Donnerstag, 27. September 2012

Über die Schwierigkeiten genug zu trinken und was man da tun kann...

Wiederholt habe ich nun gelesen, dass viele WBC-Teilnehmer Schwierigkeiten damit haben, die empfohlenen 3 Liter am Tag zu trinken. Und je mehr ich die Teilnehmer verglich, um so sicherer wurde ich, dass es offensichtlich einen Zusammenhang mit dem aktuellen Gewicht und der Menge zu tun hat. So waren Menschen, die unter 95 kg wogen meistens mit den 3 Litern überfordert.

Also habe ich weiter geforscht und habe für Euch hier meine Erkenntnisse zusammengetragen.

1) Die benötigte Aufnahme von Flüssigkeiten sind für den Erfolg sehr wichtig.
2) Die empfohlene Menge von 3 Litern ist zu pauschal. Sie berücksichtigt nicht, dass

3) Die tatsächlich benötigte Menge sehr wohl in den Zusammenhang mit dem Körpergewicht zu setzen ist.
4) Bei der Menge ist neben den Getränken auch die Wasseranteile in den zugeführten Lebensmitteln mitzurechnen.

5) Die pauschale 3-Liter-Empfehlung bei einigen zu hochgegriffen ist und unnötig Stress verursacht, das "Ziel" nicht täglich erreichen zu können.

Jetzt habe ich für Euch etwas Tolles!

Einen von mir programmierten Wasserrechner - basierend auf den Ergebnissen meiner Recherchen und Empfehlungen eines renommierten Sportmediziners.

Mit dem könnt Ihr Euch - bezogen auf Euer tatsächliches Gewicht - eine individuelle Empfehlung ausrechnen, die präziser auf Euch zutrifft und jenen unter 95 Kilo einiges an Stressdruck nehmen sollte.

Berechnet hier Eure persönliche Empfehlung selbst:





Wie ist diese Empfehlung zu verstehen? Sie gilt für gesunde Menschen, die Sport in einem für das Programm vorgesehenen Rahmen betreiben. 
Teilnehmer mit Nieren- oder ähnlichen Bewerden sollten sich mit ihrem Arzt abstimmen.
Sie ist die untere Grenze. Man KANN mehr Flüssigkeit zu sich nehmen, muss aber nicht.
Solltet Ihr Saunengänge oder mehr Sport u.ä. machen, ist der Bedarf für diese Tage natürlich entsprechend höher.

Achtung: Nach oben ist nicht alles offen!
Auch hier gibt es eine wichtige Grenze zu beachten, denn ab 5 Litern wird es sogar gefährlich!

Wer sich nun mit der oftmals reduzierten Menge an Flüssigkeit immer noch schwer tut, kann folgende Tipps und Tricks für sich ausprobieren:

- Bei den Getränken variieren. Nicht immer das gleiche, damit keine Langeweile aufkommt.
- Immer ein Getränk in Sichtweite aufstellen, wenn möglich im Glas oder einer Tasse (ohne Deckel macht's leichter)
- Zum Essen immer mindestens ein Glas trinken
- immer mal wieder ein Süppchen kochen, gerne auch als Vorspeise zum Hauptgericht
- auf stilles statt gesprudeltes Wasser ausweichen - die Kohlensäure macht mehr Trinken schwer
- stets für genügend Vorrat sorgen, damit Einkäufe nicht zum Hindernis werden

Ich hoffe, ich konnte einigen mit diesen Tipps weiterhelfen.

Wer weitere Ideen hat, wie man es sich leichter machen kann, schreibt mir gerne über die Kommentare oder per Mail über nico@nicodavinci.de mit dem Betreff "Wasser".

Bis später.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich mach mir jeden Abend für den nächsten Tag 1 Liter Turbo Tee, fülle 2 Wasserflaschen mit Wasser. In die erste Wasserflasche kommt nachdem der Tee fertig ist die Zitrone rein, in die 2. Flasche der Ingwer.

Wasser in den Kühlschrank, Tee in die Thermoskanne.

Mit meinem heißgeliebten Kaffee hab ich so 4 verschiedene Geschmäcker für den nächsten Tag. Grüßle Claudia

weekswithout hat gesagt…

Hi Nico,

ich finde es auch wichtig, immer eine kleine Flasche in der Handtasche zu haben. So "verschiebe" ich den Durst nicht auf zu Hause.

Auf Arbeit stelle ich mir morgens 2 Flaschen Mineralwasser hin (je a 0,75 l), die will ich bis abends getrunken haben. Mit dem was ich sonst trinke reicht es dann.

Dann kann man auch viel Gemüse essen: Gurken und Tomaten z.B. haben viel Wasser.

Die Tasse Kaffee (nein, Kaffee entzieht kein Wasser - das ist ein "Ernährungsmythos") nach dem Essen kann man zu einem guten Ritual werden lassen. Außerdem hilft sie bei der Verdauung und löst so ein typisches 10WBC-Problem.

Genauso: morgens nach dem Aufstehen direkt nüchtern 1 Glas Wasser trinken. Wir haben uns Eier gewöhnt - wir gewöhnen uns auch daran. Da sind die ersten 200 ml schon mal erledigt - und es hilft dem Darm zu helfen, seine Arbeit zu tun.

LG, Talie

Bunny hat gesagt…

Lieber NicoDaVinci,

ich weiß ja nicht, wo du die "5 Liter Obergrenze" her hast, das ist allerdings so nicht ganz wahr. Es gibt keine pauschale Grenze für Wasser, das hat immer etwas mit den Nährstoffkonzentrationen im Körper zu tun. Solange man nicht nur Wasser, sondern auch genügend Nährstoffe in Form von Nahrung o.ä. aufnimmt, kann man sehr viel Wasser trinken. Die 5 Litergrenze gilt nur für eine sehr sehr schnelle Aufnahme von nährstoffarmen Wasser ohne jegliche zusätzliche Aufnahme von Nährstoffen über Nahrung.

Da wir aber alle auch normal essen und über Gemüse und Fleisch/Fisch viele Nährstoffe zu uns nehmen, kann eine "Überwässerung" fast nicht passieren. Gefährlich wird das meist sowieso nur für Sportler: Man verliert über den Schweiß viele in Wasser gelöste Nährstoffe und nimmt dann mehr Wasser zu sich, als man bräuchte. Die Nährstoffe im Wasser können dann auch je nach Wasser nicht alle vom Körper verwertet werden. Zuguter letzt muss man durch vermehrte Wasseraufnahme häufig auf Toilette und verliert noch mehr Nährstoffe und so kommt es zum Mangel und im schlimmsten Fall zum Tod.

Bei deinem Wasserrechner würde ich gerne wissen, welche Litermenge pro Kilo Körpergewicht vorgesehen sind und auf welcher Grundlage die gewählt worden sind. Soweit ich weiß gibt es keine pauschale Rechnung, wie viel man trinken muss. Wenn es so wäre, würde es wohl nicht die 1000 verschiedenen Angaben zum Wasserkonsum geben.

LG

NicoDaVinci hat gesagt…

Hey Bunny... :) Bist Du JanniBunny? Lange nicht gesehen, wenn... *freu

Du kannst das gerne auch mal googeln, es gibt da verschiedene Quellen zu.

Sowohl zur empfohlenen Wassermenge als auch zu der Obergrenze.

Es geht bei der Letzteren gar nicht um die Nährstoffe, sondern um das, was mit den Zellen passieren kann, wenn man zuviel Wasser trinkt.;)

Auch wenn Du natürlich Recht hast mit den Nährstoffen und den Sportlern - ich gehe nicht davon aus, dass WBC-Teilnehmer Sportler sind, sonst wären wir ja nicht hier. :) Deshalb habe ich zu diesem Teil auch nichts geschrieben, aber lieben Dank für die Ergänzung!

Wenn Du verunsichert bist, dann halte Dich gerne weiter an die 3-Liter-Pauschale, es ist nur eine Empfehlung.

Neben eigenen Recherchen habe ich die Werte auch mit einer Ärztin abgestimmt, die sich im Bereich Ernährung supergut auskennt.
Sollte also alles Hand und Fuss haben. Aber das bist Du ja von mir schon gewohnt, nicht wahr? ;)

Liebe Grüsse,
NICO

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