Sonntag, 24. November 2013

Essen und Kulturen: Das wahre Märchen vom Blauen Mumpfelstielz

Wisst Ihr, was mir aufgefallen ist?
Es gibt ja unzählige Studien die sich mehr oder weniger direkt mit dem Thema
"Auswirkungen des Essens auf die Gesellschaft" beschäftigen.


Einige davon haben einen immensen Einfluss auf daraus resultierende Empfehlungen, besonders schlimm sind die, die einfach fehlerhaft waren und trotzdem übernommen wurden.
Aber eines haben fast alle gemeinsam: Sie finden innerhalb von Ländergrenzen statt.

Die Ergebnisse, die da ausgewertet werden sind immer die von einem Staat, manchmal werden auch ein paar Staaten zusammengefügt und dann miteinander verglichen.

Aber ist Essen nicht eher eine Frage der Kultur und der Tradition? 

Wenn ich so an meine Urlaube zurück denke, gab es in der Türkei morgens zum Frühstück Tomaten, Gurken und Oliven, in Costa Rica Reis,  Bohnen und Kochbananen. In Deutschland gibt es Brot. Mit Nutella. Und Corn Flakes. Falls überhaupt gefrühstückt wird. In Asien essen sie Reis. Wenn man nun die jeweiligen Landsleute fragt, ob sie ihr Frühstück gegen eines der anderen dauerhaft tauschen wollten erntet man mit ziemlicher Sicherheit Kopfschütteln.

Sind nicht viel mehr die kulturellen Grenzen die, die einen Einfluss auf die Auswirkungen haben als die Ländergrenzen? Und - kann man das mit Ländergrenzen heutzutage überhaupt noch auseinander halten, wie die Kulturen mehr und mehr zusammen wachsen oder durcheinander gewirbelt werden?

Wenn ich so meinen Bekanntenkreis heranziehe und so überlege, wie die sich ernähren, dann gibt es beim Iraner noch immer das Essen, das seine Mama ihm beigebracht hat, der Italiener isst seine Pasta und die Türken, mit denen ich befreundet bin essen noch immer am Liebsten türkisch.Und die meisten Deutschen sind zu gestresst zu kochen und machen sich ne Tüte oder nen Hochglanz-Karton von Morr oder Knaggi in der Mikrowelle schnellschnell warm.

Was passiert denn aber nun auf der anderen Seite?
Wenn die medizinischen Daten ausgewertet werden?

Krebsraten, Übergewicht, Demenz... Da schaut niemand hin, was die Menschen regelmässig essen. Da werden in den Statistiken wild alle (Ess-)Kulturen miteinander vermischt.

Wie kann also eine Ländergrenze ein vernünftiges Ergebnis liefern? 

Ich mach mal ein fiktives Beispiel mit kleinen Zahlen...


(C) Fotograf: Maxim Bototnikov


Das wahre Märchen vom blauen Mumpfelstielz

Angenommen wir haben ein Land mit 10.000 Einwohnern. 
3.000 davon essen aus religiösen oder anderen traditioniellen Gründen keinen "Blauen Mumpfelstielz". 

Die anderen 7.000 holen den Mumpfelstielz aber täglich aus dem Kühlschrank und bitte auch immer recht schön viel davon. Leider macht der blaue Mumpfelstielz bei übermässigem Konsumieren blaue Punkte auf die Haut, was nach einer Weile dann doch irgendwann bemerkt wird.

Die erste Reaktion der Mumpfelstielz-Fabriken ist naturgemäss: 

"Das ist irgendwas anderes, aber sicher nicht unser Mumpfelstielz."

Klar, sonst könnten sie zu machen. Jetzt gibt es aber einige Bürger, die mit den blauen Punkten nicht klar kommen, und als dann die ersten Babies schon mit blauen Punkten auf die Welt kommen, fassen sie sich ein Herz und bitten ihre Regierung, etwas dagegen zu tun.

So kurios das klingen mag, in einem solchen Fall passiert dann IMMER Folgendes:
Die Regierung ordnet eine Untersuchung an, und fragt in diesem Fall quasi vollautomatisch die Mumpfelstielz-Fabrik: "Hey, da fragt einer ob Mumpfelstielz und blaue Punkte...?"
Klar, dass man die fragt, wer hat auch mehr Ahnung als eine Mumpfelstielz-Fabrik zum Thema Mumpfelstielz? Aber ob die Antwort so unbefangen ausfällt? Schauen wir mal:


Die Mumpfelstielz-Fabrik antwortet professionell und gekonnt zurück:
"Quatsch, das ist nicht so. Wir haben das auch schon gehört, das ist nicht bewiesen."
Und fügt einen etwas über 10.000seitigen Aufsatz hinzu, gespickt mit ganz vielen Fachbegriffen, den die Regierung gar nicht lesen kann. Die beschränken sich daher lieber auf das Wort "Quatsch" und vielleicht noch die Zusammenfassung der 10.000 Seiten, in der steht, der Himmel sei ja auch blau vermutlich käme es von dem.

Nun antwortet die Regierung dem Bürger zurück:
"Hallo, danke für Deine Anfrage, wir haben uns darum gekümmert, das ist Quatsch, Mumpfelstielz ist ungefährlich, guten Appetit."

Der Bürger fühlt sich zwar immer noch komisch, zumal die blauen Punkte langsam beginnen, Beulen auszubilden, einen grünen Rand zu bekommen, zu nässen und tierisch zu jucken...
I(s)st aber natürlich beruhigt, denn wer anders als die Regierung ist berufen, ihm zu sagen, wie gesund essen ist?


Der Mumpfelstielz-Fabrik-Verband bleibt aber nicht untätig:
Er beauftragt eine PR-Firma sich darum zu kümmern. Verschiedene Strategien werden gefahren. Erstens kommen wieder mehr Mumpfelstielz-Spots im Fernsehen, in denen die Wichtigkeit von Vitamin M, das Mumpfelstielz enthält nochmal eindringlich erklärt wird. Und lauter glückliche Menschen mit normaler Haut Mumpfelstielz essen. Und weil im Internet erste Berichte auftauchen, dass sich Menschen Sorgen machen, wegen der Punkte werden ein paar Meldungen verbreitet, dass Menschen ohne Vitamin M ja gar nicht leben könnten. Und es sei ja nichts bewiesen.

Und die Wissenschaftler, die darüber besorgt schreiben werden diskreditiert und in Frage gestellt.

Erst als dann die Tochter des Ministers für Essen und anderen Kram ebenfalls erkrankt, fragt man mal jemand Unabhängigen. Natürlich nicht die bereits Diskreditierten, die sind ja diskreditiert, aber man findet dann doch jemand, der sein Geld nicht irgendwie mit Mumpfelstielz verdient - zumindest nicht offensichtlich. 

Er hat zwar nicht so viel Ahnung, wie die Diskreditierten, die sich schon lange damit beschäftigt haben, nein man nimmt jemand, der sich mit der Erforschung des "Balztanzes der grünen Mumbären" einen guten Namen gemacht hat. Denn Mumbären laufen gelegentlich an Mumpfelbüschen vorbei und fangen auch mit Mum an.
Plausibel.


Und er ist Professor. Nennen wir ihn Professor K. 
Weil Professor K keine Ahnung von Mumpfelstielz hat aber für die Beantwortung der Frage "Macht Mumpfelstielz blaue Punkte auf der Haut?" ein recht gutes Geld verdient, beginnt er mit ausgiebigen Forschungen. 

Erste Ergebnisse belegen schon recht eindeutig, dass - wenn man Mumpfelstielz weglässt - keine weiteren blauen Punkte dazu kommen, und der Juckreiz deutlich abklingt. Ausserdem entdeckt man nach einer Weile, dass Menschen mit blauen Punkten öfters Herzinfarkte bekommen, und - als man sie aufmacht - sind auf dem Herz blaue Punkte. Das Ergebnis ist natürlich beunruhigend, wird aber unter Verschluss gehalten, denn erstens ist ja nicht bewiesen, dass es der Mumpfelstielz war, zweitens hat der Professor ja auch Verantwortung für seine Angestellten. Er forscht also lieber noch ein bisschen weiter...
Besonders geeignet zur Sicherung der Arbeitsplätze seiner Angestellten sind Studien, die länger dauern.
Langzeitstudien heissen die... 


Also macht man sich behände ans Werk, nicht ohne einen Zwischenbericht zu schicken, dass es zwar tendenziell und möglicherweise einen Zusammenhang gibt, aber man erst mal sehen müsse...

Währenddessen gehen die Kosten für die Krankenkassen spürbar in die Höhe.
Die Pharmaindustrie freut sich über den neuen Umsatz ihrer ehemaligen Nischenprodukte "Juckreizmittel" "Blutverdünner" und "Hautbleicher". Ärzte werden geschult, was sie den Blau-Punktlern zu geben haben.
Und bekommen schöne Geschenke oder tolle Fortbildungen an Orten, wo andere Urlaub machen würden bezahlt, wenn sie das Produkt "PrurironX Forte 2500" statt eines anderen verschreiben. Das ist zwar etwas teurer, aber schon wegen des höheren Preises besser, und irgendwoher müssen die Fortbildungen ja bezahlt werden, und wer ist denn besser dazu berufen, das Tagungshotel in Florida zu bezahlen als die Krankenkassen...?


Die blauen Punkte verursachen bei den Betroffenen mehr und mehr psychologische Probleme, sie fühlen sich nicht wohl in ihrer blauen, juckenden Haut. Arbeitgeber bemerken, dass Menschen mit blauen Punkten nicht so effizient arbeiten und stellen keine neuen mehr davon ein. Die Regierung erwägt als Massnahme die Einführung einer "Pflichtblau-Quote" in den Unternehmen.

Professor K und sein Team, das zwischenzeitlich aus noch mehr Angestellten besteht macht gute Fortschritte. Ein Zusammenhang ist eigentlich nicht mehr von der Hand zu weisen, auch wenn EINES immer noch komisch ist. Von den 10.000 sind zwischenzeitlich 3.500 erkrankt. Eine Quote von 35%.
Durchaus ernst zu nehmen. Aber das passt nicht mit den anderen Zahlen zusammen... Die dazu passenden Kennzahlen liegen alle bei 50%... Komisch...

Dummerweise ruft niemand dazwischen: "Hey, Proff, ist Dir schon mal aufgefallen, dass die 3.000, die aus ihrer Tradition heraus gar keinen Mumpfelstielz essen NULL Erkrankungen haben?"

Denn sonst würde ihm auffallen, dass die Quote sogar noch viel schlimmer ist. Denn von den 7.000, die tatsächlich regelmässig Mumpfelstielz essen ist bereits die Hälfte erkrankt, also 50%, wenn man die 3.500 gegenrechnet. Das Bild ist also viel schlimmer und passt sehr wohl zu den anderen Kennzahlen.

(Kleine Anmerkung: Würde das doch jemand dazwischen rufen, käme bestimmt jemand auf die Idee zu sagen: "Klar, sind die Gene von den 3.000, die sind ja anders als wir." 

Alle sind beruhigt und niemandem fällt auf, dass Religion und Tradition nur sehr, sehr wenig mit Genen zu tun hat...)

Während Professor K und sein Institut (ja, zwischenzeitlich Institut, man musste ja die Gelder sinnvoll...) dem Rätsel mit den 35% und den 50% noch auf den Grund geht, entwickelt die Industrie neue Produkte.
Hautcreme, die blaue Punkte besonders zuverlässig überdeckt, die Mode verändert sich, Gesichts-Schleier sind wieder In und sexy und die Elektronik-Industrie entwickelt Kratz-Roboter, die den Juckreiz nicht nur lindern, sondern auch gleich noch was gegen das Nässen unternehmen.

Der Mumpfelstielz-Fabrik-Verband meldet sensationelle Umsätze. Mit der Nebenbei-Erkenntnis des K-Instituts, dass der blaue Farbstoff in Mumpfelstielz auch noch süchtig macht hat das natürlich nichts zu tun.

Man geht vielmehr davon aus, dass es die neuen Produkte sind. Denn weil sich mehr und mehr Pöbel da draussen zusammen rottet, der Mumpfelstielz lieber weglässt kam man auf die geniale Idee, Produkte auf den Markt zu bringen, in denen einfach weniger "Blau" drin ist. Und die entwickeln sich langsam zum Renner, denn sie beruhigen zumindest das Gewissen der Unentschlossenen und derer, die morgens im Spiegel schon erste Blauschatten entdeckt haben.

Die Krankenkassen brauchen mehr Geld, denn das neue Verfahren, mit dem zumindest die Herzinfarkt-Rate reduziert werden konnte, ist verdammt teuer. Wegen der Entwicklungskosten. Die Regierung beschliesst, die Beiträge anzuheben, schützt aber die Arbeitsplätze damit, dass die Arbeitnehmer den Mehrbetrag alleine zu tragen haben. Der Arbeitsmarkt ist übrigens in der Zeit viel entspannter geworden, denn diejenigen, die aufgrund ihrer psychologischen Probleme momentan in ihrer Blau-Pause sind werden ja nicht mitgezählt bei der Arbeitslosenquote. Eine echte Errungenschaft der Regierung.

Professor K hört in seinem Cermedes 5000SL  auf dem Weg zum Golfplatz die beunruhigende Nachricht im Radio, dass der Minister für Essen und anderen Kram aus persönlichen Gründen zurückgetreten ist, er käme mit dem Tod seiner Tochter nicht klar. Der sozialen Verantwortung für seinen Stab bewusst fährt K kurz an den Strassenrand und fragt besorgt im Ministerium nach, wer denn als Nachfolger gehandelt wird.
Seinen Stab weisst er an, dringend ein weiteres Zwischenergebnis zu schicken, das klar stellt, ein Durchbruch stünde kurz bevor, Untersuchungen an Ratten hätten erstaunliche Erkenntnisse gezeigt. Seinen Assistenten weist er an, Ratten zu kaufen. Weitere Monate ziehen ins Land.

Die Bevölkerung beginnt sich langsam an den Zustand zu gewöhnen, da zwischenzeitlich mehr als 60% der Menschen blaue Punkte haben ist blau normal. In Talkshows berichten die Blauen, wie sie mit ihrem Schicksal zurecht kommen, und eine ist dabei, die sagt sogar, sie fühle sich wohl damit und lache über die Lästerer. TV-Shopping-Kanäle verkaufen blauen Lidschatten für die Damen, der die Punkte besser unterstreicht und Funktionsunterwäsche, die den Juckreiz durch speziell kratzende Fasern dauerhaft im Zaum hält und mit der Spannkraft die Beulen dezent in die Haut drückt.

Die Ratten in den K-Laboratories sterben mit blauen Zungen der Reihe nach weg. Das Ergebnis wird veröffentlicht, es ist kaum 10 Minuten in der Presse, da kommen von irgendwoher vorgedruckte Gegendarstellungen mit dem Hinweis, Ratten seien ja keine Menschen, das könne man nicht übertragen.
Niemand kommt auf die Idee den Umstand zu hinterfragen, dass die Freigabe für Mumpfelblau ja eigentlich auf der Basis von Studien mit Ratten erfolgt ist und wieso das damals noch ausreichte als Test und heute nicht mehr.

Der Mumpfelstielz-Konzern-Verband schliesst eine Allianz mit den Zulieferern, gründet ein Forschungsinstitut für Gesunde Ernährung und mietet ein Büro direkt gegenüber dem Ministerium für Essen und anderen Kram.
Die Mitarbeiter dort teilen sich eine Kantine mit den Angestellten des Ministeriums. Gleichzeitig beschliesst die Allianz neue Grenzwerte für Mumpfelblau und druckt die fantasievollen Zahlen auf ihre eigenen Produkte.
Dass die Zahlen etwas über den Werten liegen, die die Bevölkerung zwischenzeitlich gewohnt ist, ist selbstverständlich.... ...... reiner Zufall.


Professor K's Nichte stirbt mit blauer Zunge. Nach der Trauerzeit beschliesst K, das wieder selbst in die Hand zu nehmen, so könne das ja nicht weiter gehen. Sein erster - nun wirklich fundierter - Bericht zur Langzeitstudie würde ausreichen, Mumpfelblau sofort zu verbieten.
Aber er verschwindet aus unerfindlichen Gründen in der Poststelle des Ministeriums.
Die verdächtige Angestellte lässt sich von ihrem Freund aus dem Büro gegenüber mit einem Heiratsantrag trösten. K bleibt beharrlich und schickt seine Ergebnisse erneut, zusätzlich aber an die Presse und veröffentlicht sie in internationalen Publikationsorganen. Ein lautes Zeter und Mordio kommt als Echo, vor allem die Kollegen aus dem Allianz-Institut für Gesunde Ernährung GmbH zweifeln laut an der Echtheit der Studien und ob da alles mit rechten Dingen zugeht.
Das Ministerium für Essen und anderen Kram sagt eingehende Prüfung zu und beruft eine "Mumpfelblau"-Kommission. Der Vorsitzende ist ein ehemaliger Mitarbeiter der renommierten "Allianz für gesunde Ernährung GmbH und Co. KG."

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann diskutieren sie noch heute...





In all dem Trubel sitzt ein Märchenschreiber still in seinem Büro und verlässt sich auf seinen Verstand. Und auch, wenn er keine Diplome und keinen Titel hat, der ihn dazu legitimieren würde, hat er vielleicht ein klein bisschen Recht, wenn er sagt, dass die Beobachtungen doch vollkommen ausreichen, und dass die Zauderei und Warterei auf irgendwelche Beweise nichts weiter bringt als weitere Blauzungen-Tote, die sowas von unnötig sind.

Und er lehnt sich zufrieden zurück, als er im QuickChecker bei Mumpfelstielz und Mumpfelblau einen Haken setzt bei "nicht erlaubt."



Bis später.




Kommentare:

Monika Tillert hat gesagt…

Guten Morgen

Sehr, sehr gut!

Als ich die Androhung eines "Lang-Text-Posts" las, habe ich gezögert, aber nun hätte ich gerne mehr davon.
Die "vermärchlichung" dieser ernsten -für uns unabänderbaren, weil ja von denen da oben abgesegneten- Situation zeigt mir sehr anschaulich einmal mehr, wie ich täglich verarscht werde, besser: mich verarschen lasse.
Leider hat jeder dies Märchen in seinem Kopf festgesetzt, lässt es aber zumeist erst raus, wenn es in irgendeiner persönlichen Lage zutreffend wird. Ich gehöre dazu!
Wünsche allen, das sie früh genug aufwachen und einen schönen Sonntag

Anonym hat gesagt…

Toll geschrieben. Und wahr.

jeygo_xx hat gesagt…

Als ich das Wort Mumpfelstilz las, dachte ich noch: Wie phantasielos, pff..Das Gegenteil ist der Fall. Du hast eine Thematik aufgegriffen und derart realistisch wiedergegeben, dass mir Angst und Bange wurde. Ich las und las, wünschte mir ein Happy End...nix...maldurchdiezähnefeif und anerkennenddendauemnheb...SUPER!!
Als ehemalige Pharmareferentin mit Festanstellung beim Land, weiß ich wovon du schreibst. Das Schlimmste ist die Ignoranz der Menschen. Sowohl derer die betroffen sind, als auch die Verursacher. Meine Freude über erwachte Menschen ist immer riesig-du gehörst dazu.
Weiter so!!!

ilo hat gesagt…

Puh! Harter Tobak! Der Artikel ist mir erst heute in die Finger gefallen, aber mit deiner Erlaubnis werde ich ihn an alle meine Freundinnen und Freunde verteilen. Dieses "Märchen" ist dermaßen gut geschrieben, dass einem Angst und Bange wird. Ich finde deinen ganzen Blog richtig gut, weshalb ich mich von Anfang bis Ende durchlese. Ich bin gespannt wie es weitergeht.
Vielen lieben Dank für die viele Mühe die du dir machst.
Viele Grüße aus Hessen

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