Nachgehakt
Glyphosat - Ein Zwischenstand
Französische Umweltministerin fordert Pflanzenschutzgift
Während die Grillen nach dem Satz einer deutschen verantwortlichen Ministerin, die da sagte: "Wir dürfen die Bedenken der Bevölkerung nicht unsere Entscheidungen beeinflussen lassen" noch sachte im Sommerregen zirpen, werden um sie herum weiter ca 6.000.000 kg Glyphosat über unser Essen gekippt.
Und die Rinder dürfen sich weiter konzentriert daran laben.
Damit es weiter über Fleisch und Milch in die jetzt schon 70% der Deutschen gepumpt wird, bei denen das nachweisbar ist.
Ganz Europa... ganz Europa? Nein, eine kleine gallische Umweltministerin namens Segolene Royal krempelt die nicht vorhandenen Ärmel ihres Hosenanzugs hoch und fordert ihrerseits die Gartencenter ihres Landes auf, das Zeug aus dem Sortiment zu nehmen.
Und was klingt wie ein Fortschritt ist gar kein Einzelfall. Holland....
Die Schweiz.
Dort war es sogar anders herum.
Da sagen die Regierenden noch bis heute: "Kann man schon machen."
Und Coop und Migros, die beiden grössten Ketten nehmen die Fläschchen von sich aus aus den Regalen. Na da werden die Politiker dort aber blöd geschaut haben...
Ich weiss nicht, was so schwer daran ist zu verstehen, dass die gebetsmühlenartig genannten 1000 Studien über die Ungefährlichkeit dieses Stoffes genau NULL Wert haben, weil sie von denen kamen, die damit Geld verdienen, und das nicht zu knapp. Und jede unabhängige Studie zeigt das Gegenteil, genauso wie Bilder aus Argentinien, Costa Rica, Kolumbien und sogar Dänemark.
Wer sich auf die Zahl der Studien beruft ohne zu schauen, wer die bezahlt, in Auftrag gegeben oder sogar selbst hergestellt hat, der ist ein Rindviech. Und sollte vielleicht ebenfalls mit verseuchtem Kraftfutter ernährt werden, damit schnell Platz für eine neues Rindviech entsteht.
Wer mit Verstand kann denn akzeptieren, dass eine Langzeitstudie zu den negativen gesundheitlichen Auswirkungen 90 Tage dauert und an 30 Ratten durchgeführt wurden. Was ist denn da bitte Langzeit?! Und wie kann man das Schicksal von gerade mal 30 Ratten auf Abermillionen Menschen übertragen? Seid ihr noch hell?!
Warum es besonders wichtig ist, dass WIR das nicht still hinnehmen?
Die EFSA wird die Entscheidung auf eine Wiederzulassung für weitere 10 Jahre Ende 2015 mit hoher Gewichtung auf die Aussagen unseres Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) stützen. Der bisherige Bericht hat aber Lücken gross wie Flugzeug-Hangar-Tore, lässt wesentliche Teile aus und sie machen sich nicht mal die Mühe, auch nur annähernd so etwas wie eine wissenschaftliche Arbeit abzuliefern. Der wahrscheinliche Grund für dieses seltsame Gebaren findet sich hier.
Wir brauchen Druck auf diese Leute, die dürfen nicht annähernd das Gefühl bekommen, dass ihr Handeln unbeobachtet ist. Schreibt Ihnen doch mal eine Email, das kostet nix.
Fragt, ob Ihr eine Kopie des Berichtes bekommen könnt, das sind 5 Minuten Arbeit.
Ich habe ja manchmal diese Momente, da sitze ich dann so in meiner Hollywoodschaukel und stelle mir still vor, wie das denn wohl so sein wird, wenn in 100 Jahren jemand über 2015 berichten wird...
Ich sehe da zwei oder mehr Leute, die sich nicht entscheiden können, ob sie Kopfschütteln, oder herzlich über unsere Dummheit lachen werden, wenn es da heisst...
"2015 - das war das Jahr, in dem unsere Vorfahren entschieden haben, dass sie weitere 10 Jahre Gift über ihr Essen schütten wollen. Ganz ohne Not. Sinnlos. Es gab weder mehr Ernte als versprochen, noch war es am Ende billiger."
"Aber warum haben sie das denn gemacht? Das ist ja Wahnsinn!? Wer kommt denn auf die Idee, über sein eigenes Essen Gift zu kippen?"
Die Antwort auf diese Frage überlasse ich jetzt mal Euch.
Und vielleicht macht es Sinn, wenn Ihr eine Antwort darauf findet, denn wer weiss... vielleicht müsst Ihr das ja eines Tages schon viel früher Euren eigenen Kindern erklären.
Und wenn Ende diesen Jahres tatsächlich wider jede Vernunft eine Neuzulassung erteilt wird, dann liebe Leute war es auch Euer Schweigen, das dies dann ermöglicht hat.
Bis später.
Weiterführende Informationen:
Frankreich will Verkauf von Glyphosat stoppen
Worum gehts überhaupt? Warum sollte das gefährlich sein?
Montag, 15. Juni 2015
Donnerstag, 11. Juni 2015
Ein Statement zur HCG-Diät
KK-Statement
HCG - illegal, gefährlich, unsinnig
Warum diese Diät bei uns keine Plattform bekommt
In erschreckend regelmässigen Abständen wird in unserer Facebook-Gruppe nach Erfahrungen und Meinungen zur sogenannten HCG-Diät gefragt.
Dabei handelt es sich um eine Abnahmeform, die auf Basis einer drastischen Kalorienreduktion in Kombination mit der Gabe des Wirkstoffes hCG (humanes Choriongonadotropin) als Globuli oder in Form von Spritzen stattfinden soll.
Besonders attraktiv scheint für viele daran zu sein, dass man in relativ kurzer Zeit eine hohe Anzahl an Kilos auf der Waage verliert. Dafür werden sogar die teilweise stattlichen Preise für diese "Behandlung" ausgegeben, in Gesprächen mit Damen, die damit Erfahrungen gemacht haben sprachen diese von 1.000 Euro bis zu 3.500 Euro.
Zur Faktenlage
HCG - illegal, gefährlich, unsinnig
Warum diese Diät bei uns keine Plattform bekommt
In erschreckend regelmässigen Abständen wird in unserer Facebook-Gruppe nach Erfahrungen und Meinungen zur sogenannten HCG-Diät gefragt.
Dabei handelt es sich um eine Abnahmeform, die auf Basis einer drastischen Kalorienreduktion in Kombination mit der Gabe des Wirkstoffes hCG (humanes Choriongonadotropin) als Globuli oder in Form von Spritzen stattfinden soll.
Besonders attraktiv scheint für viele daran zu sein, dass man in relativ kurzer Zeit eine hohe Anzahl an Kilos auf der Waage verliert. Dafür werden sogar die teilweise stattlichen Preise für diese "Behandlung" ausgegeben, in Gesprächen mit Damen, die damit Erfahrungen gemacht haben sprachen diese von 1.000 Euro bis zu 3.500 Euro.
Zur Faktenlage
In Deutschland ist der freie Verkauf dieses Medikamentes illegal.
Es ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, das den Zweck hat, kinderlose Frauen bei der Realisierung eines Kinderwunsches zu unterstützen, z.B. wenn die Frauen keine oder nicht genügend Eizellen produzieren oder als technisches Hilfsmittel bei einer in-Vitro-Fertilisation, also der Befruchtung im Reagenzglas.
Das Medikament hat ausdrücklich KEINE Zulassung zur Nutzung als Diätunterstützung und selbst die Hersteller der hCG-Produkte lehnen den Einsatz für diesen Zweck ausdrücklich ab.
Es gibt sogar ein Wort für die Praxis der Ärzte, die diese Behandlung dennoch gegen jede Empfehlung vornehmen: "Off-label-use" wird das genannt.
Das Medikament hat ausdrücklich KEINE Zulassung zur Nutzung als Diätunterstützung und selbst die Hersteller der hCG-Produkte lehnen den Einsatz für diesen Zweck ausdrücklich ab.
Es gibt sogar ein Wort für die Praxis der Ärzte, die diese Behandlung dennoch gegen jede Empfehlung vornehmen: "Off-label-use" wird das genannt.
Oder: "zulassungsüberschreitende Anwendung".
Auch in Amerika: illegal
Selbst in Amerika, wo die Promis diesen kranken Trend vor Jahren einmal aufgefrischt haben ist das - illegal. Auch die eher als zulassungsfreundlich bekannte amerikanische Überwachungsbehörde FDA stuft diesen Einsatz als illegal ein. Das deutet darauf hin, dass es deutliche negative gesundheitliche Nebenwirkungen gegeben hat, denn sonst testen die schon gerne auch einmal etwas direkt am Menschen wenn die finanziellen Interessen nur hoch genug sind.
Und so ist es auch:
Nebenwirkungen
Ich würde es "geldgeil" oder "verantwortungslos" nennen, aber das ist ja nur meine ganz persönliche Meinung... Kurioserweise wird diese Form der Körperverletzung dort dann anscheinend genauso wenig verfolgt wie das Anlegen eines Magenbandes oder sogar ganze Teile des Magens zu entfernen. Oder aus alten Gesichtern hässliche zu schnitzen...
Auch in Amerika: illegal
Und so ist es auch:
Nebenwirkungen
- Herzrhytmusstörungen
- schwere Stoffwechselstörungen
- Schäden an Nebennieren
- starker Haarausfall
- Gallensteine
- Nierensteine
- Schwindelgefühle
- Schlappheit
- Nährstoffmangel
- Mineralstoffmangel
- schwere Stoffwechselstörungen
- Schäden an Nebennieren
- starker Haarausfall
- Gallensteine
- Nierensteine
- Schwindelgefühle
- Schlappheit
- Nährstoffmangel
- Mineralstoffmangel
- Regelstörungen
- Unfruchtbarkeit
- Unfruchtbarkeit
- Thrombosen
- beschleunigtes Wachstum vorhandener Tumore
Experten, Verbraucherzentralen und die Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie warnen alle nachdrücklich vor dem Missbrauch dieses zugelassenen Medikamentes als Abnehmhilfe.
Placebo-Produkte
Das bedeutet, man könnte auch aus eigenen Stücken einfach die Kalorienzufuhr ähnlich drastisch reduzieren und ein Tic-Tac dazu essen. Bei nahezu identischem Ergebnis. Das Tic-Tac wäre dann aber definitiv die billigere Variante.
Die HCG-Diät und ihre Symptome gehen mit genau den Nebenwirkungen einher, die für eine drastische Kalorienreduktion typisch sind:
Haarausfall, Schwindelanfälle, und auch eine paradoxe Euphorie in der Anfangsphase. Nahezu immer sind das deutliche Vorboten für massive Störungen am Stoffwechsel.
Diese Stoffwechselstörungen dauern im Regelfall selbst mit medizinischer Gegentherapie noch ca 18 Monate an. Mindestens für diese Zeit ist eine Unfruchtbarkeit von höchster Wahrscheinlichkeit.
Bleiben die Stoffwechselstörungen unbehandelt - weil vielleicht nicht erkannt - kommt es zu weiteren Nebenwirkungen bis hin zu einer irreparablen Schädigung innerer Organe.
Schlechte Berater
Natürlich ist ein Mensch, der Dir skrupellos Dein Geld aus der Tasche ziehen will kein unbefangener Berater. Auch wenn diese geschickt sein mögen in der Gegenargumentation gegen diese Fakten würde ich auf diese "Menschen" nicht hören, ohne mich unabhängig informiert zu haben.
Eine Unabhängigkeit ist auch ganz speziell bei den Menschen, die diesen Wahnsinn tatsächlich gerade durchlaufen nicht gegeben.
Neben der Euphorisierung durch die Stoffwechsellage verweisen diese auch oft auf die Anzahl der verlorenen Kilos.
Das mag verlockend klingen. Aber in dieser Phase sind sie ebenso wenig gute Berater, denn die Stoffwechselstörungen sind zwar da fast immer schon vorhanden, sind aber meistens noch unbemerkt oder werden für den vermeintlichen "Erfolg" in Kauf genommen.
"Ja, ich habe jetzt auch diesen Haarausfall, der Abfluss ist nach dem Duschen voll davon. Aber das ist mir egal, schneide ich die Haare halt ab. Was tut man nicht alles, um abzunehmen?" - Sie hätte sagen sollen "Was tut man sich nicht alles an?"
Langfristige Auswirkungen
Wir zahlen also für eine "Therapie" Beträge im vierstelligen Bereich (oder bei den Placebos vielleicht auch im dreistelligen Bereich), ruinieren unsere Gesundheit nachhaltig mit Auswirkungen, deren Reparatur mindestens anderthalb Jahre benötigt und sind gewichtsmässig wieder genau da, wo wir im Ursprung angefangen haben und darüber.
Ich habe zwischenzeitlich den Eindruck gewonnen, dass in einigen Facebook-Gruppen ein paar gefälschte Profile eingeschleust werden, die entweder das Gespräch selbst auf die HCG-Diät lenken oder auf Fragen zur selben dann antworten, als ob sie eigene Erfahrungen gemacht hätten.
Besonders auffällig ist, dass sie im ersten Moment als "gute Freundin" auftreten, die einfach nur gute Erfahrungen gemacht haben, aber dann bei näherem Hinsehen mit erstaunlich guten Detailkenntnissen des HCG-Marktes aufwarten können.
Die Profile zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie kaum Freunde in der Liste haben und auch sonst relativ inaktiv auf Facebook sind.
Unabhängiges Langzeit-Beispiel
Für die, die des englischen mächtig sind, habe ich ein Videologbuch gefunden, in der eine HCG-Teilnehmerin den Zeitraum 03.05.2010 bis hin zur Aufgabe am 21.06.2011 (damals war das noch nicht illegal dort) dokumentiert hat.
Das ist ohne Eingriff in den Hormonhaushalt und ohne die kahlen Stellen, von denen sie in der Mitte mal auf dem Kopf berichtet LOCKER in wenigen Wochen mit KK zu erreichen. Kostenlos. Mit gesunden Lebensmitteln, ohne Mangelerscheinungen und ohne Hunger.
HCG bei KK
Experten, Verbraucherzentralen und die Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie warnen alle nachdrücklich vor dem Missbrauch dieses zugelassenen Medikamentes als Abnehmhilfe.
Placebo-Produkte
Um sich vor juristischer Verfolgung zu schützen dealen einige Händler mit Placebo-Produkten. Das bewahrt sie zwar nicht vor Strafen für irreführende Werbung oder Betrug, die Strafen sind aber geringer als würden sie wie bewusst falsch versprochen echte Wirkstoffe ohne Zulassung enthalten.
Interessanterweise sind die kurzfristigen Gewichtsverluste auch bei diesen Placebo-Produkten sehr ähnlich, was einen deutlichen Hinweis darauf gibt, dass nicht das Medikament selbst, sondern vor allem die drastische Kalorienreduktion für den Gewichtsverlust verantwortlich ist.
Das bedeutet, man könnte auch aus eigenen Stücken einfach die Kalorienzufuhr ähnlich drastisch reduzieren und ein Tic-Tac dazu essen. Bei nahezu identischem Ergebnis. Das Tic-Tac wäre dann aber definitiv die billigere Variante.
Und wer lässt sich schon gerne betrügen?
Aber Achtung:
Aber Achtung:
Die HCG-Diät und ihre Symptome gehen mit genau den Nebenwirkungen einher, die für eine drastische Kalorienreduktion typisch sind:
Haarausfall, Schwindelanfälle, und auch eine paradoxe Euphorie in der Anfangsphase. Nahezu immer sind das deutliche Vorboten für massive Störungen am Stoffwechsel.
Diese Stoffwechselstörungen dauern im Regelfall selbst mit medizinischer Gegentherapie noch ca 18 Monate an. Mindestens für diese Zeit ist eine Unfruchtbarkeit von höchster Wahrscheinlichkeit.
Bleiben die Stoffwechselstörungen unbehandelt - weil vielleicht nicht erkannt - kommt es zu weiteren Nebenwirkungen bis hin zu einer irreparablen Schädigung innerer Organe.
Schlechte Berater
Natürlich ist ein Mensch, der Dir skrupellos Dein Geld aus der Tasche ziehen will kein unbefangener Berater. Auch wenn diese geschickt sein mögen in der Gegenargumentation gegen diese Fakten würde ich auf diese "Menschen" nicht hören, ohne mich unabhängig informiert zu haben.
Eine Unabhängigkeit ist auch ganz speziell bei den Menschen, die diesen Wahnsinn tatsächlich gerade durchlaufen nicht gegeben.
Neben der Euphorisierung durch die Stoffwechsellage verweisen diese auch oft auf die Anzahl der verlorenen Kilos.
Das mag verlockend klingen. Aber in dieser Phase sind sie ebenso wenig gute Berater, denn die Stoffwechselstörungen sind zwar da fast immer schon vorhanden, sind aber meistens noch unbemerkt oder werden für den vermeintlichen "Erfolg" in Kauf genommen.
"Ja, ich habe jetzt auch diesen Haarausfall, der Abfluss ist nach dem Duschen voll davon. Aber das ist mir egal, schneide ich die Haare halt ab. Was tut man nicht alles, um abzunehmen?" - Sie hätte sagen sollen "Was tut man sich nicht alles an?"
Langfristige Auswirkungen
Fast alle, mit denen ich gesprochen habe die ehrlich waren und eine Menge Erfahrungsberichte in englischer Sprache in YouTube bestätigen neben den massiven Nebenwirkungen auch den Jojo-Effekt, der unweigerlich kommt - wie immer nach einer Diät die auf einer Reduktion von Kalorien beruht.
Absurdes "Kosten-Nutzen"-Verhältnis
Absurdes "Kosten-Nutzen"-Verhältnis
Wir zahlen also für eine "Therapie" Beträge im vierstelligen Bereich (oder bei den Placebos vielleicht auch im dreistelligen Bereich), ruinieren unsere Gesundheit nachhaltig mit Auswirkungen, deren Reparatur mindestens anderthalb Jahre benötigt und sind gewichtsmässig wieder genau da, wo wir im Ursprung angefangen haben und darüber.
Wozu!?
Der Gewichtsverlust, den ich so in etwa im Mittel schätze von den Erfahrungsberichten der Leute, die diesen Irrsinn mitgemacht haben liegt bei 10 kg in 2 Monaten. Das entspricht in etwa dem, was man auf gesundem Weg mit vernünftigen Lebensmitteln wie er von KK empfohlen wird ganz ohne Hungern hin bekommt. Und wohlgemerkt: Für "ohne Euros"!
Unlautere Werbung
Unlautere Werbung
Ich habe zwischenzeitlich den Eindruck gewonnen, dass in einigen Facebook-Gruppen ein paar gefälschte Profile eingeschleust werden, die entweder das Gespräch selbst auf die HCG-Diät lenken oder auf Fragen zur selben dann antworten, als ob sie eigene Erfahrungen gemacht hätten.
Besonders auffällig ist, dass sie im ersten Moment als "gute Freundin" auftreten, die einfach nur gute Erfahrungen gemacht haben, aber dann bei näherem Hinsehen mit erstaunlich guten Detailkenntnissen des HCG-Marktes aufwarten können.
Die Profile zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie kaum Freunde in der Liste haben und auch sonst relativ inaktiv auf Facebook sind.
Unabhängiges Langzeit-Beispiel
Für die, die des englischen mächtig sind, habe ich ein Videologbuch gefunden, in der eine HCG-Teilnehmerin den Zeitraum 03.05.2010 bis hin zur Aufgabe am 21.06.2011 (damals war das noch nicht illegal dort) dokumentiert hat.
Alle beschriebenen Symptome inklusive des Jojo-Effektes bis hin zu den typischen Gewichtsschwankungen durch den zerstörten Stoffwechsel und das "Haarproblem" sind dort festgehalten, auch wenn sie das natürlich so damals nicht bewertet hat.
Ich verlinke Euch das unten, mit dem deutlichen Hinweis, dass das teilweise zwar noch fälschlich als Pro-Werbung missverstanden werden könnte, wenn man nur die Anfangsvideos nicht das grosse Ganze sieht.
Die Zahlen, die sie in den Videotitel in Klammern schrieb sind das Gewicht in amerikanischen Pfund (lbs). Startgewicht waren 69kg, Gewicht bei Aufgabe rund 57kg.
Die Zahlen, die sie in den Videotitel in Klammern schrieb sind das Gewicht in amerikanischen Pfund (lbs). Startgewicht waren 69kg, Gewicht bei Aufgabe rund 57kg.
Das ist ohne Eingriff in den Hormonhaushalt und ohne die kahlen Stellen, von denen sie in der Mitte mal auf dem Kopf berichtet LOCKER in wenigen Wochen mit KK zu erreichen. Kostenlos. Mit gesunden Lebensmitteln, ohne Mangelerscheinungen und ohne Hunger.
HCG bei KK
HCG als Abnahmehilfe oder als Diätform ist illegal.
Wir werden weder Beihilfe zu Betrug (Placebos) leisten, noch diesem illegalen, verbotenen und gefährlichen Stoff eine Plattform bieten zum "fröhlichen Erfahrungsaustausch im Rahmen der Meinungsfreiheit" und damit jene in Gefahr bringen, die nicht verstehen wollen, dass es bei einer Abnahme nicht alleine um die Kilos und schon gar nicht um die Geschwindigkeit gehen sollte, wenn man es wirklich ernst meint.
Ich würde mir kaum selbst verzeihen, wenn wir jemand verleiten, an diesem gefährlichen Unsinn teilzunehmen.
Im Rahmen der vernünftigen Aufklärung werden wir den Mitgliedern den Link auf diesen Blogbeitrag schicken, falls jemand tatsächlich Fragen dazu hat, wie sinnvoll oder sinnlos eine solche Behandlung ist.
Darüber hinaus werden wir alle Beiträge und Profile entfernen, von denen wir den Eindruck gewinnen, dass diese der oben erwähnten Gruppe zuzuordnen sind und von denen wir das Gefühl haben, dass sie unlautere Werbung bei uns machen wollen.
Das gilt ebenfalls für Meinungsäusserungen, die das Mittel oder die Nebenwirkungen verharmlosen.
Und angesichts der klaren Sachlage werde ich darüber auch nicht mit jenen verhandeln, die das aus welchen Gründen auch immer nicht verstehen oder einsehen wollen.
Bis später.
Weiterführende Links:
FDA zu HCG (englisch)
FDA und FTC zu HCG (englisch)
Mittwoch, 10. Juni 2015
Der gewallraffte Caterer - Hinterhergeschaut und das Lernpotential
KKommentar
Caterer gewallrafft - oder - wie schreibt man Hügiäne?
Ein bisschen Presseschau, über Reaktionen und das Lernpotential
Vorgestern abend noch werden bei RTL von Wallraff von seinem Team ein paar Missstände aufgezeigt, die in Grossküchen nicht nur relativ unhygienische Zustände sondern auch Gesetzesverstösse dokumentiert werden.
Das ist deshalb besonders relevant, da die Lieferungen auch und vor allem an Kinder in Kitas und Schulen gingen, aber auch an Senioren in Wohnheimen. Also an gerade die, die am ehesten gefährdet sind, weil es bei ihnen noch nicht oder nicht mehr so gut bestellt ist um die Immunabwehr.
Wer das verpasst hat kann sich das "Vergnügen" noch ein paar Tage kostenfrei hier im Internet anschauen.
Ich verfolge so etwas dann ganz gerne ein bisschen weiter, z.B. was das so auslöst und was es bringt. und was man daraus lernen kann. Und bin erstaunt.
Naja, nicht über alles, aber einiges... Die Welt ist seltsam geworden.
Denn die Finger zeigen auf alle möglichen, nur nicht die Verantwortlichen...
Gar nicht erstaunt.
Die Stellungnahme unseres BuMELs habe ich fast wörtlich vorausgesagt, noch bevor ich überhaupt wusste, dass er in diesem Bericht vorkommt.
"Das machen die Länder und wir machen das Schmidteinander."
Genau. Wie immer. Alle machen, ausser Christian.
Aber Christian, Du alter Wage-Was... Die eine Finte war neu:
"Ich könnte den Rahmen vorgeben. Aber ich tue es nicht. Ätsch."
Eine gute Einstellung, wenn es um den Schutz von Kindern geht. Respekt.
Hör endlich auf, Selbstverantwortung der Bürger einzufordern und handle doch wenigstens einmal in Deiner Amtszeit, wie man es von einem gut bezahlten Bundesminister erwarten würde. Es ist DEIN JOB.
Nicht erstaunt.
Der Senioren-Massen-Versorger, der in der Sendung genannt wird beeilt sich, Herrn Wallraff und seinen Kumpanen vorzuwerfen, wie niederträchtig es doch sei, sich heimlich und unter falschem Namen mit versteckter Kamera Zutritt zu verschaffen.
Oh ja! Wie gemein und verwerflich das ist! Pfui aber auch!
Ungefähr so gemein und niederträchtig, wie 2200 Euronen im Monat von älteren Herrschaften und aus der Pflegekasse abzuzocken und für dieses schmale Geld pro Bewohner dann Essen zu servieren, dass hygienisch fragwürdig ist, dieses auf die redaktionielle Vorabanfrage dreist zu leugnen und ein Qualitätsmanagementsystem vorzugaukeln, das in Wahrheit entweder nicht vorhanden ist oder seinen Job unzureichend erledigt.
Und, liebe Alt-Für-Geld-Betreuer... Ich möchte eine Wette platzieren:
Wenn das nicht in dieser investigativen Form geschehen wäre - ich weiss, was Ihr dann gesagt hättet: Gibt es Beweise?!
Tja. Die gibt es. Und ich sehe kaum einen anderen Weg, wie man solche beschaffen könnte. Euer Personal hat ja dicht gehalten.
Oder wurde als unangenehm auffallend gekündigt, wenn es denn Gewissen gezeigt hat.
Ich glaube nicht, dass Ihr irgendeinen Anspruch habt, die moralischen Grenzen festzulegen, oder etwas mit dem Wort Niedertracht zu bewerten.
Aber ich wüsste jemanden, der das Recht hätte...
Vielleicht sollten wir mal Eure Bewohner fragen, die diese Sachen essen mussten, die Ihr da aufgetischt habt...
Mittelmässig erstaunt
Es gibt ja diese PR-Menschen, die einen Imageschaden abwenden sollen und die man im Fall einer solchen Aufdeckung anruft, um dann eine Stellungnahme aufzusetzen.
Ich bin nicht sicher, ob das hier geschehen ist, aber wenn, dann war die Agentur reichlich ungeschickt dabei.
Denn wer bitteschön kommt auf die Idee, etwas zu leugnen, von dem es Videoaufnahmen gibt?
Ebenfalls geschickter wäre es gewesen, die eigenen Antworten auf die redaktionellen Vorabanfragen mit der aktuellen Stellungnahme abzugleichen.
Denn wenn einmal Zweifel aufgekommen sind, dann ist das ungeschickteste, was man machen kann, sich selbst zu widersprechen.
Warum mich das nur mittelmässig erstaunt? Ich denke, das waren Fehler, die in der Eile passiert sind, da die Stellungnahme ja doch mit heisser Nadel gestrickt worden ist.
Aber eines verstehe ich bei so etwas nie:
Wie wäre es denn einmal, mit der offensichtlichsten aller Lösungen, die es für so etwas gibt?
Zugeben, sich in aller Form entschuldigen und nachweisen, dass man ab da daraus gelernt hat und anders handelt als vorher.
Wer nach so einem Skandal gleich weiter machen muss wie vorher und gar nicht anders handeln kann - der fliegt doch zurecht aus dem Goldfischteich.
Menschen verzeihen Fehler. Lügen nie.
Das Regionalfernsehen hat dann dieses Thema auch gleich aufgegriffen.
Ich finde, diese Stimmen darf man ruhig mit berücksichtigen, wenngleich ich wenig sah, was wirklich entlastend schien.
Und der Umstand mit dem Hackfleisch über dem Verbrauchsdatum hat man in der Regionalsendung wohl "vergessen".
Positiv fand ich, dass einige Einkäufer erst einmal die Bestellungen ausgesetzt haben und die weitere Entwicklung abwarten. Das mag zwar dem Caterer gerade nicht helfen, aber den Kindern bestimmt. Da kann man nur sagen: Dankeschön für die Entschlossenheit.
Ausgehend davon, dass die Recherchen sorgfältig erfolgt sind, und die Bilder echt waren, die über RTL gesendet wurden, sehe ich aber eines vollkommen anders als in dem Regionalbeitrag: Nicht die Ausstrahlung der Undercover-Bilder hat die Arbeitsplätze und den Fortbestand des Unternehmens gefährdet, sondern die Führung, die solche Bilder überhaupt erst möglich gemacht hat.
Sehr erstaunt
Der Stern hat zu der Sendung gleich zwei Mal eine Meinung.
Zum einen weiss der Stern-e-koch Güngormüs zu berichten, dass der Verbraucher der Schuldige ist. Und dass das alles ein alter Hut sei.
Ali, Du Kochstern... Da hast Du schon ein bisschen Recht bei, das knappe Geld ist wohl wirklich Teil des Problems.
Aaaaber: Die Täuschung, die hier den Verbrauchern gegenüber erfolgt ist, und die wohl teilweise kriminell war, ist sicher nicht Schuld des Verbrauchers, denn das genau ist ja die Natur einer Täuschung. Man weiss es nicht.
Und gerade das bringt alle in Verruf, die Essen für andere kochen.
Warum Du dann deshalb davon ablenkst, was hier das eigentliche Problem war, verstehe ich nicht ganz. Ich muss auch ein bisschen zweifeln, dass der Hut wirklich so alt war, wenn ich so an die Reaktionen denke, die ich so nach der Sendung an verschiedenen Stellen las.
Jedenfalls ist es doch nur legitim, diesen Hut mal wieder ins Spotlicht zu ziehen, oder etwa nicht?
Und Ali, eine Frage habe ich an Dich... und an alle anderen, die Deinem Argument immer mal wieder in diesem Bereich folgen:
Wir geben jetzt durchschnittlich 2,86 Euro hin, damit der Schülerbauch gefüllt wird.
Und gesetzt den Fall, wir machten morgen 4 Euro daraus...
Glaubst Du im Ernst, dass Menschen, die auf Profit aus sind - wie einer der gezeigten Verantworlichen ja sogar wortwörtlich in der Wallraff-Doku gesagt hat - die 1,14 extra in QUALTIÄT umsetzen?! Statt in - weiteren Profit?! Hehe. Klar...
Solange hier weder Garantien noch Kontrollmechanismen bestehen, kannst Du den Verbraucher noch nicht verantwortlich machen. Da muss erst eine Veränderung der Systeme erfolgen. Sonst wird das nichts.
Und ein bisschen mehr Geld in den Taschen derer, die die 4 Euro bezahlen sollten, wäre im Übrigen sicher auch ganz hilfreich.
Zum anderen ist da Thilo Mischke, der Wallraff Rattenfängerei vorwirft.
Thilo, in dem Film-Beitrag waren keine Ratten, die zu fangen gewesen wären.
Gott sei Dank, sonst wäre das alles ja noch schlimmer gewesen...
Aber mal im Ernst.... Wirklich?! Du argumentierst, das sei Effekthascherei und nichts Neues?
Aha! Wieso ist der Bericht dann nicht von Dir gekommen? Nur mal so...?
Drum prüfe, wer den Schimmel findet...
Du schreibst darunter, Du suchst nach journalistischen Vorbildern?
Es mag nicht Dein Weg sein, den Wallraff ging... aber ich glaube eigentlich suchst Du nicht nach Vorbildern, sondern nach dem Journalisten in Dir. Viel Glück!
Ein bisschen traurig
160 Mitarbeiter müssen seit der Ausstrahlung der Sendung um ihren Job bangen.
Man könnte jetzt sagen - nu ja, selbst Schuld.
160 Augenpaare, die gesehen, aber 160 Münder, die nix gesagt haben.
Ganz so einfach ist das wohl nicht.
Immerhin haben die 160 Augenpaare teilweise ein paar Menschen zu Hause, die gerne etwas im Kühlschrank hätten und mit Sicherheit sind viele der 160 erstmal einfach nur froh, dass sie überhaupt eine Arbeit haben.
Was passiert denn, wenn man den Ast absägt, von dessen Äpfeln man den Kühlschrank füllt? Realistisch betrachtet endet das - wie man auch immer will - mit dem Verlust des Jobs. Entweder man fliegt auf, während man dokumentiert, oder die Firma kippelt die Wupper hinunter. In jedem Fall ist man als Petze der Mops.
Das alles wäre noch ein bisschen anders, wenn wir mit solchen Menschen, die ihr Gewissen nicht weiter belasten wollen anders umgehen würden. Vielleicht könnte da die eine oder andere Institution mal eine helfende Hand drüber halten?
Ich hätte sogar eine Idee, wie man das finanziert.
Wie wäre es, wenn wir ein bisschen etwas von den Subventionen abzwacken, die Konzerne bekommen, die damit noch höhere Gewinne einfahren und auf dieses geschenkte Geld nun wirklich nicht annähernd so angewiesen wären wie Gerlinde Gewissen, die es satt hat, den Alten den Schimmel auf den Teller zu packen?
Ziemlich traurig
Wir stellen unsere Kinder schlechter als unsere Haustiere.
Das war mir nicht so sehr bewusst, bis ich das mit der Mehrwertsteuer gesehen habe. Gratuliere. Der nächste, der das ändern könnte und nicht tut, aber gleichzeitig sagt, Deutschland hat zu wenig Kinder, dem tackere ich eigenständig eine Hundesteuermarke auf die Stirn...
Mein Fazit
Ich glaube alles in allem krankt es daran, dass die, die verantwortlich sind den Blick auf den Kunden hinter ihren Excel-Gewinn-Tabellen genauso verloren haben, wie wohl auch den Blick auf die Mitarbeiter. Und gleich dazu noch so etwas wie ein bisschen moralisches Ehrgefühl. Puff... Weg.
Firmen wie diese scheitern daran, dass es keine Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen zu geben scheint, denn wäre die da, dann gäbe es etwas zu bewahren, und dann wären Missstände, die eine so grosse Belegschaft komplett in Existenznöte bringen können, sicherlich schon aus Überzeugung irgendwie intern abzustellen, noch lange bevor sie im Fernsehen landen.
Wo Menschen nur noch austauschbare Personalnummern sind, und irgendwie niemand mehr für irgendwas wirklich namentlich verantwortlich ist (wie oft kam sinngemäss der Satz "Das kommt von oben, machen und Schnauze halten..."?) - dort passieren auch diese Dinge.
Und wenn das mal ans Tageslicht kommt, dann ist das ein Moment, wo der Verbraucher dann mal wirklich Eigenverantwortung zeigt - und die Beine in die Hand nimmt.
Hasta la Vitesca, oder...
Bis später.
Caterer gewallrafft - oder - wie schreibt man Hügiäne?
Ein bisschen Presseschau, über Reaktionen und das Lernpotential
Vorgestern abend noch werden bei RTL von Wallraff von seinem Team ein paar Missstände aufgezeigt, die in Grossküchen nicht nur relativ unhygienische Zustände sondern auch Gesetzesverstösse dokumentiert werden.
Das ist deshalb besonders relevant, da die Lieferungen auch und vor allem an Kinder in Kitas und Schulen gingen, aber auch an Senioren in Wohnheimen. Also an gerade die, die am ehesten gefährdet sind, weil es bei ihnen noch nicht oder nicht mehr so gut bestellt ist um die Immunabwehr.
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| Reaktionen zu Wallraffs Futter-Check zu Schulessen und Altenheimkantinen |
Wer das verpasst hat kann sich das "Vergnügen" noch ein paar Tage kostenfrei hier im Internet anschauen.
Ich verfolge so etwas dann ganz gerne ein bisschen weiter, z.B. was das so auslöst und was es bringt. und was man daraus lernen kann. Und bin erstaunt.
Naja, nicht über alles, aber einiges... Die Welt ist seltsam geworden.
Denn die Finger zeigen auf alle möglichen, nur nicht die Verantwortlichen...
Gar nicht erstaunt.
Die Stellungnahme unseres BuMELs habe ich fast wörtlich vorausgesagt, noch bevor ich überhaupt wusste, dass er in diesem Bericht vorkommt.
"Das machen die Länder und wir machen das Schmidteinander."
Genau. Wie immer. Alle machen, ausser Christian.
Aber Christian, Du alter Wage-Was... Die eine Finte war neu:
"Ich könnte den Rahmen vorgeben. Aber ich tue es nicht. Ätsch."
Eine gute Einstellung, wenn es um den Schutz von Kindern geht. Respekt.
Hör endlich auf, Selbstverantwortung der Bürger einzufordern und handle doch wenigstens einmal in Deiner Amtszeit, wie man es von einem gut bezahlten Bundesminister erwarten würde. Es ist DEIN JOB.
Nicht erstaunt.
Der Senioren-Massen-Versorger, der in der Sendung genannt wird beeilt sich, Herrn Wallraff und seinen Kumpanen vorzuwerfen, wie niederträchtig es doch sei, sich heimlich und unter falschem Namen mit versteckter Kamera Zutritt zu verschaffen.
Oh ja! Wie gemein und verwerflich das ist! Pfui aber auch!
Ungefähr so gemein und niederträchtig, wie 2200 Euronen im Monat von älteren Herrschaften und aus der Pflegekasse abzuzocken und für dieses schmale Geld pro Bewohner dann Essen zu servieren, dass hygienisch fragwürdig ist, dieses auf die redaktionielle Vorabanfrage dreist zu leugnen und ein Qualitätsmanagementsystem vorzugaukeln, das in Wahrheit entweder nicht vorhanden ist oder seinen Job unzureichend erledigt.
Und, liebe Alt-Für-Geld-Betreuer... Ich möchte eine Wette platzieren:
Wenn das nicht in dieser investigativen Form geschehen wäre - ich weiss, was Ihr dann gesagt hättet: Gibt es Beweise?!
Tja. Die gibt es. Und ich sehe kaum einen anderen Weg, wie man solche beschaffen könnte. Euer Personal hat ja dicht gehalten.
Oder wurde als unangenehm auffallend gekündigt, wenn es denn Gewissen gezeigt hat.
Ich glaube nicht, dass Ihr irgendeinen Anspruch habt, die moralischen Grenzen festzulegen, oder etwas mit dem Wort Niedertracht zu bewerten.
Aber ich wüsste jemanden, der das Recht hätte...
Vielleicht sollten wir mal Eure Bewohner fragen, die diese Sachen essen mussten, die Ihr da aufgetischt habt...
Mittelmässig erstaunt
Es gibt ja diese PR-Menschen, die einen Imageschaden abwenden sollen und die man im Fall einer solchen Aufdeckung anruft, um dann eine Stellungnahme aufzusetzen.
Ich bin nicht sicher, ob das hier geschehen ist, aber wenn, dann war die Agentur reichlich ungeschickt dabei.
Denn wer bitteschön kommt auf die Idee, etwas zu leugnen, von dem es Videoaufnahmen gibt?
Ebenfalls geschickter wäre es gewesen, die eigenen Antworten auf die redaktionellen Vorabanfragen mit der aktuellen Stellungnahme abzugleichen.
Denn wenn einmal Zweifel aufgekommen sind, dann ist das ungeschickteste, was man machen kann, sich selbst zu widersprechen.
Warum mich das nur mittelmässig erstaunt? Ich denke, das waren Fehler, die in der Eile passiert sind, da die Stellungnahme ja doch mit heisser Nadel gestrickt worden ist.
Aber eines verstehe ich bei so etwas nie:
Wie wäre es denn einmal, mit der offensichtlichsten aller Lösungen, die es für so etwas gibt?
Zugeben, sich in aller Form entschuldigen und nachweisen, dass man ab da daraus gelernt hat und anders handelt als vorher.
Wer nach so einem Skandal gleich weiter machen muss wie vorher und gar nicht anders handeln kann - der fliegt doch zurecht aus dem Goldfischteich.
Menschen verzeihen Fehler. Lügen nie.
Das Regionalfernsehen hat dann dieses Thema auch gleich aufgegriffen.
Ich finde, diese Stimmen darf man ruhig mit berücksichtigen, wenngleich ich wenig sah, was wirklich entlastend schien.
Und der Umstand mit dem Hackfleisch über dem Verbrauchsdatum hat man in der Regionalsendung wohl "vergessen".
Positiv fand ich, dass einige Einkäufer erst einmal die Bestellungen ausgesetzt haben und die weitere Entwicklung abwarten. Das mag zwar dem Caterer gerade nicht helfen, aber den Kindern bestimmt. Da kann man nur sagen: Dankeschön für die Entschlossenheit.
Ausgehend davon, dass die Recherchen sorgfältig erfolgt sind, und die Bilder echt waren, die über RTL gesendet wurden, sehe ich aber eines vollkommen anders als in dem Regionalbeitrag: Nicht die Ausstrahlung der Undercover-Bilder hat die Arbeitsplätze und den Fortbestand des Unternehmens gefährdet, sondern die Führung, die solche Bilder überhaupt erst möglich gemacht hat.
Sehr erstaunt
Der Stern hat zu der Sendung gleich zwei Mal eine Meinung.
Zum einen weiss der Stern-e-koch Güngormüs zu berichten, dass der Verbraucher der Schuldige ist. Und dass das alles ein alter Hut sei.
Ali, Du Kochstern... Da hast Du schon ein bisschen Recht bei, das knappe Geld ist wohl wirklich Teil des Problems.
Aaaaber: Die Täuschung, die hier den Verbrauchern gegenüber erfolgt ist, und die wohl teilweise kriminell war, ist sicher nicht Schuld des Verbrauchers, denn das genau ist ja die Natur einer Täuschung. Man weiss es nicht.
Und gerade das bringt alle in Verruf, die Essen für andere kochen.
Warum Du dann deshalb davon ablenkst, was hier das eigentliche Problem war, verstehe ich nicht ganz. Ich muss auch ein bisschen zweifeln, dass der Hut wirklich so alt war, wenn ich so an die Reaktionen denke, die ich so nach der Sendung an verschiedenen Stellen las.
Jedenfalls ist es doch nur legitim, diesen Hut mal wieder ins Spotlicht zu ziehen, oder etwa nicht?
Und Ali, eine Frage habe ich an Dich... und an alle anderen, die Deinem Argument immer mal wieder in diesem Bereich folgen:
Wir geben jetzt durchschnittlich 2,86 Euro hin, damit der Schülerbauch gefüllt wird.
Und gesetzt den Fall, wir machten morgen 4 Euro daraus...
Glaubst Du im Ernst, dass Menschen, die auf Profit aus sind - wie einer der gezeigten Verantworlichen ja sogar wortwörtlich in der Wallraff-Doku gesagt hat - die 1,14 extra in QUALTIÄT umsetzen?! Statt in - weiteren Profit?! Hehe. Klar...
Solange hier weder Garantien noch Kontrollmechanismen bestehen, kannst Du den Verbraucher noch nicht verantwortlich machen. Da muss erst eine Veränderung der Systeme erfolgen. Sonst wird das nichts.
Und ein bisschen mehr Geld in den Taschen derer, die die 4 Euro bezahlen sollten, wäre im Übrigen sicher auch ganz hilfreich.
Zum anderen ist da Thilo Mischke, der Wallraff Rattenfängerei vorwirft.
Thilo, in dem Film-Beitrag waren keine Ratten, die zu fangen gewesen wären.
Gott sei Dank, sonst wäre das alles ja noch schlimmer gewesen...
Aber mal im Ernst.... Wirklich?! Du argumentierst, das sei Effekthascherei und nichts Neues?
Aha! Wieso ist der Bericht dann nicht von Dir gekommen? Nur mal so...?
Drum prüfe, wer den Schimmel findet...
Du schreibst darunter, Du suchst nach journalistischen Vorbildern?
Es mag nicht Dein Weg sein, den Wallraff ging... aber ich glaube eigentlich suchst Du nicht nach Vorbildern, sondern nach dem Journalisten in Dir. Viel Glück!
Ein bisschen traurig
160 Mitarbeiter müssen seit der Ausstrahlung der Sendung um ihren Job bangen.
Man könnte jetzt sagen - nu ja, selbst Schuld.
160 Augenpaare, die gesehen, aber 160 Münder, die nix gesagt haben.
Ganz so einfach ist das wohl nicht.
Immerhin haben die 160 Augenpaare teilweise ein paar Menschen zu Hause, die gerne etwas im Kühlschrank hätten und mit Sicherheit sind viele der 160 erstmal einfach nur froh, dass sie überhaupt eine Arbeit haben.
Was passiert denn, wenn man den Ast absägt, von dessen Äpfeln man den Kühlschrank füllt? Realistisch betrachtet endet das - wie man auch immer will - mit dem Verlust des Jobs. Entweder man fliegt auf, während man dokumentiert, oder die Firma kippelt die Wupper hinunter. In jedem Fall ist man als Petze der Mops.
Das alles wäre noch ein bisschen anders, wenn wir mit solchen Menschen, die ihr Gewissen nicht weiter belasten wollen anders umgehen würden. Vielleicht könnte da die eine oder andere Institution mal eine helfende Hand drüber halten?
Ich hätte sogar eine Idee, wie man das finanziert.
Wie wäre es, wenn wir ein bisschen etwas von den Subventionen abzwacken, die Konzerne bekommen, die damit noch höhere Gewinne einfahren und auf dieses geschenkte Geld nun wirklich nicht annähernd so angewiesen wären wie Gerlinde Gewissen, die es satt hat, den Alten den Schimmel auf den Teller zu packen?
Ziemlich traurig
Wir stellen unsere Kinder schlechter als unsere Haustiere.
Das war mir nicht so sehr bewusst, bis ich das mit der Mehrwertsteuer gesehen habe. Gratuliere. Der nächste, der das ändern könnte und nicht tut, aber gleichzeitig sagt, Deutschland hat zu wenig Kinder, dem tackere ich eigenständig eine Hundesteuermarke auf die Stirn...
Mein Fazit
Ich glaube alles in allem krankt es daran, dass die, die verantwortlich sind den Blick auf den Kunden hinter ihren Excel-Gewinn-Tabellen genauso verloren haben, wie wohl auch den Blick auf die Mitarbeiter. Und gleich dazu noch so etwas wie ein bisschen moralisches Ehrgefühl. Puff... Weg.
Firmen wie diese scheitern daran, dass es keine Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen zu geben scheint, denn wäre die da, dann gäbe es etwas zu bewahren, und dann wären Missstände, die eine so grosse Belegschaft komplett in Existenznöte bringen können, sicherlich schon aus Überzeugung irgendwie intern abzustellen, noch lange bevor sie im Fernsehen landen.
Wo Menschen nur noch austauschbare Personalnummern sind, und irgendwie niemand mehr für irgendwas wirklich namentlich verantwortlich ist (wie oft kam sinngemäss der Satz "Das kommt von oben, machen und Schnauze halten..."?) - dort passieren auch diese Dinge.
Und wenn das mal ans Tageslicht kommt, dann ist das ein Moment, wo der Verbraucher dann mal wirklich Eigenverantwortung zeigt - und die Beine in die Hand nimmt.
Hasta la Vitesca, oder...
Bis später.
Montag, 8. Juni 2015
Kleiner Rückblick München 2015
Eindrükke
Das war München 2015
Ein persönlicher Rückblick auf ein paar Tage frei
Die letzten Tage hatte ich ein paar Erlebnisse, die immer noch in meinem Kopf herumspuken, und sich langsam in so etwas wie Standpunkte in mir zu formen scheinen.
DEMONSTRATION
Donnerstag war es so weit. Zum ersten Mal überhaupt in meinem Leben laufe ich bei einer Demo mit. Gegen TTIP. Gegen eine Politik, die scheinbar immer häufiger den Demokratie-Gedanke zu vergessen scheint und selbstherrlich Entscheidungen durchsetzt, die von 80% der Bevölkerung nicht gewünscht sind. Und gegen ein enormes Sicherheitsrisiko für unsere Lebensmittel, von dem offensichtlich die Entscheider nicht den Hauch einer Ahnung haben, welche Tore sie da aufstossen.
"Wir können uns nicht von Sorgen der Bevölkerung zu Entscheidungen drängen lassen", hatte neulich eine Ministerin zum Thema Glyphosat gesagt. Dabei ist es genau die Bevölkerung, die sie gewählt hat, und das für genau diese Aufgabe. Stattdessen ist die Entscheidung gegen die Gesundheit und fürs grosse Geld ausgefallen. Das muss aufhören.
Je nachdem, wer welches Interesse verfolgt waren die genannten Zahlen zwischen 30.000 (Polizei) und 40.000(Veranstalter) Menschen, die da mitgelaufen sind. Eigentlich ist das wenig relevant, wer hier näher dran liegt, viel interessanter finde ich die Übereinstimmung der beiden Einschätzungen: In beiden Fällen waren es genau doppelt so viele, wie es Polizei und Veranstalter vorab geschätzt hatten.
Und hier liegt die Hoffnung: "Die Proteste haben immer mehr Zulauf aus der bürgerlichen Mitte." Man könnte jetzt erst einmal darüber streiten, wieviel Mitte eigentlich tatsächlich noch übrig ist. Ich sehe hier wenig Platz für eine "Mitte":
Eine Mitte liegt normalerweise bei 50%, nicht irgendwo über 80%?
Und die Grafik oben gibt nicht den Zustand eines Entwicklungslandes an, über die wir uns so gerne geringschätzig belehrend stellen, sondern - den der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2012.
Aber gerade da liegt die Hoffnung. Es sind nicht mehr wie die Politik es gerne darstellt Chaoten, die auf die Strasse gehen. Sondern immer mehr der 80%, die den Ausverkauf der Demokratie nicht weiter hinnehmen wollen.
Am Samstag traf ich noch eine Frau aus dem Schwabenland, die sich über die Leute am Donnerstag noch lustig machte. Nach 10 Minuten sachlicher Auseinandersetzung, warum ich selbst auch dabei war wäre sie glatt nachträglich mitgelaufen.
Alles, was ihr hier gefehlt hat waren ein paar verständliche Informationen. Und desinteressiert war sie überhaupt nicht, denn sie hat noch weitere 30 Minuten Fragen gestellt. Ich glaube danach hätte sie sogar selbst ein Transparent getragen, worüber sie sich erst noch belustigt gezeigt hatte...
Das meint die Politik zu den Demonstrationen
Gerade eben war noch der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann auf ntv zu hören, wie er nonchalant den Protestierenden die Schuld für die höheren Kosten zugeschoben hat. Eine Lachnummer. Der Schutz der 7 Menschen und die Gastfreundschaft für ihren Anhang hat den deutschen Steuerzahler 360 Millionen Euro gekostet, wenn die ersten Zahlen stimmen. Der Schutz der 7 vor den friedlich demonstrierenden 4000, die nicht mal annähernd in deren Nähe gekommen sind soll einen wesentlichen Beitrag zu den 360 Millionen geleistet haben. Ich hoffe mal, dass man nicht viele für so dumm verkaufen kann, wie das hier versucht wurde. Aber schön, dass wir mit diesen Steuermillionen dem Bayerischen Tourismus auf die Sprünge helfen durften, wie der Innenminister weiter ausgeführt hat. Werbung für das schöne Ambiente, das Bayern fraglos bereit hält.
Und Herr Innenminister, die Tatsache, dass die Menschen in München waren und nicht in Garmisch Partenkirchen ist dem Umstand geschuldet, dass der Protest dort durch Ihr Sicherheitskonzept bis ins Absurde geknebelt wurde, nicht wie sie sagen, weil das Interesse innerhalb weniger Tage abgenommen hätte... Und natürlich dem Wetter, das wie die Silberrücken im BR-Fernsehen Helmut Markwort und Edmund Stoiber gestern morgen noch frohlockten: "Der Himmel hat den Wasserwerfer ersetzt und die Demonstranten in ihre Schranken gewiesen."
Wenn das die Einstellung der Presse und der Politik zu Willensbekundungen der Bürger ist, dann wundern mich die Worte "Politikmüde" und "Randale" nicht mehr wirklich. Ich bin zwar sehr gegen das letztere, weil es die falschen trifft und Gewalt grundsätzlich nicht das Mittel der Wahl sein sollte, aber der Frust fürs Nichternstgenommenwerden kann so schon mal hilflos wütend machen...
KK-TREFFEN
Dann war da das KK-Treffen. Es ist immer wieder schön, sich mit den Mitgliedern zu treffen und zu unterhalten. Auch dieses Mal waren da sehr schöne Begegnungen dabei, aber eine möchte ich ein bisschen herausstellen:
Da war diese Geschichte einer Frau aus unserer Mitte, die über Jahre an Morbus Chron gelitten hat und dem Tod nach ihren Angaben gerade noch so von der Schippe gehüpft war. Die Mediziner haben über die Jahre nicht sehr viel helfen können, und sie berichtete, dass sie am Tiefpunkt im Krankenhaus auch noch genau den Trigger auf den Frühstücksteller gelegt bekam, mit dem Hinweis, sie würde ja nicht viel mehr vertragen: Weissbrot. Jetzt, nach einigen Wochen konsequentem KK geht es ihr so sehr spürbar besser und ihre Heilpraktikerin hat ihr noch vor Kurzem bestätigt: Die Krankheit ist momentan nicht vorhanden. Nach 20 Jahren (wenn ich richtig erinnere) Leidensweg, bis hin zu 14 lebenskritischen Tagen im Krankenhaus.
Es ist ihr Strahlen und ihre Energie, die mich bestärkt bei dem was ich arbeite und war eine unglaubliche Motivation, das aus erster Hand zu erfahren.
EKKSPERIMENT
In Vorbereitung auf ein Experiment habe ich in einem Café meine Videokamera eine Weile auf den Tisch gelegt, gerichtet auf den vorbeiziehenden Menschenstrom. Es wird wohl etwas dauern mit der Auswertung, aber ich glaube diese spontane Idee wird einmal sehr interessante Erkenntnisse über den statistischen Ist-Zustand beim Übergewicht geben, da sich hier ein relativ deutlicher Querschnitt abzubilden scheint, wie es um die Bäuche aktuell so steht... Ich fand es ein wenig erschreckend zu sehen, wie viele zwischenzeitlich das kleine Kügelchen um den Bauchnabel getauscht haben gegen einen stark veränderten Gang und ein sehr wahrscheinlich kürzeres Leben. Auf diese Auswertung bin ich jedenfalls jetzt schon sehr gespannt...
Am Abend sah man am Odeonsplatz sanft im Winde die 7 Köpfe des G7-Gipfels schwingen.
Ein wunderbares Sahne-Stück aus der Werbewelt fand ich hier:
Na, wofür mag dieses einladende Wesen wohl werben? Was glaubt Ihr?
Richtig... Wofür sonst, wenn nicht für eine Bank.... : )
Ich mag es, wenn Werbung ehrlich ist.
Kann sich die Süssigkeiten-Industrie mal ein Scheibchen abschneiden...
Bis später.
Das war München 2015
Ein persönlicher Rückblick auf ein paar Tage frei
Die letzten Tage hatte ich ein paar Erlebnisse, die immer noch in meinem Kopf herumspuken, und sich langsam in so etwas wie Standpunkte in mir zu formen scheinen.
DEMONSTRATION
Donnerstag war es so weit. Zum ersten Mal überhaupt in meinem Leben laufe ich bei einer Demo mit. Gegen TTIP. Gegen eine Politik, die scheinbar immer häufiger den Demokratie-Gedanke zu vergessen scheint und selbstherrlich Entscheidungen durchsetzt, die von 80% der Bevölkerung nicht gewünscht sind. Und gegen ein enormes Sicherheitsrisiko für unsere Lebensmittel, von dem offensichtlich die Entscheider nicht den Hauch einer Ahnung haben, welche Tore sie da aufstossen.
"Wir können uns nicht von Sorgen der Bevölkerung zu Entscheidungen drängen lassen", hatte neulich eine Ministerin zum Thema Glyphosat gesagt. Dabei ist es genau die Bevölkerung, die sie gewählt hat, und das für genau diese Aufgabe. Stattdessen ist die Entscheidung gegen die Gesundheit und fürs grosse Geld ausgefallen. Das muss aufhören.
Je nachdem, wer welches Interesse verfolgt waren die genannten Zahlen zwischen 30.000 (Polizei) und 40.000(Veranstalter) Menschen, die da mitgelaufen sind. Eigentlich ist das wenig relevant, wer hier näher dran liegt, viel interessanter finde ich die Übereinstimmung der beiden Einschätzungen: In beiden Fällen waren es genau doppelt so viele, wie es Polizei und Veranstalter vorab geschätzt hatten.
Und hier liegt die Hoffnung: "Die Proteste haben immer mehr Zulauf aus der bürgerlichen Mitte." Man könnte jetzt erst einmal darüber streiten, wieviel Mitte eigentlich tatsächlich noch übrig ist. Ich sehe hier wenig Platz für eine "Mitte":
Eine Mitte liegt normalerweise bei 50%, nicht irgendwo über 80%?
Und die Grafik oben gibt nicht den Zustand eines Entwicklungslandes an, über die wir uns so gerne geringschätzig belehrend stellen, sondern - den der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2012.
Aber gerade da liegt die Hoffnung. Es sind nicht mehr wie die Politik es gerne darstellt Chaoten, die auf die Strasse gehen. Sondern immer mehr der 80%, die den Ausverkauf der Demokratie nicht weiter hinnehmen wollen.
Am Samstag traf ich noch eine Frau aus dem Schwabenland, die sich über die Leute am Donnerstag noch lustig machte. Nach 10 Minuten sachlicher Auseinandersetzung, warum ich selbst auch dabei war wäre sie glatt nachträglich mitgelaufen.
Alles, was ihr hier gefehlt hat waren ein paar verständliche Informationen. Und desinteressiert war sie überhaupt nicht, denn sie hat noch weitere 30 Minuten Fragen gestellt. Ich glaube danach hätte sie sogar selbst ein Transparent getragen, worüber sie sich erst noch belustigt gezeigt hatte...
Das meint die Politik zu den Demonstrationen
Gerade eben war noch der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann auf ntv zu hören, wie er nonchalant den Protestierenden die Schuld für die höheren Kosten zugeschoben hat. Eine Lachnummer. Der Schutz der 7 Menschen und die Gastfreundschaft für ihren Anhang hat den deutschen Steuerzahler 360 Millionen Euro gekostet, wenn die ersten Zahlen stimmen. Der Schutz der 7 vor den friedlich demonstrierenden 4000, die nicht mal annähernd in deren Nähe gekommen sind soll einen wesentlichen Beitrag zu den 360 Millionen geleistet haben. Ich hoffe mal, dass man nicht viele für so dumm verkaufen kann, wie das hier versucht wurde. Aber schön, dass wir mit diesen Steuermillionen dem Bayerischen Tourismus auf die Sprünge helfen durften, wie der Innenminister weiter ausgeführt hat. Werbung für das schöne Ambiente, das Bayern fraglos bereit hält.
Und Herr Innenminister, die Tatsache, dass die Menschen in München waren und nicht in Garmisch Partenkirchen ist dem Umstand geschuldet, dass der Protest dort durch Ihr Sicherheitskonzept bis ins Absurde geknebelt wurde, nicht wie sie sagen, weil das Interesse innerhalb weniger Tage abgenommen hätte... Und natürlich dem Wetter, das wie die Silberrücken im BR-Fernsehen Helmut Markwort und Edmund Stoiber gestern morgen noch frohlockten: "Der Himmel hat den Wasserwerfer ersetzt und die Demonstranten in ihre Schranken gewiesen."
Wenn das die Einstellung der Presse und der Politik zu Willensbekundungen der Bürger ist, dann wundern mich die Worte "Politikmüde" und "Randale" nicht mehr wirklich. Ich bin zwar sehr gegen das letztere, weil es die falschen trifft und Gewalt grundsätzlich nicht das Mittel der Wahl sein sollte, aber der Frust fürs Nichternstgenommenwerden kann so schon mal hilflos wütend machen...
KK-TREFFEN
Dann war da das KK-Treffen. Es ist immer wieder schön, sich mit den Mitgliedern zu treffen und zu unterhalten. Auch dieses Mal waren da sehr schöne Begegnungen dabei, aber eine möchte ich ein bisschen herausstellen:
Da war diese Geschichte einer Frau aus unserer Mitte, die über Jahre an Morbus Chron gelitten hat und dem Tod nach ihren Angaben gerade noch so von der Schippe gehüpft war. Die Mediziner haben über die Jahre nicht sehr viel helfen können, und sie berichtete, dass sie am Tiefpunkt im Krankenhaus auch noch genau den Trigger auf den Frühstücksteller gelegt bekam, mit dem Hinweis, sie würde ja nicht viel mehr vertragen: Weissbrot. Jetzt, nach einigen Wochen konsequentem KK geht es ihr so sehr spürbar besser und ihre Heilpraktikerin hat ihr noch vor Kurzem bestätigt: Die Krankheit ist momentan nicht vorhanden. Nach 20 Jahren (wenn ich richtig erinnere) Leidensweg, bis hin zu 14 lebenskritischen Tagen im Krankenhaus.
Es ist ihr Strahlen und ihre Energie, die mich bestärkt bei dem was ich arbeite und war eine unglaubliche Motivation, das aus erster Hand zu erfahren.
EKKSPERIMENT
In Vorbereitung auf ein Experiment habe ich in einem Café meine Videokamera eine Weile auf den Tisch gelegt, gerichtet auf den vorbeiziehenden Menschenstrom. Es wird wohl etwas dauern mit der Auswertung, aber ich glaube diese spontane Idee wird einmal sehr interessante Erkenntnisse über den statistischen Ist-Zustand beim Übergewicht geben, da sich hier ein relativ deutlicher Querschnitt abzubilden scheint, wie es um die Bäuche aktuell so steht... Ich fand es ein wenig erschreckend zu sehen, wie viele zwischenzeitlich das kleine Kügelchen um den Bauchnabel getauscht haben gegen einen stark veränderten Gang und ein sehr wahrscheinlich kürzeres Leben. Auf diese Auswertung bin ich jedenfalls jetzt schon sehr gespannt...
Am Abend sah man am Odeonsplatz sanft im Winde die 7 Köpfe des G7-Gipfels schwingen.
![]() |
| ONE-Aktion am Odeonsplatz - die 7 Köpfe des G7-Gipfels |
Ein wunderbares Sahne-Stück aus der Werbewelt fand ich hier:
Na, wofür mag dieses einladende Wesen wohl werben? Was glaubt Ihr?
Richtig... Wofür sonst, wenn nicht für eine Bank.... : )
Ich mag es, wenn Werbung ehrlich ist.
Kann sich die Süssigkeiten-Industrie mal ein Scheibchen abschneiden...
Bis später.
Montag, 1. Juni 2015
Erfolge visualisieren wo Zahlen nicht motivieren
KKurioses
Das unglaubliche Potenzial hinter KK
Ein bisschen Zahlenmaterial aus unserer Umfrage
Vor einigen Tagen haben wir eine Umfrage innerhalb der Facebook-Gruppe gestartet, die ein paar Eckdaten der Menschen abgefragt hat - mit dem Ziel einen besseren Überblick über die Gewichtsentwicklung unserer Teilnehmer zu bekommen.
185 Teilnehmer waren so freundlich, ihre Daten zu übermitteln.
Die Auswertung ist noch nicht ganz vollständig, aber ich bin über eine Zahl gestolpert, die möchte ich gerne mit Euch teilen.
Ist sie doch ein guter Beleg, was mit KK erreichbar ist.
Aus 185 KK-Teilnehmern konnten wir einen Durchschnitt errechnen von abgenommenen 11,3 kg. Im Durchschnitt. D-U-R-C-H-S-C-H-N-I-T-T!
In der Gesamtsumme der 185 liegen wir somit bei gerundet stattlichen 2,1 Tonnen.
Abnahme. Speicherfett. Weg. Wenn sie wollen - für immer.
Das ist vergleichbar mit einem der grösseren Geländewagen wie dem BMW X5 auf unseren Strassen. Oder 21 kleinen Elefanten-Babies....
Nun mag man vielleicht streiten, wie repräsentativ diese Eingaben waren.
Bestimmt wird sich der eine oder andere Zweifler sagen: Naja, da werden vor allem diejenigen ihre Daten eingeben haben, die mächtig stolz auf ihr Ergebnis waren und ein bisschen damit angeben wollten.
Tatsächlich sind die eingegebenen Entwicklungen querbeet, von 1 kg bis 46 kg, wobei wir die 46 kg nicht in Frage zu stellen brauchen, denn wir haben die dazugehörigen Fotos gesehen. Nochmals Respekt vor dieser grandiosen Leistung und einen Gruss an Deinen Arzt, der behauptet hat, das wäre nicht möglich ohne chirurgische Eingriffe...
Da einige - Gott sein dank wenige - nach einer Weile wieder in alte Muster zurück gefallen sind gibt es sogar Eingaben von einer Zunahme von 7kg.
Und trotzdem kommen wir auf einen Durchschnitt von minus 11,3 kg.
Der Zeitraum sollte übrigens insofern keine Rolle spielen, als dass wir uns keinen Stress machen, sondern versuchen auf Normalgewicht zu kommen, egal, wie lange es dauert.
Ich habe mich ein wenig gewundert, wieso das so oft gefragt wurde, über welchen Zeitraum das ging. Aber ok, wem das wichtig ist. KK begann im September 2012, wobei eine Menge der Eingaben unter einem Jahr Teilnahme lagen... Auch hier gab es unterschiedliche Eingaben von 1 Woche bis wesentlicher längerer Teilnahme, der Schnitt waren hier allerdings 35 Wochen, also ca einem halben Jahr...
Ich glaube anhand der Zahlen, dass das in dieser Grössenordnung tatsächlich einen sehr guten Querschnitt darstellt, was mit KK möglich ist.
Nun sind wir aktuell gerade auf dem Weg zu 9000 Mitgliedern, und wenn man ein paar noch berücksichtigt, die ihren Erfolg hatten und deshalb - oder aus anderen Gründen die Facebook-Gruppe verlassen haben, sind wir auf jeden Fall auch schon längst darüber.
9000 Mitglieder x 11,3 kg = 101.700 kg = 101,7 Tonnen.
Speicherfett. Weg. Wenn sie wollen - Für immer.
Visualisiert Eure Erfolge mit etwas, das Ihr leicht verstehen könnt
Nun hatten wir ja am Wochenende ein kleines Schätzspiel, wie hoch diese letztgenannte Zahl wohl ausfallen mag, das ein Lehrstück war, wie schlecht wir eigentlich Zahlen einordnen können.
Eine Nennung war 1 Million kg.
Rückgerechnet würde das einen Durchschnitt von 111 kg bedeuten. Einen Durchschnitt.
Damit wären wohl 70% der 9000 KK-Mitglieder komplett von der Bildfläche verschwunden.
Oder jemand hätte sogar noch Material hinterher werfen müssen...
Für mich war dieses nette Schätzspiel ganz nebenbei ein eindrucksvoller Beleg, dass wir unsere Erfolge dringend mehr visualisieren sollten, da Zahlen ganz offensichlich nicht verständlich genug darstellen können, was wir da eigentlich leisten.
Wenn jemand mit 800 Gramm Abnahme aus der Woche geht dann sieht das so mickrig aus, als Zahl und einige sind dann auch ein wenig enttäuscht.
Aber Leute, es geht um SPEICHERFETT, das weg ist, dann nehmt doch mal den Gegenwert an Butter und legt das auf die Waage. Schaut Euch Eure Leistung mit etwas vergleichbarem aus Eurer Umwelt an, wenn Zahlen so wenig taugen!
Und jetzt visualisiere ich mal, welches Potential in der Zahl steckt, was wir an Speicherfett abgenommen haben, wenn 9000 Menschen konsequent KK gemacht haben:
Das hier sind 100 Tonnen.
Speicherfett. Weg. Und wenn sie wollen - für immer.
Bis später.
Das unglaubliche Potenzial hinter KK
Ein bisschen Zahlenmaterial aus unserer Umfrage
Vor einigen Tagen haben wir eine Umfrage innerhalb der Facebook-Gruppe gestartet, die ein paar Eckdaten der Menschen abgefragt hat - mit dem Ziel einen besseren Überblick über die Gewichtsentwicklung unserer Teilnehmer zu bekommen.
185 Teilnehmer waren so freundlich, ihre Daten zu übermitteln.
Die Auswertung ist noch nicht ganz vollständig, aber ich bin über eine Zahl gestolpert, die möchte ich gerne mit Euch teilen.
Ist sie doch ein guter Beleg, was mit KK erreichbar ist.
Aus 185 KK-Teilnehmern konnten wir einen Durchschnitt errechnen von abgenommenen 11,3 kg. Im Durchschnitt. D-U-R-C-H-S-C-H-N-I-T-T!
In der Gesamtsumme der 185 liegen wir somit bei gerundet stattlichen 2,1 Tonnen.
Abnahme. Speicherfett. Weg. Wenn sie wollen - für immer.
Das ist vergleichbar mit einem der grösseren Geländewagen wie dem BMW X5 auf unseren Strassen. Oder 21 kleinen Elefanten-Babies....
Nun mag man vielleicht streiten, wie repräsentativ diese Eingaben waren.
Bestimmt wird sich der eine oder andere Zweifler sagen: Naja, da werden vor allem diejenigen ihre Daten eingeben haben, die mächtig stolz auf ihr Ergebnis waren und ein bisschen damit angeben wollten.
Tatsächlich sind die eingegebenen Entwicklungen querbeet, von 1 kg bis 46 kg, wobei wir die 46 kg nicht in Frage zu stellen brauchen, denn wir haben die dazugehörigen Fotos gesehen. Nochmals Respekt vor dieser grandiosen Leistung und einen Gruss an Deinen Arzt, der behauptet hat, das wäre nicht möglich ohne chirurgische Eingriffe...
Da einige - Gott sein dank wenige - nach einer Weile wieder in alte Muster zurück gefallen sind gibt es sogar Eingaben von einer Zunahme von 7kg.
Und trotzdem kommen wir auf einen Durchschnitt von minus 11,3 kg.
Der Zeitraum sollte übrigens insofern keine Rolle spielen, als dass wir uns keinen Stress machen, sondern versuchen auf Normalgewicht zu kommen, egal, wie lange es dauert.
Ich habe mich ein wenig gewundert, wieso das so oft gefragt wurde, über welchen Zeitraum das ging. Aber ok, wem das wichtig ist. KK begann im September 2012, wobei eine Menge der Eingaben unter einem Jahr Teilnahme lagen... Auch hier gab es unterschiedliche Eingaben von 1 Woche bis wesentlicher längerer Teilnahme, der Schnitt waren hier allerdings 35 Wochen, also ca einem halben Jahr...
Ich glaube anhand der Zahlen, dass das in dieser Grössenordnung tatsächlich einen sehr guten Querschnitt darstellt, was mit KK möglich ist.
Nun sind wir aktuell gerade auf dem Weg zu 9000 Mitgliedern, und wenn man ein paar noch berücksichtigt, die ihren Erfolg hatten und deshalb - oder aus anderen Gründen die Facebook-Gruppe verlassen haben, sind wir auf jeden Fall auch schon längst darüber.
9000 Mitglieder x 11,3 kg = 101.700 kg = 101,7 Tonnen.
Speicherfett. Weg. Wenn sie wollen - Für immer.
Visualisiert Eure Erfolge mit etwas, das Ihr leicht verstehen könnt
Nun hatten wir ja am Wochenende ein kleines Schätzspiel, wie hoch diese letztgenannte Zahl wohl ausfallen mag, das ein Lehrstück war, wie schlecht wir eigentlich Zahlen einordnen können.
Eine Nennung war 1 Million kg.
Rückgerechnet würde das einen Durchschnitt von 111 kg bedeuten. Einen Durchschnitt.
Damit wären wohl 70% der 9000 KK-Mitglieder komplett von der Bildfläche verschwunden.
Oder jemand hätte sogar noch Material hinterher werfen müssen...
Für mich war dieses nette Schätzspiel ganz nebenbei ein eindrucksvoller Beleg, dass wir unsere Erfolge dringend mehr visualisieren sollten, da Zahlen ganz offensichlich nicht verständlich genug darstellen können, was wir da eigentlich leisten.
Wenn jemand mit 800 Gramm Abnahme aus der Woche geht dann sieht das so mickrig aus, als Zahl und einige sind dann auch ein wenig enttäuscht.
Aber Leute, es geht um SPEICHERFETT, das weg ist, dann nehmt doch mal den Gegenwert an Butter und legt das auf die Waage. Schaut Euch Eure Leistung mit etwas vergleichbarem aus Eurer Umwelt an, wenn Zahlen so wenig taugen!
Und jetzt visualisiere ich mal, welches Potential in der Zahl steckt, was wir an Speicherfett abgenommen haben, wenn 9000 Menschen konsequent KK gemacht haben:
Das hier sind 100 Tonnen.
Speicherfett. Weg. Und wenn sie wollen - für immer.
Bis später.
FANTAstisch... blödsinnig
KKWissen
Zwischen Wahrnehmung und Realität
Über die neue Fanta, die alte und warum manche Diskussionen sinnlos sind
und andere verdammt nötig
Es gibt diese Momente, in denen sich etwas in mir aufbäumt und der kleine Mann im Ohr leise flüstert: "Ruhig, Brauner, hoooo, ruuhiiig... Du hast Feierabend..."
Meine Antwort an ihn: Du hast recht, ich sollte die Klappe halten.
Es gibt bessere Gelegenheiten...
So zum Beispiel geschehen vor zwei Tagen, als ich unfreiwillig der Diskussion von zwei Eltern folgte, die sich über den Wunsch ihres Kindes stritten, das gerne eine Cola wollte.
Der Vater meinte "Klar, wieso nicht". Die Mutter war vehement dagegen.
Das Kind solle etwas gesünderes, vernünftigeres trinken, und Cola sei das sicher nicht.
Sie bestellte - eine Fanta...
Fanta ist orange, erinnert an Orangensaft und scheint offensichtlich deshalb gesünder. Vermutlich ist es diese Wahrnehmung, die die seltsame Logik begleitet, mit Fanta etwas Gutes fürs Kind zu tun. Tatsächlich ist beides falsch. Gesünder sind weder Fanta - noch Orangensaft.
Zeit für einen kleinen Faktencheck...
Eine handelsübliche Coca Cola hat auf einen Liter 106 Gramm Zucker, das ist über der vierfache Tagesbedarf für einen Erwachsenen, den die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt.
Bezogen auf ein Schulkind liegen wir über das sechsfache darüber und bei Kindern zwischen dem 4. und 8. Lebensjahr übersteigt das das achtfache.
Auf ein Cola-Glas 0,33 bezogen heisst das für die Jugendlichen also doppelt drüber
und die Lütten 4-8jährigen liegen mit dem unschuldig-braunen Nass mit einem einzelnen Glas dann satt beim 2,5 fachen ihrer Tagesobergrenze.
Nochmal: Wir reden von einem Glas!
Anders gesagt: hat z.B. ein Zwölfjähriger seinen Megadurst mit einem halben Glas Cola gestillt, dürfte er den Rest des Tages eigentlich nichts mehr zu sich nehmen, das auch nur annähernd zugesetzten Zucker zugefügt hat.
Und - um das glasklar zu stellen:
Diese Grenze bedeutet nicht, dass man bei Einhaltung oder knapp darunter gesund lebt. Nein - sie bedeutet, dass jedes darüber mit dem Risiko einer Zunahme und den damit einhergehenden gesundheitlichen Problemen verbunden ist.
Und jetzt schauen wir uns doch mal eben die Fanta im Vergleich dazu an:
Fanta Orange hat einen Zuckergehalt von 91 Gramm auf den Liter. Das ist tatsächlich ein bisschen weniger. Aber wie sich das nun wieder im Verhältnis zu den Kindern verhält zeigt doch klar, dass die Fanta in der Realität mit Sicherheit nicht das bessere Getränk ist.
Denn trinkt ein Jugendlicher EIN GLAS, ist er auch damit schon beim 1,6 fachen des Tagessolls, und das kleine Mädchen aus der Begegnung oben, die ganz sicher zwischen 4 und 8 Jahren als war freut sich über das 2,2fache ihres Tagesbedarfs (statt dem 2,5fachen).
Und damit kommen wir zur Frage:
Wo bitteschön ist das tatsächlich ein echter Gewinn?
Ich habe den Eltern (und Euch) mal eine kleine Tabelle vorbereitet, mit ein paar anderen Getränken, damit die Illusion der Wirklichkeit weichen darf.
Ein blödsinniger Shitstorm - die neue Fanta Klassik:
Ich weiss nicht, ob Euch das auch schon erreicht hat, aber Fanta hat die alte schnuckelige Ringflasche momentan als Fanta klassik wieder im Angebot. Ich sah die Flasche während der Recherchen zu diesem Beitrag und hab sofort tiefe nostalgische Gefühle bekommen. Jaaaaa, die gab's bei mir früher auch. Im Schwimmbad, oder ab und zu wenn wir mal mit Opa im Restaurant waren... Hachz.
Vielen wissen gar nicht so genau über die Geschichte von Fanta Bescheid, und so ganz in die Tiefe will ich auch nicht darauf eingehen, Ihr könnt das hier selbst nachlesen.
Aber die Kurzform: Fanta war das Coca-Cola-Ersatzprodukt im zweiten Weltkrieg für Deutschland, weil es nicht mehr genug Rohstoffe gab. Geboren aus der Not.
Und - wenn ihr mich fragt war das dunkelbraune Blubber-Getränk des Feindes wohl auch nicht besonders arisch...
Nun gibt es brandaktuell einen Shitstorm im Internet, weil die Coca-Cola Deutschland in einem Werbespot für die Fanta Klassik die Flasche gezeigt hat, deren 75 Geburtstag feiert und an die "guten alten Zeiten" erinnert.
Irgendjemand wusste wohl um die Fanta-Geschichte und schon entbrennt ein Streit, wie gut die alten Nazi-Zeiten wohl genannt werden dürfen. Skandal....!
Reflexartig, wie immer...
Mir persönlich geht diese Diskussion am eigentlichen Skandal leider vollkommen vorbei. Und der verbirgt sich neben dem Täusch-Dich-Aufdruck "weniger süss" in der Zutatenliste der Fanta Klassik:
Wasser, Zucker, Molkenerzeugnis(30%)(enthält Milch), Orangensaft aus Orangensaftkonzentrat, Zitronensaft aus Zitronensaftkonzentrat, Kohlensäure, Apfelextrakt, Säuerungsmittel Citronensäure, natürliches Aroma, Antioxidationsmittel Ascorbinsäure, Stabilisator Guarkenmehl
Hab ich nicht erst vor ein paar Tagen in einem Blogbericht vorausgesagt, dass wir Molke wegen der neuen Verfügbarkeit wieder in mehr Getränken sehen werden. Bitteschön. So schnell kann's gehen, mit einem Beispiel...
Es ist nicht nur der Umstand, dass die Kleine von den beiden Streiteeltern sowohl mit einem Glas als auch mit dem Inhalt der 250ml Sonderflasche schon über das Zucker-Tagessoll katapultiert wird, sondern dass man jetzt auch noch die Molke dazu packt.
Wer verstehen will, wieso ich das als einen Aufreger empfinde, der kann hier mal eben schnell nachlesen, wieso das aller Wahrscheinlichkeit den Diabetes Typ II noch wesentlich wahrscheinlicher macht als der Zuckergehalt ohnehin schon alleine, bei regelmässigem Verzehr.
Was Eltern tun
Die Reaktionen von Eltern auf solche Tatsachen sind meistens irgendwo zwischen
"Ach, das bisschen Babyspeck", "Mir hat das auch nie geschadet", und mein Favoritensatz von allen "Man kann den Kindern doch nicht die Kindheit nehmen..." auf der einen Seite und Schuldgefühlen, weil sie es nicht besser wussten - auf der anderen Seite.
Den ersten kann ich nur sagen:
Man kann kaum fataler irren. Die Prägung aus Süss ist in den ersten Jahren besonders stark (ganz besonders übrigens in den ersten 1000 Tagen), und wer hier nicht Obacht gibt legt den Grundstein für die nächste Adipositas-Karriere.
Und das "Mir hat das auch nie geschadet" aus dem Mund einer Mutter, die bei uns mit einiger Energie versucht, ihre Kilos zu verlieren zeigt, dass sie den Ursprung ihres eigenen Gewichts-Problems noch nicht im ganzen Umfang erfasst hat.
Von der anderen Seite mit den Schuldgefühlen werde ich meistens dann gefragt, was ich denn als einen sinnvollen Umgang mit diesem Thema zu Kindern ansehen würde.
Was Eltern tun könnten
Ich würde das so zusammenfassen:
Die Obergrenze der WHO ist auf der Basis einiger grösserer Untersuchungen festgesetzt worden, die mir kaum Zweifel lassen, dass man sie ernst nehmen sollte.
Die Gegenseite der Medaille ist aber, dass ein Totalverbot mit extrem grosser Wahrscheinlichkeit dafür sorgt, dass man aus dem Kind das macht, was ich einen Taschengeld-Rebellen nenne. Das, was es nicht zuhaus bekommt, wird dann mit dem Taschengeld besorgt, wenn keiner zuschaut. Oder man holt es sich beim Nachbarskind, falls das Taschengeld nicht reicht. Das heisst, man gibt als Eltern die Kontrolle die man wünscht ganz im Gegenteil dadurch vollkommen aus der Hand, wenn man stumpf verbietet.
Nun arbeite ich aber schon einge ganze Weile auch mit Müttern zusammen, die nach einigen Unterhaltungen das Zuckerthema für ihre Kinder sehr gut in den Griff bekommen haben.
Und das ging so: Kinder verstehen sehr viel mehr und auch sehr viel früher, als man teilweise denkt, wenn man ihnen Dinge erklärt. Und vorlebt. Nachdem die Mütter ihren Kindern erklärt haben, warum süss zwar gut schmeckt aber nicht wirklich gesund ist und das immer mal wieder wiederholt hatten kam es seitens der Kinder zu Aussagen wie "Danke schön, ich nehme das mit, wir essen nur Samstags süss" auf ein Geschenk hin oder "Mama, schau mal die haben eine ganze Kiste Cola, das ist total ungesund!" -
Von allen Varianten, die ich im sinnvollen Umgang mit Kindern und Zucker gesehen habe, scheint mir das tatsächlich die erfolgreichste zu sein. Beibringen und Beispiel sein.
Zum guten Schluss
Auf der Tabelle steht auch das Verhältnis für die Erwachsenen mit drauf.
Es mag dem einen oder anderen Nicht-Kind womöglich ein Lichtlein aufgehen...
Bis später
Weiterführende Links:
Download Tabelle Zuckergehalt Getränkeauswahl
Zwischen Wahrnehmung und Realität
Über die neue Fanta, die alte und warum manche Diskussionen sinnlos sind
und andere verdammt nötig
Es gibt diese Momente, in denen sich etwas in mir aufbäumt und der kleine Mann im Ohr leise flüstert: "Ruhig, Brauner, hoooo, ruuhiiig... Du hast Feierabend..."
Meine Antwort an ihn: Du hast recht, ich sollte die Klappe halten.
Es gibt bessere Gelegenheiten...
So zum Beispiel geschehen vor zwei Tagen, als ich unfreiwillig der Diskussion von zwei Eltern folgte, die sich über den Wunsch ihres Kindes stritten, das gerne eine Cola wollte.
Der Vater meinte "Klar, wieso nicht". Die Mutter war vehement dagegen.
Das Kind solle etwas gesünderes, vernünftigeres trinken, und Cola sei das sicher nicht.
Sie bestellte - eine Fanta...
Fanta ist orange, erinnert an Orangensaft und scheint offensichtlich deshalb gesünder. Vermutlich ist es diese Wahrnehmung, die die seltsame Logik begleitet, mit Fanta etwas Gutes fürs Kind zu tun. Tatsächlich ist beides falsch. Gesünder sind weder Fanta - noch Orangensaft.
Zeit für einen kleinen Faktencheck...
Eine handelsübliche Coca Cola hat auf einen Liter 106 Gramm Zucker, das ist über der vierfache Tagesbedarf für einen Erwachsenen, den die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt.
Bezogen auf ein Schulkind liegen wir über das sechsfache darüber und bei Kindern zwischen dem 4. und 8. Lebensjahr übersteigt das das achtfache.
Auf ein Cola-Glas 0,33 bezogen heisst das für die Jugendlichen also doppelt drüber
und die Lütten 4-8jährigen liegen mit dem unschuldig-braunen Nass mit einem einzelnen Glas dann satt beim 2,5 fachen ihrer Tagesobergrenze.
Nochmal: Wir reden von einem Glas!
Anders gesagt: hat z.B. ein Zwölfjähriger seinen Megadurst mit einem halben Glas Cola gestillt, dürfte er den Rest des Tages eigentlich nichts mehr zu sich nehmen, das auch nur annähernd zugesetzten Zucker zugefügt hat.
Und - um das glasklar zu stellen:
Diese Grenze bedeutet nicht, dass man bei Einhaltung oder knapp darunter gesund lebt. Nein - sie bedeutet, dass jedes darüber mit dem Risiko einer Zunahme und den damit einhergehenden gesundheitlichen Problemen verbunden ist.
Und jetzt schauen wir uns doch mal eben die Fanta im Vergleich dazu an:
Fanta Orange hat einen Zuckergehalt von 91 Gramm auf den Liter. Das ist tatsächlich ein bisschen weniger. Aber wie sich das nun wieder im Verhältnis zu den Kindern verhält zeigt doch klar, dass die Fanta in der Realität mit Sicherheit nicht das bessere Getränk ist.
Denn trinkt ein Jugendlicher EIN GLAS, ist er auch damit schon beim 1,6 fachen des Tagessolls, und das kleine Mädchen aus der Begegnung oben, die ganz sicher zwischen 4 und 8 Jahren als war freut sich über das 2,2fache ihres Tagesbedarfs (statt dem 2,5fachen).
Und damit kommen wir zur Frage:
Wo bitteschön ist das tatsächlich ein echter Gewinn?
Ich habe den Eltern (und Euch) mal eine kleine Tabelle vorbereitet, mit ein paar anderen Getränken, damit die Illusion der Wirklichkeit weichen darf.
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| Mobilnutzern empfehle ich den Download der PDF für bessere Lesbarkeit (Link ganz unten) |
Ein blödsinniger Shitstorm - die neue Fanta Klassik:
Ich weiss nicht, ob Euch das auch schon erreicht hat, aber Fanta hat die alte schnuckelige Ringflasche momentan als Fanta klassik wieder im Angebot. Ich sah die Flasche während der Recherchen zu diesem Beitrag und hab sofort tiefe nostalgische Gefühle bekommen. Jaaaaa, die gab's bei mir früher auch. Im Schwimmbad, oder ab und zu wenn wir mal mit Opa im Restaurant waren... Hachz.
Vielen wissen gar nicht so genau über die Geschichte von Fanta Bescheid, und so ganz in die Tiefe will ich auch nicht darauf eingehen, Ihr könnt das hier selbst nachlesen.
Aber die Kurzform: Fanta war das Coca-Cola-Ersatzprodukt im zweiten Weltkrieg für Deutschland, weil es nicht mehr genug Rohstoffe gab. Geboren aus der Not.
Und - wenn ihr mich fragt war das dunkelbraune Blubber-Getränk des Feindes wohl auch nicht besonders arisch...
Nun gibt es brandaktuell einen Shitstorm im Internet, weil die Coca-Cola Deutschland in einem Werbespot für die Fanta Klassik die Flasche gezeigt hat, deren 75 Geburtstag feiert und an die "guten alten Zeiten" erinnert.
Irgendjemand wusste wohl um die Fanta-Geschichte und schon entbrennt ein Streit, wie gut die alten Nazi-Zeiten wohl genannt werden dürfen. Skandal....!
Reflexartig, wie immer...
Mir persönlich geht diese Diskussion am eigentlichen Skandal leider vollkommen vorbei. Und der verbirgt sich neben dem Täusch-Dich-Aufdruck "weniger süss" in der Zutatenliste der Fanta Klassik:
Wasser, Zucker, Molkenerzeugnis(30%)(enthält Milch), Orangensaft aus Orangensaftkonzentrat, Zitronensaft aus Zitronensaftkonzentrat, Kohlensäure, Apfelextrakt, Säuerungsmittel Citronensäure, natürliches Aroma, Antioxidationsmittel Ascorbinsäure, Stabilisator Guarkenmehl
Hab ich nicht erst vor ein paar Tagen in einem Blogbericht vorausgesagt, dass wir Molke wegen der neuen Verfügbarkeit wieder in mehr Getränken sehen werden. Bitteschön. So schnell kann's gehen, mit einem Beispiel...
Es ist nicht nur der Umstand, dass die Kleine von den beiden Streiteeltern sowohl mit einem Glas als auch mit dem Inhalt der 250ml Sonderflasche schon über das Zucker-Tagessoll katapultiert wird, sondern dass man jetzt auch noch die Molke dazu packt.
Wer verstehen will, wieso ich das als einen Aufreger empfinde, der kann hier mal eben schnell nachlesen, wieso das aller Wahrscheinlichkeit den Diabetes Typ II noch wesentlich wahrscheinlicher macht als der Zuckergehalt ohnehin schon alleine, bei regelmässigem Verzehr.
Was Eltern tun
Die Reaktionen von Eltern auf solche Tatsachen sind meistens irgendwo zwischen
"Ach, das bisschen Babyspeck", "Mir hat das auch nie geschadet", und mein Favoritensatz von allen "Man kann den Kindern doch nicht die Kindheit nehmen..." auf der einen Seite und Schuldgefühlen, weil sie es nicht besser wussten - auf der anderen Seite.
Den ersten kann ich nur sagen:
Man kann kaum fataler irren. Die Prägung aus Süss ist in den ersten Jahren besonders stark (ganz besonders übrigens in den ersten 1000 Tagen), und wer hier nicht Obacht gibt legt den Grundstein für die nächste Adipositas-Karriere.
Und das "Mir hat das auch nie geschadet" aus dem Mund einer Mutter, die bei uns mit einiger Energie versucht, ihre Kilos zu verlieren zeigt, dass sie den Ursprung ihres eigenen Gewichts-Problems noch nicht im ganzen Umfang erfasst hat.
Von der anderen Seite mit den Schuldgefühlen werde ich meistens dann gefragt, was ich denn als einen sinnvollen Umgang mit diesem Thema zu Kindern ansehen würde.
Was Eltern tun könnten
Ich würde das so zusammenfassen:
Die Obergrenze der WHO ist auf der Basis einiger grösserer Untersuchungen festgesetzt worden, die mir kaum Zweifel lassen, dass man sie ernst nehmen sollte.
Die Gegenseite der Medaille ist aber, dass ein Totalverbot mit extrem grosser Wahrscheinlichkeit dafür sorgt, dass man aus dem Kind das macht, was ich einen Taschengeld-Rebellen nenne. Das, was es nicht zuhaus bekommt, wird dann mit dem Taschengeld besorgt, wenn keiner zuschaut. Oder man holt es sich beim Nachbarskind, falls das Taschengeld nicht reicht. Das heisst, man gibt als Eltern die Kontrolle die man wünscht ganz im Gegenteil dadurch vollkommen aus der Hand, wenn man stumpf verbietet.
Nun arbeite ich aber schon einge ganze Weile auch mit Müttern zusammen, die nach einigen Unterhaltungen das Zuckerthema für ihre Kinder sehr gut in den Griff bekommen haben.
Und das ging so: Kinder verstehen sehr viel mehr und auch sehr viel früher, als man teilweise denkt, wenn man ihnen Dinge erklärt. Und vorlebt. Nachdem die Mütter ihren Kindern erklärt haben, warum süss zwar gut schmeckt aber nicht wirklich gesund ist und das immer mal wieder wiederholt hatten kam es seitens der Kinder zu Aussagen wie "Danke schön, ich nehme das mit, wir essen nur Samstags süss" auf ein Geschenk hin oder "Mama, schau mal die haben eine ganze Kiste Cola, das ist total ungesund!" -
Von allen Varianten, die ich im sinnvollen Umgang mit Kindern und Zucker gesehen habe, scheint mir das tatsächlich die erfolgreichste zu sein. Beibringen und Beispiel sein.
Zum guten Schluss
Auf der Tabelle steht auch das Verhältnis für die Erwachsenen mit drauf.
Es mag dem einen oder anderen Nicht-Kind womöglich ein Lichtlein aufgehen...
Bis später
Weiterführende Links:
Download Tabelle Zuckergehalt Getränkeauswahl
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