Dienstag, 11. Februar 2014

KK und selbstgenehmigte Ausnahmen

KK-Wissen
Selbst genehmigte Ausnahmen
Welcher Typ bist Du?




KK funktioniert - ganz ohne den Zeigefinger
Denn am Ende tut Ihr es für.... Euch. Niemanden sonst.


Bisher habe ich drei Arten von selbst genehmigten Ausnahmen beobachtet und identifiziert:

- Typ 1:
Die von denen Ihr es einfach nicht besser wisst und in eine Falle tappt.

Mein Vorschlag zur Abhilfe: 
Lernt weiter dazu, bleibt nicht stehen, wendet mehr Zeit auf, die Lebensmittel zu prüfen und kennen zu lernen, vor allem verlasst Euch nicht auf Euren Wissens-Stand, wenn das Ergebnis mau bleibt. Überprüft ihn immer wieder mal. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr aus anderen Gründen ein nicht so gutes Ergebnis habt (vorausgesetzt Ihr steckt überhaupt im Übergewicht, natürlich) ist erst einmal nicht sehr gross. 

- Typ 2:
Die, bei denen Ihr genau wisst, dass sie nicht gut sind, aber aus irgendwelchen Gründen nicht darauf verzichten wollt.

Mein Vorschlag zur Abhilfe: 
Zuerst solltet Ihr einmal in Euch selbst gehen und hinterfragen, inwiefern das nicht tatsächlich einen Suchtcharakter hat. Das können Zucker sein, die hundertfach angefragten Kaugummis sein, oder immer wieder gerne auch Milchprodukte wie Joghurt, Milch oder Käse. Ich verstehe Euch. Eine Sucht ist nicht mal eben wegzuschreiben, bloss weil KK Euch erklärt, dass es nicht gut ist. Aber werdet Euch wenigstens bewusst, dass es eine Sucht ist. Ohne diesem Eingeständnis an Euch selbst werdet Ihr Nullkommanix bewegen können. Das ist wie mit den Alkoholikern. Der Ausstieg beginnt mit der Aussage: "Hallo, ich bin der John, ich bin Alkoholiker". 
Ihr könnt Sugarholiker, Käsoholiker oder Schokoholiker draus machen, aber packt das in den Kopf! Für Euch selbst, Ihr müsst es nicht mal jemandem beichten.

- Typ 3:
Oft geht das mit Typ 2 Hand in Hand... weil man sich lieber in die eigene Tasche lügt statt zu verzichten:
Ihr wollt uns nicht glauben, dass xy unvorteilhaft bei der gewünschten Abnahme ist oder denkt, dass Ihr etwas verpasst, wenn Ihr es weg lasst, nach dem altbekannten Motto "Ich kann nicht auf xy verzichten".

Mein Vorschlag zur Abhilfe: 
Leute. Bitte. Schaut Euch einmal die Ergebnisse an den Wochenenden an. Die Vorher-Nachher-Fotos. Das läuft jetzt schon seit Sommer 2012. Das KANN kein Zufall sein, oder?! Wir wissen sehr genau, wovon wir schreiben, und wir haben - nicht zuletzt durch Euch - eine Menge Erfahrung, bei dem, was wir hier tun.
Wenn Ihr Euch selbst behindert, bringt das doch nichts. Wer immer noch Süssstoff nimmt oder Zero-Produkte, wer noch immer auf das Lügen-Label "zuckerfrei" vertraut, der kommt hier tatsächlich nicht weiter - oder nur sehr langsam.

Warum ich das schreibe: 
Ich habe das schon länger beobachtet, aber gerade gibt es mal wieder einen konkreten Fall. Wir haben versucht, jemandem aus der Situation zu helfen, dass einfach nichts gehen wollte. Das ist dann besonders zeitraubend, wenn Ihr nicht aufschreibt, was Ihr esst oder schlimmer noch, wenn Ihr aus welchem Grund auch immer diese Ausnahmen verschweigt, die Ihr Euch selbst genehmigt. Und ehrlich: Eigentlich macht mich das auch ziemlich sauer, denn ich verschwende dann unnötig Zeit mit der Suche. Zeit, die woanders besser angelegt wäre. Wenn ich wenigstens schon ein paar Mitgliedern den Kopf abgerissen hätte würde ich es ja verstehen, aber ich erinnere nicht ein einziges Mal, das getan zu haben. Seid ehrlich. Zu Euch selbst, und zu mir.

Eben erreichte mich nämlich folgende Nachricht:
"Verzicht auf Würstchen + Verzicht auf Ziegenkäse + 1 Liter grüner Tee = 3kg weg"

Das Ergebnis meiner Empfehlung, Wurstwaren zu reduzieren, mir in Bezug auf unser generelles Milchprodukte-Verbot zu vertrauen und mehr zu trinken.

Bäm! Genau! So einfach kann KK sein... 
Einfach dem Konzept folgend, wie wir es für Euch aufgeschrieben haben.
Ohne die selbst genehmigten Ausnahmen...

Bis später.

1 Kommentar:

Monika Tillert hat gesagt…

Bäm!
Erwischt - *rotwerd* und ganz doll Besserung gelobe (mir selbst)
Danke :-)

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