal das Buch zu Ende gelesen, auf dem das Programm basiert...

Bis später.

Montag, 24. September 2012

Rezept: Rösti vom Spaghetti-Kürbis

Am Samstag hatte ich mir den ersten Spaghetti-Kürbis gegönnt.


Spaghetti-Kürbis, von Fridolin frisch geöffnet. Nach ca 40 Minuten im Salzwasserbad

Vermutlich habe ich ihn ein wenig zu lange gekocht, denn ich habe nicht wirklich lange Fasern mit der Gabel herausbekommen. Er schmeckte aber dennoch recht gut, zusammen mit einer Bolognese-/Karotten-Sauce.



Erster Test: Zusammen mit einer Bolognese/Karottensosse
Während ich den Spaghetti-Kürbis so kaue und die Konsistenz so spüre komme ich recht schnell zu dem Schluss, das sie der einer Kartoffel relativ ähnlich ist, und denke, dass man doch damit bestimmt auch einen guten Rösti daraus fertigen können sollte. Da noch einiges vom Kürbis übrig blieb, habe ich ein wenig experimentiert und so ist es entstanden, das Rezept (in 2 Varianten). 

Rösti vom Spaghetti-Kürbis



Zutaten
Gekochter Spaghetti-Kürbis, mit Gabel zerfasert
2 Eigelb (je nach Menge mehr)
Cayenne-Pfeffer
Salz

Butter

Zubereitung
Den Spaghetti-Kürbis auf einen tiefen Teller geben. Die beiden Eigelb dazu.
Für die rustikale Variante 1 etwas Cayenne-Pfeffer und etwas Salz dazugeben.
Für die Nachtisch-Variante beide Gewürze weglassen.

Den Teig gut vermengen, aber nicht zu dolle drücken, wenn man die fasrige Konsistenz eines Rösti erhalten möchte.

Butter in einer Pfanne erhitzen, den Teig in Form kleiner Klösschen in die Pfanne geben und mit dem Wender andrücken, um die Röstiform zu erreichen. Wichtig ist, dass man die Rösti nicht zu früh wenden darf, der die Masse sonst leicht auseinanderfällt.
Erst wenden, wenn sich unten eine Kruste gebildet hat. 
Da der Kürbis sehr viel saftiger als Kartoffeln ist, dauert es auch ein wenig länger als bei normalen Rösti. Auch haben sich 2 Wender zum vorsichtig Wenden sehr bewährt. Wenn beide Seiten wie auf dem Bild schön gebräunt sind aus der Pfanne nehmen und ein wenig ruhen lassen.

Die rustikale Variante 1 habe ich zusammen mit ein paar Steakstreifen gegessen.
Da der Spaghetti-Kürbis an sich eher süsslich schmeckt ist das eine interessante Kombination zwischen feurig-rustikal und süss. Das Süss hat mich dann auf die zweite Variante gebracht, die Nachtischvariante.

Wenn man den Rösti zusammen mit leicht geeister Mandel- oder Kokosmilch zusammen serviert, ist das ein spannender, leicht süsser Nachtisch, der sehr lecker schmeckt.


Da man den Spaghetti-Kürbis für dieses Gericht lange vorkochen muss ist das nichts für die schnelle Küche. Dennoch ist ein einzelner Kürbis gross genug, um ausreichen Reste aus einer anderen Variante davon zu haben. Und dann ist der Rösti eine sehr willkommene Abwechslung für die WBC-Küche.

Bis später.

Sonntag, 23. September 2012

Ende Woche 9 - Ergebnis und Ausblick

Da ist sie nun vorbei. Woche 9. Und morgen beginnt die letzte Woche.
Ein wichtiges Etappenziel habe ich erreicht. Endlich wieder UHU.


In Bildern ausgedrückt stellt sich Sophies Antwort auf meine Frage nach dem Gewicht heute am Loadtagmorgen so dar: 



Vom eigenen Zielgewicht

Bei realistischen 10 KG (1kg per Woche)

An das realistische kann ich innerhalb der 10 Wochen noch herankommen, das anfangs selbst gesetzte Ziel wird wohl nicht mehr möglich sein. Aber das macht nichts. Das bisher Erreichte lässt mich gut fühlen, und wieso sollte ich am Ende der nächsten Woche mit dem alten Muster wieder anfangen? Wäre ja Quatsch.

Wenn ich mich wieder auf den Start besinne, wo und wie das alles angefangen hat - und wie lang mir die 10 Wochen in der ersten noch vorgekommen sind - dann finde ich es jetzt schon fast ein bisschen schade, dass es vorbei wäre.

Ein längeres Fazit werde ich am Ende der nächsten Woche aufschreiben, jetzt werde ich erst mal den Pause-Tag geniessen und ein wenig Obst und andere Dinge aus dem verbotenen Honigtopf zu mir nehmen.

Auf, auf in Woche 10. Die letzte. Die letzte?

Bis später.


Freitag, 21. September 2012

Was für ein verrückter Tag...

Hippelig gehe ich an den PC morgens und drücke bei der noch immer offenen Trackingseite von dhl auf Aktualisieren... Es ist im Postauto... Unterwegs....

Keine Ahnung, wie oft ich die Aktualisierung gedrückt habe, aber irgendwann springt die Anzeige auf grün.
Ausgeliefert. A-u-s-g-e-l-i-e-f-e-r-t!


Ich sofort ins Auto gestiegen und ab zu meiner deutschen Postadresse. 

Der Nachbar hat das freundlich angenommen, ich glaube ich hab ihm das Paket beinahe aus der Hand gerissen.
Tief in meinem Inneren rief etwas "MEINS!". 

Das kann aber noch die Nachwirkung von Gollum gestern im TV gewesen sein...

Als ich dann das Paket in den Händen halte denke ich. Wow, jetzt ist es dann soweit.

Eine meiner kleinen Macken ist, dass ich es dann erst mal kurz hingestellt habe und angeschaut. Wirken lassen. Für einen kurzen Augenblick überlege ich, ob wohl alles gut gegangen ist mit dem Druck. Ob das Cover passt, die Schriftgrösse, der Satz.
Alles nicht so einfach, wenn man es nur am PC macht und keine 100% identische Vorschau aufm Bildschirm hat.

Nach einer kleinen gefühlten Ewigkeit halte ich es dann nicht mehr aus.
Eine kleine Schere schlitzt vorsichtig die Klebestreifen auf...
Zum Vorschein kommt etwas Knüllepapier. Und dann... Da liegt es nun.
Zusammen mit lauter anderen. Mein Buch. Alle schön in einer Schutzhülle eingeschweisst.




Ich nehme es in die Hand, und schau es an. Das Cover passt schon mal.
Wie ein Kind an Weihnachten pfrimel ich die Plastikhülle weg.
Meine Fingertapsen auf dem Hochglanzumschlag wische ich schuldbewusst mit dem Tshirt ab..

Und auf... Die Schriftgrösse ist voll in Ordnung. Nicht zu klein, gut lesbar.
Nach 10 Minuten wache ich aus dem Trancezustand auf und erwische mich dabei, wie ich die eigenen Texte wieder lese. Die, die ich nun schon 1000x gelesen habe, mindestens.

Es gibt da ein paar sehr persönliche Texte drin, die mich immer noch berühren. Packen.
Erinnerungen aufrufen. Ich denke an die Menschen, die schon einmal das Original in den Händen hatten. Handgeschrieben. Und was sie darüber gesagt haben.
"Mach es, das müssen mehr Leute lesen. Veröffentliche es!"

Wenn man sich lange mit der gleichen Sache beschäftigt hat, dann wird es so "normal", dass man überhaupt keine Einschätzung hat, wo man steht. Ich bemerke das bei Bildern, die ich mache, Webseiten, Grafiken, Texten. Und irgendwann beginnt man zu zweifeln, ob es überhaupt gut genug ist.

Ich zweifle nicht mehr. Wer heute in Anführungszeichen "Nico Szaba" in Google eingibt, der sieht, wie sehr sich die Texte verteilt haben - ganz ohne jede Werbung.
Der rührendste Moment für mich war, als ich entdeckt habe, dass ein Soldatenoffizier der Luftwaffe mein Gedicht "Krieg" gepostet hat und darunter schrieb, dass ihm das immer viel bedeutet habe. Diesen Text sollten alle Kriegstreiber in den Köpfen haben!
Und dass eine grosse Schweizer Krankenkasse meinen Aphorismus über Vorurteile auf ihrer Internetseite und einem Druckstück hat. 


Es ist gut. 
Die Menschen, die mich angetrieben haben hatten Recht.

Als ich zu Hause ankomme habe ich die Adressen der Vorbestellungen genommen und Widmungen geschrieben. Und eingetütet in Büchersendungs-Umschläge.
Am Ende waren alle weg. 2 habe ich zurückbehalten. Eines für mich, das oberste aus dem Stapel, das ich zuerst in die Hand genommen habe. MEINS. 

Und eines für einen ganz besonderen Menschen, dem ich es versprochen habe.

Alle innerhalb von 2 Stunden wieder weg.
Ausverkauft. Und alle schon unterwegs. Nach Deutschland, in die Schweiz...

Ich werde nachher noch einen zweiten Schwung bestellen, es sind weitere Bestellungen da.
Die werde ich nächste Woche auf den Weg bringen. Sobald das zweite Paket bei mir angekommen ist.

Meinem Klassenlehrer habe ich eines geschickt. Ich bin sehr gespannt, wann sie ihn aus der Ohnmacht aufgeweckt bekommen, wenn er die letzte Seite gelesen hat. Die ist seine.

Und jetzt?! Müde.
Wie nach einem Marathonlauf. Stolz, die Ziellinie erreicht zu haben, aber müde.
Und den Mut und die Idee für ein neues Buch im Kopf. Ich hoffe, ich finde bald die Zeit, es zu schreiben. Sinnigerweise geht es um Entscheidungen.

Diese Entscheidung war goldrichtig. Und sie hätte eher so getroffen sein können....


Bis später.

Nachtrag: An alle, die jetzt keines bekommen haben, aber eines möchten.
Bitte schreibt mir eine Email an nico@nicodavinci.de mit Eurer Postadresse.
Macht das gleich, es waren jetzt mindestens 3, die den ersten Schwung verpasst haben, weil sie zu spät dran waren. Und wenn Ihr es wie einige als Geschenk oder Weihnachtsgeschenk für andere wollt, dann schreibt mit den Vornamen dazu, den Ihr in der Widmung haben möchtet.